Es gibt einen kleinen Videoschnipsel wohl aus einem längerem Interview mit Ann Cotten. Sie wird dort gefragt, was denn Poesie eigentlich sei. Und sie macht einen Schlenker zu Vorgärten. Und wenn sich nun in einem Vorgarten etwas findet, was merkwürdig zugeschnitten ist oder wächst oder ein Gegendstand vielleicht und man es nicht so genau einordnern könne, der Gestaltungswille aber klar erkennbar sei, auch wenn sich mir der Sinn nicht erschließt, das Ding also unverstehbar bleibt, aber heischt, dass es vielleicht verstehbar sein könne – sofern ich sie halbwegs verstanden habe: dann sei das so, wie es sich auch mit einem guten Gedicht verhalte.

Das ist mir auf alle alle alle Fälle sehr viel sympathischer als die gestaltungswilligen Statements all der beflissenen Künstler*innen-Kolleger*innen, die immer so Dinge von sich geben: Ich beschäftige mich mit den Unwägbarkeiten von Blablablupp. All diese Erklärungen des gepflegten Kunstgewerbes.

Es gibt wahrscheinlich mehr Autos als Künstler*innen. Aber wahrscheinlich immer noch mehr Künstler*innen als Tankstellen. Was immer das auch heißt in Zeiten der Inflation.

windräder für lebenshilfe

Das waren dann die Versuche vom 1.5., die mir wesentlich besser gefallen haben. Sie werden dann auch Eingang in die Bühnenbild-Projektion finden. Es sei denn, es käme noch ein technisches Problem dazwischen.

windräder für lebenshilfe

Für eine Szene in dem Inklusionsmusical braucht es WIndräder, die kräftig angepustet werden. Dies war die letzte Stufe einer Zeichnung, die stetig verändert wurde mit Kohle, später Tusche und am Schluss Sprühfarben.

3.5.26

ich esse kuchen und könnte genauso gut tot sein, kuchen essen und tot sein sind in solchen momenten identisch, sind ein und dasselbe, während sie in der kirche silbrig aufgeblasene kreuze als luftballons in die luft halten, man kann keine nägel reinhauen, genauso wenig, wie man sie reinhauen kann in einen solchen tag