kunststoffe zweiter tag – werkbericht

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Ich entdecke ein Faible für die Schauwerbegestaltung. HEUTE ALLES. Das erste Buch aus dem LUBOK-Verlag verkauft! Und einen spannenden Vortrag von Alwin gehört. Und drei Karten von Julia Baur haben ebenfalls Verbreitung gefunden. Zwischen halb sechs und halb sieben Spaziergang durch Saarbrücken. Ganz alte Strecke über Charlottenstraße. Anno 1986 und so.

KUNSTSTOFFE der zweite Tag

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Dienstag, den 1. Dezember 2009, Beginn: 20 UHR:
KUNSTSTOFFE. ALWIN ALLES: Fotos zu Blow up.
3,- EUR Eintritt

Alwin Alles hat an Originalschauplätzen des Antonioni-Films Blow Up fotografiert.
Wie verändern sich Orte? Wie nehme ich diese wahr?
Welche Rolle für die Wahrnehmung dieser Orte spielt dabei die Kamera,
beziehungsweise die Wahrnehmung des zugrunde liegenden Films, der selbst
bereits (u.a.) das Verhältnis von Abbild und Wirklichkeit thematisiert hat.
Das Kino 8 1/2 ermöglicht, sich diesen Film zum Vergleich in den
darauffolgenden Tagen im Original anzusehen.
Machen Sie Sich selbst ein Bild!

kunststoffe erster tag werkbericht

Anreise 10 Uhr 20. Mit frischem Brot der Bäckerei Riefer aus Wemmetsweiler. Mit selbstgebackenem Kuchen. Ölen. Holunderlikören. Die Arbeiten hängen an den Wänden um 16Uhr20. Die Fotos laufen doch nicht automatisch in Endlosschleife…Erste frische Luft gegen 18 Uhr. Alwin Alles schreibt in der lichten Schulstunde auf die an die „Schüler“ ausgeteilten Zettel auf die Frage „Was ist Kunst“ den Satz: ALLES IST KUNST, was mich sehr zum Lachen brachte. Zurück gegen Mitternacht. Zwei verkaufte Postkarten und 16 Euro aus dem aufgestellten Spendentopf („Künstlersozialkasse“).img_4489

KUNSTSTOFFE. Der erste Tag.

Montag, den 30. November 2009, 20 UHR:
KUNSTSTOFFE. NAUWIESER NEUNZEHN, Nauwieser Straße 19, Saarbrücken.
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Eine lichte Schulstunde über Robert Gernhardt, gehalten von Manu Kleer. Ergänzt durch mundgeblasenes Kupferrohr (K. H.), Ausschnitte aus den „Hermann Dialogen“ („Hermanns-Erzählungen“ wär eigentlich der bessere Titel…) und ähnliche Geräusche. Energizing durch erprobtes pädagogisches
Personal. Life Gesang der Lehrerin zusammen mit Silvia Weißkircher.
Der Eintritt ist frei. Kuchen. Wein. Eine freiwillige Künstlerspende in der Höhe von 3,- EUR wird empfohlen.

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Tusche, Öl, Wachskreiden auf Holz, 14,5x39cm, 29.11.09

im wesen nichts neues

An den im Radio immer öfter auftauchenden Ausdruck „Außenminister Westerwelle“ muss ich mich erst noch ein wenig gewöhnen. Trotz allem hat dies vom Rhythmus her fast schon dichterische Qualitäten.
Außenminister Westerwelle.
Außenwestministerwelle.
Ein Geschäft ist ein Geschäft ist ein Geschäft ist ein Geschäft.

notizen

notizen
„Der Streit um die Kunst von Geisteskranken geht nicht mehr so sehr darum, ob ihre Werke Kunst sein können, sondern eher darum, ob ihre Verfasser krank sein dürfen.“ (Helmut Gollner, „Über Ernst Herbeck“ in Ernst Herbeck „Die Vergangenheit ist klar vorbei“, Wien, 2002)

Veranstaltungshinweise

1. Stadtgalerie SB -> Kennzeichen SB -> Künstlergespräch -> Mittwoch, 18.11., 18 Uhr (leider ohne Dirk).

2. Bardenbach Ortsmitte, 90-Tage-Galerie, -> LUMPEN KLUMPEN UND BLÜTEN
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mit einer kurzen Lesung zur Eröffnung. Bardenbach liegt unterhalb Waderns, neben Büschfeld (so ungefähr…)

Bildbeschreibung Nr. 12

Ein grüner Kopf hängt nach unten. Ein grüner Kopf, fast in der Mitte des kleinen Bildes platziert, hängt nach unten und sieht dich an. Die Oberlippe ist in einem Rotorange-Ton gemalt, das zu dem grünen Kopf in einem abgemilderten Primärkontrast steht. Die beiden Schneidezähne sind deutlich zu erkennen. Was man als Halsansatz oder Hemdkragen lesen könnte ist allerdings kein Halsansatz oder Hemdkragen: Es handelt sich um eine Art Tafelberg im Hintergrund, der von dem grünen Kopf verdeckt wird. In lasierenden Grün- und Brauntönen ist in lockeren Pinselstrichen eine Landschaft skizziert, die einen ein wenig an jene Landschaften erinnert, wie man sie aus Wildwestfilmen gewohnt ist. Ein paar angedeutete Bäume links, ein paar parallele Linien rechts unten. Im Vordergrund ein paar locker gesetzte weiße Pinselstriche. Im Himmel selbst sind noch einige übermalte rosa Strukturen zu erkennen, die aus einem früheren Stadium des Bildes zu stammen scheinen. Am oberen Bildrand abschließende schwarze und blaue Farbschlieren, die jetzt aber auch keine Wolken sein wollen, dem Bildgefüge nach oben hin aber einen gewissen Halt verleihen.