Andreas Speit beschreibt in seinem Buch „Autoritäre Rebellion“ in einem Kapitel auch die Situation und Gedankenwelt zur Zeit der Romantik anfangs des 19. Jahrhunderts. Achim von Arnim gründete 1811 die Deutsche Tischgesellschaft, später Christlich-Deutsche Tischgesellschaft genannte patriotische Vereinigung, zu der zahlreiche Politiker, Professoren, Militärs und Künstler der Berliner Gesellschaft gehörten und in der nur christlich getaufte Männer Zutritt hatten.[4] (Wikipedia).Speit spitzt das noch ein wenig zu. In der Christlich-Deutschen Tischgesellschaft hatten Juden keinen Zugang, es hatten Frauen selbstverständlich auch keinen Zugang. Und generell war man antifranzösisch und antimodernistisch eingestellt. Irgendwo musste man sich retten vor den am Horizont aufziehenden Veränderungen. Zurück zum Sicheren und Guten.
ANTIMODERNISMUS – ANTISEMITISMUS – ANTIFEMINISMUS
Auf diese drei Begriffe wird das von Speit eingedampft. Und ja: kommt einem das nicht immer noch ein wenig bekannt vor? Oder wieder? Würden nicht alle AfD nahen Denker und Nichtdenker bei diesen drei Eckpunkten hurra rufen?
Zurück zu Einbettung in Tradition und Märchen und Volkstümelei. Make the Wurzeln great again?
Sono importanti i radici. Keine Frage. Aber welches sind nun wirklich die Wurzeln. Und was kann daraus sinnvoll wachsen. Stämme, Äste und Zweige, die ihre Richtung ändern und zurück in die Erde wollen: datt kann es nun ja auch nicht sein.












