Veranstaltungstipp

Liebe Freunde, Bekannte und Interessierte!
Ich möchte kurz auf eine Veranstaltung hinweisen, bei der ich das Vergnügen habe, als Live-Zeichner mitwirken zu dürfen. Die Premiere fand am 24.3. in der Freien Akademie der Künste in Hamburg statt, die zweite Aufführung am 26.3. in der Kirche Groß-Flottbek in Hamburg.
Die beiden einzigen Saarbrücker Termine sind am 28. und 29. April.
Ich finde ja, dass alleine schon die musikalischen Darbietungen den Besuch lohnen. Eine herzerwärmende italienische Miniatur, eine spanische Straßen-Combo, ein Nachempfinden finnischer Radiomoderatoren und vom Chor vorgetragene polnische Zischlaute erwärmen auch mein Herz. Nicht zuletzt wird auch an der Version einer sprachlich gefassten Version der europäischen Hymne gearbeitet. Man erfährt eine Menge über Wörter, die auf Luther zurückgehen und erlebt den Disput zwischen Luther und den Papisten um das Wörtchen „allein“. Allein: das ist noch nicht alles.
Und: Nicht nur ich allein würde mich über einen Besuch natürlich sehr freuen!
Mit herzlichen Grüßen
Klaus Harth

Zitatewitsch:

 

Und sie ist vor allem dies, ein Lehrstück, dass die modische Ächtung der sogenannten Markt- und Betriebskunst auch nichts anderes ist als alte Kuratorenherrlichkeit. Man will den Machern bestimmt nicht den Ernst ihres Unternehmens abstreiten, aber irgendwie zerfließt das hehre Engagement in lauter gutmütiger Folklore.

Und wenn man zur Begründung des performativen Apriori so schöne Schulsätze vorgesetzt bekommt wie „Athen, Geburtsort der Tragödie“, dann ist das ein bisschen, als würde uns erzählt, an jeder Straßenecke werde hier Sirtaki getanzt.

raum und räumen

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Schaffe Platz. Und finde dabei Lebensreste, verdaut und unverdaut. Ein verdauter Rest ist dieses Foto meines Beitrages zur Ausstellung „40 in 4“, damals organisiert von Dr. Friedhelm Mennekes in vier Mainzer Kirchen. Ich durfte mir diesen Platz in St. Quintin aussuchen und habe das damals „Am Anfang war das Wort“ genannt. Wahrscheinlich würde ich es heute nicht mehr so nennen, aber meine beiden bearbeiteten Plakatteile finde ich immer noch sehr vertretbar.

Anspieltipp

Ich muss gestehen, dass ich  Robbie Cornelissen  nicht gekant habe. Das ist ein ziemliches Ding. In der Hamburger Ausstellung Zeichnungsräume II  habe ich zwei Filme von ihm gesehen, die ich sehr interessant fand. Deshalb hier der Link zu seiner website.

SOLA

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Immer noch müde, aber wieder zurück im Saarland. Oben zu sehen: Aufnahmen vom Aufbau der Bühnen- und Raumsituationen in der Freien Akademie Hamburg und der Kirche Groß-Flottbek.

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Dies ist tatsächlich der 2900. Beitrag im zeichenblock. Und er kommt direkt aus dem Hotelfoyer in Hamburg. Das, was ich sonst nämlich nie mache. Weg ist weg, sozusagen. Aber hier steht ein Rechner mit kostenlosem Internet und ich bin hundemüde nach fast zweieinhalb Monaten intensiver Proben mit dem Liquid Penguin Ensemble und der Premiere am Freitag und der heutigen Aufführung in der Kirche in Groß-Flottbek. Ein toller Chor, der uns begleitet hat: der Kammerchor der Kirche Groß-Flottbek. Ein schönes Stück. Und jetzt ins Bett uns morgen früh mit dem Zug wieder ins Saarland.