vor vierzehn jahren

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Ein Blatt aus der Reihe „gesellschaftsfähig sein ist prima“ von 1996. Damals zu sehen in der Ausstellung „bunte eier, gekocht“, zusammen mit Stephan Flommersfeld im Schnittpunkt in Wiesbaden. Und wie sich jetzt (jetzt, durch Zufall und nach 14 Jahren) herausgestellt hat, ist Petra Bermes, die Inhaberin des Schnittpunktes in Wiebelskirchen und Dudweiler aufgewachsen. Und ich habe das nienicht gewusst. Und sie umgekehrt wohl auch nicht, oder?

Raumkonzept

Letztens auf dem Spaziergang: Freies Feld, rechts eine Parzelle eines Bauern, der dort Ziegen hält. Jetzt war dort ein neuer Zaun. Und rechts des Zaunes wahllos abgelegt Holzschnitt, Gartengeräte etc. Am Zaun abgelegt, damit sie nicht mitten auf dem Grundstück liegen, sonder beiseite, am Rande der markierten Welt. Vor der Markierung war dort ein freies Feld. Wäre der Zaun jetzt plötzlich weg, gäbe es keinen Grund mehr, die abgelegten Dinge genau an dieser Stelle zu platzieren. Markierungen (z.B. in Zaunform) sind also Formen von Raumkonzept.

mannheim

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Mannheim-Feudenheim, Neckarstraße 3, Eröffnung am 25.3., 19Uhr30
zusammen mit Sonja Scherer, Silvia Willkens, Ellie Neu, Christiane Schauder, Sophie Casado und Armin Liebscher. Bis 15.5. Do und Fr 9-13 und 15-18.30. Sa 9-13 Uhr.

malschule

malschule
an der Knetmasse: Lisa B.
am Fotoapparat: Klaus H.
dargestellt sind: Schülerin Kerstin F. und Dozent Klaus H. Die Gerätschaften in den Händen der Dargestellten sind Pinsel, klar, keine Dinge, mit denen man sich droht oder sonstwie auf Abstand hält.

lisa b und frau susemiehl

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am Knetgummi: Lisa Borscheid.
am Fotoapparat: Klaus H.

Dargestellt sind: Lisa B. (hinten) und Frau Susi Rosinski (vorne), die – nebst vielen anderen uns bekannten Menschen – am 18.3. Geburtstag hatte. Peter Kraus, Christa Wolf und John Updike übrigens ebenso. Und Kerstin. Und Michael.

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Öl auf Karton, Durchmesser 30cm, 13.3.10

karajan und benn

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„…
Nie eine Oper komponiert,
keine Symphonie,
nur diese tragischen Progressionen
aus artistischer Überzeugung
und mit einer kleinen Hand.“
aus: Gottfried Benn: Chopin

=> als da sind: zwei kleine Zeichnungen aus dem TV abgemalen mit dem Erstaunen darüber, noch nie bewusst Karajan sprechen gehört zu haben, die Stimme eine Überraschung, zufällig im TV abgeschaut in Erwartung eines Spaziergangs und sozusagen zufällig und aus der Pseudoweltkise herausgefallen in einer Wiederholung aus vergangener Zeit, daneben eine Strophe (die letzte) aus dem Benn-Gedicht über Chopin, aus ebenfalls vergangener Zeit aus einem kleinen gelben Büchlein geblättert, nein, nicht herausgefallen, denn in dem Büchlein ist es auch heute morgen noch drin, ich hab’s bereits übergeprüft, während Karajan aus der Kiste wieder verschwunden ist, ungeprüft, jeder und ich weiß es, wobei mir das mit der kleinen Hand gefallen hat, was aber mehr die beiden Zeichnungen betrifft als die Person Karajans.