OGGI HEUTE AUJOURD’HUI HEUTE ABEND:


Christoph Rammachers 2. Donnerstagszimmer. Mainzer Straße 31. Saarbrücken. Eröffnung 18 Uhr. Zeichnungen von Christoph und mir. Beide snd erkältet, schlapp, völlig am Limit. Ich muss ab 19Uhr30 einen Kurs halten. Also: die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Kommen – Sehen – Staunen. Zeichnen ist Denken auf dem Papier!

erklär mir die welt

oben: Erklärzeichnung. Gestern abend im Kurs gemacht. Erklärt alles und garnix. Unten: innerhalb 12 außerhalb 16. Erinnert mich ein wenig an’s Studium, als ich Zeichnungen gemacht habe mit Titeln wie: gestreckt 4, gestaucht 8.

Ansonsten den Morgen damit verbracht, den U-Bahn-Plan für MY WIFE wieder ein wenig zu aktualisieren, auch eine Zeichnung, wie wahrscheinlich bereits erwähnt, eine sehr komplexe zumal, in einem Zeichenprogramm erstellt sogar…

Zeichnung: Die erste Schrift

Christoph Rammacher zeigt sein 2. Donnerstagszimmer. Zeichnung: Die erste Schrift. Zeichnungen von ihm und Zeichnungen von mir. Schön gemischt und erfreulich. 18 Uhr. Mainzer Straße 31 in Saarbrücken. Am 7.11.

alwin ALLES ist kunst

heute feiert sie 18. Geburtstag: die Serie der M-Aquarelle von Alwin Alles. 18 Jahre lang jeden Tag ein Blatt. Und eine sehr schöne Präsentation im Künstlerhaus: Alwin zeigt jedes Blatt einzeln. Bis zum Jahre 2000 waren wir eben dort…unaufgeregt, in lockerer Atmosphäre sieht man strenge Arbeiten und freut sich über die Freiheit(en). Kunst (und ihre Präsentation) so wie ich sie mag.

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK.

 

so sieht der U-Bahn-Plan für das Projekt in der Reinzeichnung aus. Und auch das ist – natürlich – eine Zeichnung, was sonst. Unser Ziel von Anfang an war es, Klarheit zu schaffen! (oben linker Teil, unten rechter Teil, als Faltblatt eigentlich an einem Stück, comme ca in etwa (ok, es staucht sich ein wenig, weil so wenig Platz ist in der Breite, aber Ihr habt ja alle Vorstellungskraft:

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK

 

 

 

 

 

Zweieinhalb intensive Tage liegen hinter uns. Die Raumgestaltung steht, Tests sind gemacht, die Bildschirme finden eine Steckdose und der U-Bahn-Plan kann aktualisiert werden. Hä? U-Bahn-Plan? Kommen, Sehen, Hören, Staunen am 23.11.m 29.11. und 30.11. Website exists.

MA WIFE IS A LITTLE KRÄNK

gestern vor Ort: Der schöne U-Bahn-Plan unseres Projektes (Abb. folgt) erweist sich als nicht deckungsgleich mit den gegebenen Räumlichkeiten. Wir passen den Plan der Wiklichkeit an. Nicht umgekehrt. (Oben: erster Versuch).

non da dimenticare:

Christoph Rammacher zeigt in seinem 2. Donnerstagszimmer, Mainzer Straße 31 in Saarbrücken am 7.11. ab 18 Uhr Zeichnungen unter dem Thema: Zeichnung: Die erste Schrift. Einige Sachen von mir werden da auch zu sehen sein. Über einen Besuch würde sich also nicht nur Christoph freuen! (Um 19 Uhr30 muss ich aber schon wieder in der VHS  sein, deshalb können wohl insgesamt nur drei goldene Fragen an diesem Abend beantwortet werden…aber was sollte es schon für Fragen geben?)

hab ich nicht gewusst hab ich nicht gewusst hab ich nicht gewusst *

*dass gilt jetzt nemmeeh: do owwe steets: unn wär ned kommt, kann graad dehäämbleiwe – – – zur näheren Erläuterung: es handelt sich um keine Mundartveranstaltung, au contraire,  dürfte man zu sprechen fast geneigt sein, es geht um folgendes Procedere:

Performance und Installation
von und mit Monika Bagdonaite (Viola), Katharina Bihler (Texte), Julien Blondel (Violoncello), Klaus Harth (Zeichnung), Stefan Scheib (Kontrabass)

Ein dreiviertel Jahr haben die fünf KünstlerInnen aus drei Sparten stille Post gespielt: sie haben Texte, Zeichnungen, Musik, kurze Filme und Hörstücke geschaffen und sie einander per e-mail oder Post überstellt. Die jeweiligen Empfänger haben sich davon zu Antworten in ihren künstlerischen Sprachen inspirieren lassen und diese wiederum in die Runde geschickt und so fort: eine weitverzweigte, musikalisch-bildnerisch-sprachliche Werkfamilie ist so entstanden, in der sich die Kunstgattungen munter vermählen, gegenseitig erzeugen und in kaskadierenden Generationen fortpflanzen…
Das neu gegründete Kollektiv „my wife“ präsentiert an drei Abenden die ganze Fülle dieses Materials als interaktive Installation – und fügt diesem Stammbaum live noch die eine und die andere Ur-ur-ur…-Enkelgeneration hinzu.

Premiere: 23.11.2013 um 20 Uhr
weitere Vorstellungen: 29. und 30.11.2013 um 20 Uhr
im Saal des Ministeriums für Bildung und Kultur Saarland, Eingang Keplerstraße 21, 66117 Saarbrücken

Eintritt frei(willig)!

Müde aber satt

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wohlgenährtes Publikum! Ein herzlicher Dank geht an Stefanie Mohra und Ekkehard Paulus. Warum? Weil die beiden die tapferen Helferlein waren, ohne die ich noch heute morgen an der Ausstellung im Alten Rathhaus rumgeschraubt hätte. Was ist das nun für eine Ausstellung? Also: Teilnehmerinnen und -teilnehmer meiner gesammelten VHS-Kurse aus dem letzten Semester zeigen überwiegend dort entstandene Arbeiten. Ich denke, es ist uns gelungen, trotz aller Ungerechtigkeiten und vielleicht nicht immer von außen nachvollziehbarer Entscheidungen eine recht interessante Ausstellung an die Wand zu bringen. Schreiten Sie hin und überzeugen Sie sich selbst! Ich für meinen Teil war erstaunt, dass doch mehr Arbeiten ihren Platz in der Ausstellung gefunden haben, als ich morgens beim Beginn der Arbeit noch dachte…Und ich kann sagen, dass ich, der ich die einzelnen Entwicklungen teilweise über die Jahre hin verfolge, jetzt doch in all der Fülle und Differenziertheit und im Aufeinenaderbezogensein der Bilder und Blätter, begeistert bin über die Dinge, die es da zu sehen gibt und über die Sprünge und Entwicklungen, die da stattgefunden haben. Wie sagt der Lateiner: Gehet hin und guckt! Ein paar Fotos folgen demnächst. Ort des Geschehens: Altes Rathhaus in Saarbrücken, oben am Schlossplatz. Mir hat’s auf jedenfall Spaß gemacht. (Und muss immer mehr an den alten Beuys-Spruch denken: Ich ernähre mich durch Kraftvergeudung).