
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth






Letztens hatte ich noch seinen Katalog für artmix08 in der Hand, für den ich die Druckdateien erstellt hatte. Und jetzt erreicht mich per Mail eine Nachricht, dass er am 5. September verstorben ist. Ich habe ihn sehr geschätzt, als Mensch und als Künstler. Einer derer, deren Kunst es verdient gehabt hätte, gerühmter und bekannter zu sein. Und er hätte das auch verdient gehabt. Mindestens. Keine Zeitung wird einen Nachruf schreiben (vermute ich mal) – und das wird seinen Pessimismus in dieser Hinsicht bestätigen. Manche konnten und können sich besser verkaufen. Ich bin dankbar für die Dinge, die ich zusammen mit ihm machen durfte, so unsere Ausstellung FALSCHE VERSPRECHNUNGEN in Sulzbach (mit Julia Baur und Stephan Flommersfeld) und auch Aktion, Ausstellung und Buch ZEICHENGEBER (mit Vera Kattler). Und natürlich auch das gemeinsame Portraitzeichnen am Fließband für die Großregion (mit Susanne Kocks, Katharina Bihler und Stefan Scheib). Ach scheiße.









nasses Rad mit kaltem Hemd







Ein Foto beim Geldscheinzeichnen am letzten Sonntag im Foyer des Saarlandmuseums. Dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt von Otmar Serf.










Wer es also gestern verpasst hat, für den gilt: Wer zu spät kommt, muss sein Geld eben selbst behalten. Und bekommt natürlich nicht eine solche Zeichnung. Tja, sagte der Dichter…

zu einem gemeinsamen gedicht von Jörn Budesheim und mir.




herr berger, während des telefonats (oben)

nach dem telefonat
Das schöne am Älterwerden: man muss ja nicht mehr alles tun. Da ruft jemand an und will einen für ein Buchprojekt mit Zeichnungen gewinnen. Man kann „nein“ sagen, wenn man den Eindruck hat, dass man es nicht tun möchte. So einfach. Und so schön.