
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth


1985 hab ich mir das Buch „Wind“ von Herbert Achternbusch gekauft. Zwei Jahre später „Die blaue Blume“. Beide gab es bei Zweitausendeins. Ich habe Achternbusch nicht wirklich gekannt. Im WIND blättere ich bis heute gerne. Und auch im Künstlerhaus Katalog von 1992. Wind gehört zu den Büchern, die mich unterschwellig bis heute geprägt haben. Meine Auffassung dessen, was Kunst sein kann, was ich von ihr will, und was ich mit ihr mache.


oben: nach kafka
unten: nach beuys


ich bin ein denkbares licht
eine abgestandene zitrone
sauer bis unter den deckel
dunkel bis an den
rand meiner möglichkeit








was unterscheidet einen entfernten hund von einem zu dicken pferd? ganz klar: die Nase. und das gebiss. Pferde riechen Äpfel. Hunde nicht.






