

Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth




Eins von Lisas Lieblingsvideos:
uupps, das hab ich in der Ausstellung komplett übersehen,
geschrieben für das Stück The Life and Death of Marina Abramovic.
So, das hier kannte ich nicht. Ich muss gestehen, dass das auf der Großbildleinwand gleich ne ganz andere Geschichte ist. So klein hier am Läpptop weiß ich nicht, ob ich drüber gestolpert wäre. Und gleich hinterher dann bitteschön ein Video von De Antwoord, das ich vielleicht sogar ein wenig verstörender finde. Obwohl: wirklich? Ist Pitbull nich sogar weniger verstörend, weil in seinen Bildern berechnender? Ohrwurmding hat es trotzdem. Wenn man es morgens hört, begleitet es einen tatsächlich schonmal einen ganzen Tag lang. Also mich. Whatever it means. Im Katalog zur Ausstellung schreibt Jens-Christian Rabe den schönen Satz: „Seine Bilder…“ (gemeint ist hier Roger Ballen, mit dem DeAntwoord zusammenarbeiten)“…, genau wie die der Antwoord-Videos, haben vielmehr den Effekt, dass man sich beim Betrachten eher zurück-angestarrt und mit einer sehr ungemütlichen Frage konfrontiert fühlt: Was genau ist eigentlich noch mal der wahre Grund dafür, dass du dich für normal hältst?“

das video hab ich in der ausstellung leider verpasst, aber das ist in 4 1/2 stunden auch nicht alles zu schaffen
da muss Lars Eidinger ganz schön hüpfen. auch das einer der opener der ausstellung. kannte ich nicht. jetzt ja. (wobei ich mich ja immer wieder frage, ob lars eidinger beim hüpfen genau dieses stück hört 😉 aber irgendwie dann doch)
sieht man übrigens gleich, wenn man die Treppe hochkommt. Fand ich schon immer stark. Und die Musik hat für mich Ohrwurmqualitäten.







So sieht es aus in Illingen. Noch ist nicht alles fertig. Vor drei Wochen wurden die Wasserspiele offiziell eingeweiht. Um die Treppe herum zum Bahnhof gibt es immer noch eine recht ansehnliche Baustelle. Aber auf dem Weg dorthin, unterhalb des REWE-Markts, kann man sie schon sehen: die Reproduktionen der alten Aufnahmen des Fotografen Lorenz ergänzt durch ein gegend-Aquarell und einigen reproduzierten Zeichnungen Illinger Bürger aus ebendiesem Archiv an alten Glasnegativen. Ergänzt wird das alles durch fünf in den ehemaligen Räumen des Fotografen abgelichtete Original-Negative.



PORÖS DE PEUR. ich bin ganz löchrig vor angst: porös de peur, quasi. ich finde, das wäre auch ein schöner bandname.