aus meinem unglaublich langweiligen Leben, Teil2: andere Sachen:

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Nach einer sinnhaften Sinnkrise am Wochenende gestern einige Stunden ohne Ensemble am Overhead-Projektor gespielt. Sachen weg- und verworfen. Und wieder einen Zugang zu Bildern und Formen gefunden, die ggf. mit mir UND dem Projekt zu tun haben. Ensemble-Arbeit ist interessant und anstrengend. Nachher gleich wieder zur Probe.

aus der buchstaben-handwerkstatt

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3 Tage frei! Keine kommerziellen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen! Keine Proben! Keine Kurse! Das hat es dieses Jahr noch nicht gegeben. Mein Kopf kommt an seine Verdauungsgrenze und bei der Aussicht auf 3 freie Tage hat das Hirn gestern schon im Liquor geplätschert! Und heute knete ich Hände für`s Sola-Projekt und genieße das. Und nachher raus an die Luft. Und morgen ins Schwimmbad. Und in den Keller und Papiere mit Farbe beschmieren! Welche Befreiung!

krnk

 

  • die krankheit unserer zeit besteht auch darin, für eine strecke achteinhalbtausend flugkilometer zu absolvieren, um dann das gefühlt zu haben, zehn tage von menschen ungestört und nur von reinster natur umgeben zu sein: was für eine idee!

Satz

„Denn der Mensch ist nur eine Form unter anderen Formen, die von der Welt immer und immer wieder hervorgebracht werden, nicht nur in allem, was lebt, sondern auch in dem, was, gezeichnet in Sand, Stein, Wasser, nicht lebt. Und der Tod, den ich stets als die wichtigste Größe in meinem Leben betrachtet hatte, dunkel, anziehend, war nicht mehr als ein Rohr, das platzt, ein Ast, der im Wind bricht, eine Jacke, die von einem Kleiderbügel rutscht und zu Boden fällt.“

Karl Ove Knausgaard in „Sterben“