
Foto: Kathrin Werno
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth

Foto: Kathrin Werno

Ausblick, Graphit auf Papier, Brunnenblock, 17x24cm, 8.11.09

sich spiegelndes Auto, Graphit auf Papier, Brunnenblock, 17x24cm, 8.11.09

Folienschreiber auf glattes Papier, 21x21cm, 4.11.09
Auf dem Bild ist Jesus Christus zu sehen, der von Angehörigen oder/und Jüngern beweint wird. Der Focus ist ganz deutlich der tote Körper Jesu, auf den alle Anwesenden ausgerichtet sind. Einige von ihnen mit Heiligenschein. Im Himmel fliegen Engel. Hintergrund, ein Fels mit einem vertrockneten Baum. Blauer Grund.
Eine kleine Frau in weißem Kleid und dunkler Kurzhaarfrisur steht in einer merkwürdig gebückten Haltung. Die Figur vom Betrachter aus gesehen nach links. Das Gesicht berührt in etwa die senkrechte Mitttelachse des Bildes. Die Arme, von denen nur einer zu sehen ist, werden seitwärts nach unten abgestreckt. Große weiße Blüten dominieren das Bild. Der Hintergrund in einem dunklen Rot gehalten. Der Vordergrund in ausdifferenzierten Grautönen. Es könnte sich um den Boden von einem Zimmer handeln. Der linke Bildhintergrund wird bestimmt durch dunkle Blattformen. Es entsteht eine gewisse Spannung zwischen der Größe der Blüten und der Kleinheit der Figur, auch deren Haltung. Als ob sich eine kleine, ernste, menschliche Bienenkönigin in der Welt allzugroßer Blüten zurechtfinden muss. Ein Balanceakt zwischen Naivität und Selbstbehauptung.


Folienschreiber auf extrem glattes Papier, j1 21x21cm, 4.11.09




Zwei Frauen im Mittelalter stehen in einer lieblichen grünen Landschaft. Im Hintergrund eine Burg oder Kirche zu der ein Weg führt. Nach links im Bild schweift der Blick in eine weite Ferne: eine mittelhohe Bergkette, ein naher Baum, eine Gruppe von ferneren Bäumen, blauer Himmel mit weißen Wolken. Im Bildmittelgrund künstlich angelegte Teiche mit Wasservögeln.
Das Bild wird deutlich bestimmt durch die beiden Frauen im Vordergrund. Die links steht, trägt das lange Haar offen und ein königsblaues Gewand.
Die andere etwas ältere hat ihr Haar mit einem weißen Schleier bedeckt, der ihr über Hals und Schultern fällt und in klarem Kontrast zu dem roten Gewand steht. Sie legt den Arm um die jüngere, die linke Hand aber befühlt deren hervortretenden Bauch.
Die jüngere hat ihrerseits die linke Hand auf den Bauch der älteren gelegt. Man muss genau hinsehen, um deren Wölbung unter dem weiten Gewand zu bemerken. Offensichtlich zwei Schwangere, die sich freundschaftlich aber doch ernst und erwartungsvoll begegnen.