
Freibad Wiebelskirchen am Sonntagmorgen, aus dem Gedächtnis
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth

Freibad Wiebelskirchen am Sonntagmorgen, aus dem Gedächtnis

Saarbrücken, 7.5.21, Innenhof Nauwieser 19, aus: DER RADIOZEICHNER

Mainz, Dezember 2020, ZUM TEE BEI DUBUFFET, mit BrandStifter in der Walpodenakademie

du wusstest um sein allzu lautes knie
darauf die birnen faulten. So
taub und faul erloschen sah man ihn noch nie, so
hört er, nur von draußen, ganz fest angeschraubt,
was haltlos ist und stumpf,
nichts greift und alles licht verschluckt.
Das ist der grund, weshalb man dich von hinten sieht,
nichts an, nichts ab, oder du, in einem lauten stand,
nichts als verstand, mit bitterem gesicht,
nur an die ränder denkst, wo gar nichts geht
das ist der grund, weshalb sich dieser schwamm ganz klar
befindet, entsetzt oder lieber dann doch undurchsichtig hebt
und leuchtet laut so wie die haut von einem toten tier;
und in der mitte dieses schwamms, zerquetscht durch raum
und zeit: die schwarzen löcher, deren stille stellen wahllos blind,
durch die man dich nicht sieht:
du musst so bleiben, wie sie sind!



gestern auf der Bühne während der Vorstellung 30 Zeichnungen zur Musik des InZeit Ensembles gemacht. Nach der Vorstellung wurden die meisten davon verschenkt, an Publikum und Mitwirkende. Das war die Idee. Bei der Eröffnung des FREISPIEL-FESTIVALS wurden ja auch bereits 50 Zeichnungen einfach so weitergegeben. Diese drei blieben dann bei mir. Auch schön. Der Rest bleibt Erinnerung. Ich ernähre mich durch Unvergessliches.



oben: letzten Montag in Saarbrücken an der Ludwigskirche
unten: letztens vor dem Bahnhof Neunkirchen, 12. Juni


