7 Bücher (3)

hab ich mir 1985 im Zweitausendeins in Saarbrücken gekauft (wer sich erinnert: damals noch der extrem winzige Laden ganz am Anfang nahe der Bahnhofstraße…) – und auf der Rückfahrt im Zug war ich schon irritiert, das war mir damals alles so fremd und frei und hat schwer die Dinge in Bewegung gebracht.

7 bücher (2)

am 19.1.2000 gekauft. im ZWEITAUSENDEINS (jetzt am Ende des Stl Johanner Marktes Nähe Mainzer Straße). hat mich lange beschäftigt. auf dem schaukelstuhl auf dem balkon in der türkismühler straße 20 gelesen. grün vor der nase. fenster im rücken.

7 bücher

Nicht nur in der Welt der Krankheiten sind Dinge virulent, auch in anderen Welten, so z.B. auf facebook, wo ich mich aus werbetechnischen und bildtesttechnischen Gründen täglich aufhalte. Wobei man sich natürlich auch fragen kann, ob facebook nicht auch eine Form von Krankheit sein könnte. Zumindest macht es welche sichtbar.

Hier nun also der Text einer sogenannten „Challenge“, die mich heute erreicht hat.

 

Jörn Peter Budesheim hat mich nominiert, sieben Bücher zu posten, die ich liebe oder die mein Leben beeinflusst haben. Ein Buch pro Tag, keine Rezensionen, nur das Cover. Ich frage – so die Regel – jeden Tag einen Freund/eine Freundin ob er/sie die Herausforderung ebenfalls annehmen möchte.

 

Normalerweise nehme ich an sowas nicht teil, aber in alten Büchern zu stöbern, das gefällt mir natürlich. Also denn: wenn auch sieben natürlich eine Zahl ist, die man auf Zwerge anwenden kann, bei Büchern aber eine haltlose Beschränkung darstellt.

(Hier auf dem Blog könnte ich natürlich auch was dazu schreiben: gekauft im zarten Alter von 18 Lenzen – und immer wieder ein Halt in der Blödsinnigkeit dieser Welt. Und ein Mutmacher zum Weitermachen und Nicht-Aufgeben. (nicht zur des Zeichnens)).

(zu Weihnachten 1982. seitdem. inzwischen habe ich auch eine große gebundene Ausgabe und eine klebegebundene Broschur, die ich auch gerne in den Kursen der VHS Saarbrücken an die Hände gebe…)

aus gegebenem anlass:

max von sydow ist tot. obige zeichnung vom 27.9.2017 bezieht sich auf eine szene aus „das siebte siegel“: vem är du? jag är döden.

das war der 1. Samstag

Das waren und sind ein paar der Figuren, die wir in der VHS Neunkirchen am vergangenen Samstag als Modelle für den kommenden Samstag vorbereitet haben. Leider erreicht mich heute die Nachricht, dass einige Figuren heute morgen beim Versuch, den Tisch zu rücken, kaputt gegangen sind. Das ist mehr als schade. Und warum der Tisch gerückt werden musste, will mir auch nicht recht einleuchten. Ich hoffe, es gibt da einen didaktisch nachvollziehbaren Grund. Jedenfalls kann ich sowas überhaupt nicht leiden und hoffe, dass es nicht ganz so schlimm ausgefallen ist. Jedenfalls sollten wir uns am Samstag beim Zeichnen nicht über Gebühr darüber ärgern. Torsi haben ja auch was. Wenn es auch  nicht der Plan war.

tagessatz / drieming

ich schleppe mein auto das treppenhaus des parkhauses hoch, nicht gerade einfach, und von zeit zu zeit gebe ich dezent etwas gas, damit es einfacher geht, aber auch nicht zuviel, damit es nicht zu sehr stinkt in dem engen treppenhaus – bald ist es geschafft, aber als ich um die letzte ecke biege, sitzt dort oben ein wächter, den stuhl leicht gekippt, die beine an der wand angewinkelt, auf zwei stuhlbeinen schaukelnd: er trägt eine dunkle uniform, jung und schlank und ich weiß nur: es wird kein zurück geben (und frage mich natürlich generell, wie ich ein Auto hinter mir herziehen und gleichzeitig gas geben kann…)

schneller als die Polizei erlaubt…

…gibt es ihn schon wieder: den Kurs mit dem zweigeteilten Tun: erster Samstag: wir arbeiten und verbleiben in der dritten Dimension: erstellen plastische Modelle von Figuren (auch waren beim ersten Termin Hände und Füße recht beliebt), um dann am zweiten Samstag diese Modelle zeichnerisch in die zweite Dimension zu transferieren (man kann sie aber auch einfach nur abzeichnen…). Wann? Dann: 2 Termine: 07.03. und 14.03.2020, jeweils 15.00-18.00 Uhr. Wo? Da: VHS Neunkirchen/Saar. Wo kann ich mich anmelden? Hier: (06821) 202-552.

 

 

ald faasnaachd

morgen ist Aschermüdwoch und ich komme hier mal wieder hinterher wie die sprichwörtliche ald faasenaachd…aber: wer die Chance hat, diesen Film noch irgendwo zu sehen, der schaue ihn sich an. Mehr oder minder absichtslos hineingeschliddert, war es einer dieser seltenen Momente, wo man sich nicht nur gut unterhalten fühlt, sondern einem eine Geschichte erzählt wird, die nicht nur interessant ist, sonderb die einem plötzlich wieder eine ganz neue Welt eröffnet. Eine Welt, die es natürlich die ganze Zeit über schon gab, aber noch nicht für einen selbst. Lief in Saarbrücken im 8 1/2. Vielleicht stolpert Ihr ja sonstwo nochmal drüber. Fernseher oder so. Oder DVD. Oder die zeigen ihn nochmal in ihrem Programm!

 

Und hier dann auch gleich noch der Film, auf dessen Entstehungsgeschichte sich das alles bezieht:

das hier verdient Eure Aufmerksamkei! t:

Veranstaltungskalender

Terminus Saarbrücken (Bistro, Café, Kultur)
Bleichstraße 32, 66111 Saarbrücken

terminus.sb@mail.de


Öffnungszeiten // Horaires D’ouvertures

Montag Ruhetag
Dienstag bis Samstag ab 11h
Sonntag ab 14h

Ab 11h kann man Kuchen und Torten essen / Dès 11h vous pouvez manger tartes et gâteaux

Die Küche wird weiterhin vorübergehend geschlossen sein.
Freitag 28 Februar 20h30

ŠIROM  Imaginären Folk
https://sirom.bandcamp.com/ // http://siromband.si/

Iztok Koren banjos, Perkussion, Glocken, verschiedene Objekte, Ana Kravanja Geige, Bratsche, Ribab, Cünbüs, Missouri, verschiedene Objekte, Stimme, Samo Kutin Lyra, Balafon, bra?, Gongoma, Trommeln, verschiedene Objekte, Stimme.

Mit seiner imaginären Folklore und den handgefertigten Instrumenten macht sich das slowenische Improvisations-Trio Širom seine eigene Welt: minimal und umweltfreundlich.
Seit 2015 spielen Samo Kutin, Ana Kravanja und Iztok Koren fast zwanzig Instrumente: vom Balafon bis zum traditionellen Schlagzeug, Banjo, Geige und Lyra. Ihr Geist ist offen gesagt akustisch und ihr zutiefst minimalistischer Ansatz: Man kann eine Punkseite, eine Steve-Reich-Seite, freie, barocke oder post-rockige Akzente finden. Und manchmal sogar afrikanische Klänge, egal ob sie aus dem Maghreb oder aus Mali kommen. Eine sanfte Ohrfeige, die das immer relevante Label Glitterbeat verführt hat.


 

! MUSIKERUNTERKUNFT-HINWEIS FÜR ALLE !

Der Terminus benötigt sehr regelmäßig Eure wertvolle Hilfe, um die Musiker, die bei uns spielen, zu hosten. Es geht darum, eine kostenlose Unterkunft anzubieten, je nach Eurer Verfügbarkeit und der Kapazität Eurer Behausung.
Das gesamte Terminus-Team zählt auf Eure Großzügigkeit und Gastfreundschaft, und im Voraus möchten wir uns ganz herzlich bedanken!