

Tuschereste, Tintenroller, Haarspray, Graphit, jeweils 22×30,5, 17.1.11
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth
bittegerne:


(wenn man mit Ryanair von Göteborg nach Hahn, so genannt Frankfurt-Hahn, im Hunsrück fliegt, dann kommt so in etwa über Kassel die Ansage, man solle sich jetzt anschnallen und so langsam für die Landung bereit machen…hä? Kassel? Landung in wenigen Minuten? Aber guckt man auf der Landkarte, dann kommt das schon hin…also schnell auf Wunsch die beiden Vögel nach Kassel ein wenig größer…)


Strenge und Leichtigkeit. Am Jahresende vorgefunden, abgelichtet und ins Netz gestellt. Für Euch da draußen zu Einsicht und Wohlgefallen. Macht was draus! Und allen einen Guten Rutsch!
Und noch ein Wort zur guten Nacht, abgemalt bei Hans Magnus Enzensberger:
„Denn jeder Peinlichkeit wohnt eine Erleuchtung inne, und während der Arbeiter im Weinberg der Kultur seine Erfolge rasch zu vergessen pflegt, hält sich die Erinnerung an einen Flop jahre-, wenn nicht jahrzehntelang mit geradezu blendender Intensität. Triumphe halten keine Lehren bereit, Mißerfolge dagegen befördern die Erkenntnis auf mannigfaltige Art. … Außerdem entfalten Flops eine therapeutische Wirkung. Sie können berufsbedingte Autorenkrankheiten wie Kontrollverlust oder Größenwahn wenn nicht heilen, so doch mildern.“
In diesem Sinne!