hüpf hops SPRING -> Ausstellung ab Sonntag, 11.4.

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Eröffnung um 16 Uhr, Am Fels 1 in Bardenbach. zusammen mit Petra Jung, Vera Kattler und Stephan Flommersfeld und Philipp Strobel.

aus dem Einladungstext:

„Ebelin“ nennt Petra  Jung ihre aus Wattestäbchen gefertigten Objekte. Sie verwendet dieses Material, weil es sie an Kokons erinnert. Kokons symbolisieren  für Jung Verpuppung, Verwandlung und Weiterentwicklung. Kokonartige Objekte tauchen auch immer wieder in ihrer Malerei auf, die geprägt ist von Zartheit, Leichtigkeit, aber auch von der Flüchtigkeit des Augenblicks erzählt.

Stephan Flommersfeld überblendet mittels digitaler Technik florale Formen und unterzieht sie anschließend einem malerischen Prozess. Dabei lässt er Farbe rinnen und gibt der Oberfläche mittels Pigmenten eine haptische Struktur. Neu in seiner Arbeit sind monochrome Etüden, in denen er der Qualität der Farbe Grün nachspürt.  


Der Maler Klaus Harth nimmt den Betrachter mit auf einen Spaziergang: Er notiert landschaftliche Details, gewährt den ein oder anderen Ausblick, kollagiert und fragmentiert. Dabei gelingt es ihm, naturhafte Strukturen in energetisch geladene Pinselstriche zu übersetzen.  


Fühle ich mich beobachtet? Beobachte ich selbst? Fühle ich mich gar ertappt? Vera Kattler beschäftigt sich in ihrer Malerei mit Tieraugen, die mal verspielt, mal weise, mal bedrohlich scheinen. Dabei spielt der Betrachter selbst eine wesentliche Rolle, denn seine Reaktion auf die Blicke verrät ihm viel über sich selbst. Über das Motiv „Auge“ findet Kattler zu Formulierungen, die sich auch auf abstrakter Ebene lesen lassen. 

Philipp Strobel erfindet in seinen Objekten die Geometrie der Pflanze. Trotz kubischer Anordnung der Vierkantstahlstreben entsteht der Eindruck einer nach oben wachsenden Form. Die knotigen Verdickungen erwecken den Eindruck organischer Wachstumsprozesse. 

90-Tage-Galerie, Bardenbach, Zum Fels 1, „Spring“ ist zu sehen bis 16. Mai, Eröffnung am Sonntag, 11. April, 16 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Sonntag, 15 bis 19 Uhr. 

 

 

die fortführung der vergangenheit mit anderen mitteln

Einige dieser Zeichnungen beruhen auf Vorlagen aus einem alten Vorlagenbuch, die bereits tatsächlich früher (2002 – 2005) als Grundlagen für die ein oder ander Formulierung herhalten mussten. Das Wiederaufgreifen ist interessant. Zumal ich jetzt auch wieder einen funktionstüchtigen Plattenspieler habe und auch Musik von früher wieder neu hören kann. Parallel.
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balkon und garten

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Alles Grüne muss man sich hier weiß vorstellen. (Und alles Graue grün?)

Heft Nr. 38 der Berliner Gartenzeitschrift Balkon und Garten steht unter dem Thema SCHWARZ UND WEISS. Es gibt darin Beiträge von: Ursula Achten Sibylle Blaumann Lisa Borscheid Sara Bouschard Harri Brill Gerd Brunzema Erika + Helmut Buttke Elisabeth Eberle Eva Engler Dirk Gebhardt Catrin Schmid-El Gendi Simone Gülde Klaus Harth Christine Kahlau Wolf Klein Kai von Kröcher Calin Kruse Leslie Kuo Jörn Lauterbach Andreas Praetsch Elly Prestegaard Gianna Schade Jo Spittler Zuzanna Skiba Johanna L. Wange Katja Windau und Rita Zepf. Der Beitrag von Cornelia Weber ist leider nur auf dem blog zu finden, aber immerhin. Das Heft erscheint in 150 Exemplaren (nummeriert) und ist für fünf Euro zu haben. Fünf Euro und man hat was für’s Leben. Liebevoll fadengeheftet. Mit leicht grün schimmerndem Streifen im Falz. Und wird vielleicht sogar zum Abo verführt! Und überhaupt die Idee, die hinter Balkon und Garten steckt! Danke an Anke Wulffen.

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Stephan Flommersfeld schickt Fotos von mit Pigment bearbeiteten Hölzern. Das erinnert mich an eine frühere Idee, vereinzelte Bäume im Wald strahlend weiß einzufärben. Dort stünden sie dann als Erscheinungen und solitäre Mahnmale an die Idee des Baumes. Und gleichzeitig als Erinnerung daran, dass die Kunst als das vom Menschen gemachte sich aus dem natürlich Entstandenen heraushebt oder einfach sich nur davon abhebt, wie auch immer.

vor vierzehn jahren

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Ein Blatt aus der Reihe „gesellschaftsfähig sein ist prima“ von 1996. Damals zu sehen in der Ausstellung „bunte eier, gekocht“, zusammen mit Stephan Flommersfeld im Schnittpunkt in Wiesbaden. Und wie sich jetzt (jetzt, durch Zufall und nach 14 Jahren) herausgestellt hat, ist Petra Bermes, die Inhaberin des Schnittpunktes in Wiebelskirchen und Dudweiler aufgewachsen. Und ich habe das nienicht gewusst. Und sie umgekehrt wohl auch nicht, oder?

Raumkonzept

Letztens auf dem Spaziergang: Freies Feld, rechts eine Parzelle eines Bauern, der dort Ziegen hält. Jetzt war dort ein neuer Zaun. Und rechts des Zaunes wahllos abgelegt Holzschnitt, Gartengeräte etc. Am Zaun abgelegt, damit sie nicht mitten auf dem Grundstück liegen, sonder beiseite, am Rande der markierten Welt. Vor der Markierung war dort ein freies Feld. Wäre der Zaun jetzt plötzlich weg, gäbe es keinen Grund mehr, die abgelegten Dinge genau an dieser Stelle zu platzieren. Markierungen (z.B. in Zaunform) sind also Formen von Raumkonzept.

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Mannheim-Feudenheim, Neckarstraße 3, Eröffnung am 25.3., 19Uhr30
zusammen mit Sonja Scherer, Silvia Willkens, Ellie Neu, Christiane Schauder, Sophie Casado und Armin Liebscher. Bis 15.5. Do und Fr 9-13 und 15-18.30. Sa 9-13 Uhr.