von der gegenwart befreit
mache ich in der zukunft alles richtig
an der spitze meines bleistifts
gibt es weder früh noch spät
aber festhalten muss ich ihn trotzdem
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth
von der gegenwart befreit
mache ich in der zukunft alles richtig
an der spitze meines bleistifts
gibt es weder früh noch spät
aber festhalten muss ich ihn trotzdem
mache ich in der zukunft alles richtig?
an der spitze meines bleistifts
gibt es weder früh noch spät
aber festhalten muss ich ihn trotzdem
hier geht`s ab sofort ab. -> LINK
Das Projekt 8argo der Argonauten Budesheim, Daub, Flommersfeld, Harth, Schultz ist kein weiteres Webprojekt, das Literatur und Bildende Kunst ins Web verlagern will und damit auf Interaktivität und – Medialität anstelle einer fundierten Ästhetik vertraut. Es greift eher eine dynamisch-labyrinthische Struktur auf – die Teilnehmer schreiben aufeinander zu oder voneinander weg, benutzen Wortfelder als Absprungbasis in unbekanntes Terrain, lassen kleine Lichtungen oder unerwartete Pfade entstehen, schlagen eine Schneise oder drohen zu verwildern.
schwarzgekleidete menschen
werfen kleine sonnen in 1 korb
atheisten & ungläubige
dank ihrer statur
existentialisten
&
existenzartisten,
existenziell gefährdete
sie haben frisuren
& sie tragen sie auf dem kopf
sie zeigen ihre knie
& sie zeigen ihre brüche
& springen in die höhe & haben eine zukunft
& fangen
& greifen
& werfen
kleine sonnen in 1 korb
& zählen keine erbsen





ich spiele auf der straße mit einem kleinen grünen unreifen Apfel Fußball, der Schuss misslingt und ich springe fast vor ein Auto, Zone 30, das Auto weiß das und hält sich daran, hier sind die Hecken auf den Millimeter gestutzt und der Fahrer des Autos aus der humorfreien Abteilung: er fährt vorbei ohne den Hauch einer Mine – sein Auto heißt JUKE, ich aber lese: JUNKIE









zum Auswaschen von Kühlschränken eignet sich übrigens Janis Joplin (also: ihre Musik) ganz wunderbar. Like a ball and chain!





Es wird stattfinden! Unser VHS-Mal-und-Zeichnen-Treffen am 20. Juni 2020! Sofern sich genügend Menschen anmelden. Zeichnerische und malerische Stadterkundung. Wagwiesenthal Neunkirchen!
Wagwiesenthal: Thema „Parklandschaft“Kursnummer 5208An diesem Termin beschäftigen wir uns mit der Parklandschaft und mit Menschen im Park. Es geht auch um die Farbe „Grün“ und um die Nähe zur Stadt. Hier darf neben den üblichen Skizzen natürlich auch gerne ausgiebig gemalt werden.Termin: Sa, 20.06.2020, 14.15-18.00 Uhr Ort: Zwischen Skatepark undTuS-Halle (Zugang von derBrunnenstraße aus), Neunkirchen Leitung: Klaus Harth Entgelt: 15,00 €; keine Ermäßigung möglich
Anmeldung unter: 06821 – 202552

ein geglückter moment gesterday. nichts ging so recht vom kopf in die hand. überhaupt der kopf. die hand hat ja eh selten ein problem mit den dingen. selten. manchmal und bei manchen dingen dann doch. und gestern abend dann ein kleiner moment im garten. handke. eine alte suhrkamp-ausgabe: Stücke 1. „weissagung“. handke war nie so mein ding. und diese „weissagung“ fing ich an, als literarisches experiment zu lesen. bis es irgendwann einklickt. alle diese einfachen sätze, die einfach in die zukunft verlegt werden, als könne es nicht jetzt schon so sein. und dann fängt es an, alles auf den kopf zu stellen. und nichts löst sich wirklich auf, dass man sagen könnte: 1 und 1 macht 2. noch nicht mal 1 und 1 macht 5. dann hätte man ja auch eine lösung. nee. ich sitze auf einem kleinen kinderstuhl im garten und bin ganz 1:1 bei mir selbst und schraube mir meine welt wieder anders zusammen. und das stück (was für mich eher ein langes gedicht ist) versucht die welt zu greifen, indem es eine sprache findet, die nicht abbildet und nichts erzählt. und damit die welt besser trifft als manch anderes.
und ist das nicht meine tägliche aufgabe und verpflichtung? die welt immer wieder neu zusammenzuschrauben, sie zu greifen und umzudeuten? es ist wie es ist und es wird wie es wird aber nichts war wie es war.
„Und die Umgewandelten werden sich wie umgewandelt fühlen“. (P.H. in W.)
