
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth









einen Tag später findet diese Skizze dann auf einem mit anderen Spuren vorbereiteten Blatt eine Verwendung. Informieren – deformieren.

Unterwegs die Dinge skizzieren, die einem auffallen. Die Dinge der Umgebung entreißen, die Erinnerungen fixieren. Was verloren geht, geht verloren.



eine Zeichnung (ein Portrait), ohne auf’s Papier zu schauen

Was hat mir heute den Tag gerettet? Zu allererst: Ein Zitat von David Polzin aus einem Interview in der Feb./März – Ausgabe der „Weltbühne“, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe.
Kunst ist Denken und Krise.
Für einen solchen Satz hat sich die Anschaffung dieser Weltbühnen-Ausgabe bereits gelohnt.
Ach ja, und heute abend:
Ich aquarelliere eine nicht ganz so gelungene Zeichnung von heute mittag von der Neubausiedlung hier, wo sich unsere Ferienwohnung befindet. Ich ziehe am Schluss noch einen Lila-Rahmen drum, als Lisa meint, heißt das jetzt, das sei im Rahmen des Möglichen?
Und genau das hatte gefehlt: Dieser Titel.
IM RAHMEN DES MÖGLICHEN.
Jetzt hatte es gepasst.
(Die Zeichnung gibt’s natürlich hier die Tage).






