
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth








Hier isses. Weihnachten ist vorbei, die Geschenke verteilt. Das neue Jahr hat auch begonnen. So langsam kann man wieder dran denken, sich auch wieder was Schönes zu gönnen. Wie in den letzten Jahren meist zu Beginn des neuen Jahres: der Rückblick auf das vergangene. Zeichnungen und Texte von 2025. Fast noch frisch, kaum verwelkt und unglaublich: das sechste Jahrbuch, seit ich mit diesem Spaß angefangen habe. Wie immer im Verlag Books On Demand. Ihr könnt es also unter der oben genannten ISBN Nummer im Buchhandel bestellen. Oder direkt bei mir unter klaus_harth@web.de Oder eine SMS hinterlassen unter +49 151 144 90 59 6. Geht auch. Oder schreiben per Post. So kommt das dann auch, per Post nämlich. 17,50 € kostet das. Versandkosten übernehme ich.
Es trägt den Titel: „angebot ohne nachfrage – vom beobachten des beobachters beim beobachten = jahrbuch 2025“.
„Gibt es Entwicklung? Kann es überhaupt Entwicklung geben?“ Bestellt und seht selbst.
Diese Jahrbücher sind im Wesentlichen meine Ausstellungen. Ausstellungen werden wieder abgebaut, so wie man auch selbst immer wieder abbaut, diese Bücher aber bleiben. Bisschen was über 104 Seiten und mindestens ebensoviele Abbildungen.
Wie heißt es bereits bei Konfusius: LANGT TSU!
(Anmut – Unmut – Armut)






die welt macht mich dümmer, tag für tag


NEGIERUNGSCHEF
das rätsel ist gelöst: alle begriffe sortiert in unnachahmlicher zeit. Ich tausche etwas gegen etwas und nichts gegen nichts. Langsam gegen schnell. tun gegen nicht-tun. dasein gegen wegsein.
am 1. januar flog eine amsel hier gegen die scheibe, so heftig, dass sie verstarb. Amseln sind vögel, die uns glücklich machen. Vor jahren grub ich im garten eine wurzel aus und eine noch recht junge amsel flog immer wieder in meine nähe und beobachtete mich und den aufgegrabenen boden. Ich machte also immer mal wieder eine pause, kletterte aus dem loch und ließ die amsel würmer finden. Danach haben wir wieder gewechselt. Ich buddele weiter, die amsel sitzt und guckt. Etwas später im jahr damals kam immer wieder eine junge amsel in meine nähe geflogen und beobachtete mich beim lesen oder den anderen dingen, die ich im garten tat. Und natürlich war ich der meinung, dass es genau dieselbe amsel gewesen sein muss. Der tod anderer vögel geht uns nicht so nahe. Wenn es sich beispielsweise um hühner handelt, wenn auch aus kontrolliertem anbau. Aber amseln: ja! Sich am ersten januar in den tod fliegen, weil man eine scheibe nicht erkennt: nehmen wir uns kein beispiel!