wirklichkeit

f_weisstoene
hier, hier: das ist die Wirklichkeit, einzig und unverrückbar; in zarten Grauabstufungen festgehalten, mit einem Kabel zur Informationsübertragung zugehängt, auf ewig bis zur nächsten Farbrolle…

und das hier ist natürlich keine Wirklichkeit:
f_mittagessen

nicht ganz abwegig

boden-kueche

diese abstrakte Komposition findet sich in Max Frischs ehemaligem Nachbarort, sobald man in der Küche den Blick nach unten richtet. ich finde, das gehört auch irgendwie in die Sammlung, oder? Auch wenn es im klassischen Sinne keine Zeichnung ist, eher Malerei…

calascio

sk-04-05-calascio
in berzona  kann man wunderbar sitzen und rübergucken, auf den Calascio. Ich nehme zumindest mal an, das er es ist, denn noch habe ich es nicht geschafft, dort mal hochzugehen. nächstes mal. max frisch schreibt in einem seiner tagebücher von einer besteigung dieses berges und wie sie dann oben die weinflaschen, den korkenzieher und das picknick ausgepackt haben. so denkt heute keiner mehr. heute sind sie alle isotonisch und sportlich.

marx fritsch

sk_04-05-frisch
4.5.11, nach einem in der Max-Frisch-Ausstellung im Museum Onsernonese gezeigten Personalausweisfoto. Eine Ausstellung mit viel Text auf italienisch und deutsch. Klein und fein und informativ und – wie für solche Ausstellungskonzepte eher untypisch – kaum ermüdend.

japan

Japaner können schön zeichnen. Und sie bauen viele Autos. Und fangen Wale. Und bauen ihre Häuser extra aus Papier, damit sie beim erstbesten Erdbeben nicht gleich umfallen. Und wie ein Leserbriefschreiber der Saarbrücker Zeitung gestern so schön formuliert hat: die Japaner haben doch alles richtig gemacht, sie haben mit die sichersten Atomkraftwerke der Welt und für das Erdbeben kann nun wirklich niemand was, kein Grund, jetzt einen auf Panik zu machen und auch bei uns gleich alle Atomos abzuschalten. Nungut. Hab ich noch was vergessen? Ach ja: Japan ist – glaub ich mal – keines der sogenannten „Schwellenländer“. Eher so Industrienation. Und wo Geld ist, soll auch Geld hin. Das ist ein altes Naturgesetz. Deshalb habe ich alle meine guten Vorsätze über Bord geworfen und drei Bilder in die Auktion der Kulturzeitschtrift OPUS gegeben (www.opus-kulturzeitschrift.de) . Leider sehen wohl viele Menschen das mit dem Spenden für Japan in Richtung so: die machen sowieso das Weltwährungsgefüge kaputt und jetzt soll man auch noch was spenden. Und das Benzin wird auch teurer. Und die Wale natürlich. Und es scheint auch niemand bei OPUS auf die Auktionsseite zu gucken. Oder kaum jemand. Also: dass das alles kein Flop wird! 1058_

vonnegut

Als Vorsatz des Buches „Zeitbeben“ von Kurt Vonnegut, das ich in den nächsten Tagen kennenzulernen beabsichtige, steht folgender Satz: „Alle Personen, lebende und tote, sind reiner Zufall.“

z_leben
23.4.11