Archiv für die Kategorie ‘arbeitstagebuch’
nach dem landtag
Montag, 17. Oktober 2011abend dann eine kleine Reise nach Bonn in die Kölnstraße. Dort übernachtet und am Sonntagabend (siehe Nachtzeichnung unten) wieder im Wemmetsweiler, wo sie (wir) zumindest ein kuppeliges Wuchtrathaus haben…

ZDF
Sonntag, 02. Oktober 2011aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 2.10.11:
…Was man hier sieht, sind die Einzelteile, aus denen Friedrich seine nationalreligiös überhöhten Phantasielandschaften baute. Was man sieht, ist gleichsam die Empirie, die der Transzendenz vorausgeht, das minutiöse Daseinsinteresse des Zeichners, der dem Maler der Selbstversenkung immer erst einmal zuarbeiten muss. Was man allerdings auch sieht (und beim genauen Hinsehen auf den Gemälden immer schon ahnen konnte), ist die Tatsache, dass Friedrich ausgerechnet mit der menschlichen Figur so seine, na ja, Problemchen hatte. Es tut den Figuren jedenfalls nicht direkt schlecht, wenn man nur die Rücken sieht. Und wenn möglichst viel Landschaft und inneres Erleben und Sehnen um sie herum ist. Großes entsteht halt immer da, wo man Limitationen produktiv macht.
(in einem kleinen Text zu Caspar David Friedrich – Die Zeichnungen, das gesamte Werk, C.H.Beck, 198 EUR)
neues aus dem landtag
Montag, 26. September 2011So langsam wachsen die Dinge zusammen, die zusammen gehören: eine wunderhübsche Kombination aus Aldi und Unwetter im Bezug zu Akropolis adieu und Gewitterplitz bringt doch alles auf den Punkt, was Frau Merkel auch so beschäftigt und all die andern:
Von wem diese freundlichen Besucher stammen, denke ich zu ahnen: ganz ganz lieben Dank!
und wer stirpt mit p schreibt muss natürlich auch Gewitterplitze aushalten können.
und auch der Gesundheitsspruch erfährt so langsam erweiterte Bedeutung. (Und mittlerweile habe ich entdeckt, dass die Gebrauchsanleitung zum Händewaschen viele Menschen fasziniert: sie findet sich sogar im Katalog der “Parlamentarischen Beobachter”! Irre!


Veranstaltungstipp
Freitag, 23. September 2011Laut Saarbrücker Zeitung präsentiert Mauricio Kagel unter dem Titel “Eine Brise” am Sonntag um 17 Uhr in der Försterstraße eine “Flüchtige Aktion für 111 Fahrradfahrer”. Nun ist Mauricio Kagel am 18.9.2008 in Köln leider verstorben, wird also Probleme haben, seine flüchtige Aktion selbst zu präsentieren (auch Mozart und Strawinsky führen ihre Stücke seit kurzem nicht mehr selbst in die Öffentlichkeit), aber das Liquid Penguin Ensemble macht das schon. 1991 konnte ich Mauricio Kagel bei einem Konzert an der Mainzer Uni noch selbst erleben (am 27.11.91). Und aus dem alten Skizzenbuch habe ich die entsprechenden Skizzen ausgegraben.



























