gegend (baum)

Februar 23rd, 2018

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figur

Februar 23rd, 2018

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hinweis

Februar 23rd, 2018

Theater im Viertel

Sonntag 25. Februar, 17 Uhr

In.Zeit Ensemble – Improvisation

Bete Poppelreiter – Flöte
Manuel Scherer – Trompete
Michael Hupperts – Posaune
Wollie Kaiser – Saxophone, Klarinetten
Thomas Hemkemeier – Violine
Julien Blondel – Cello
Stefan Scheib – Kontrabass
Marius Buck – Schlagzeug, Perkussion
Jonathan Kaell – Dirigat

Das In.Zeit Ensemble steht für einen Musik, die sich mit Leichtigkeit zwischen zeitgenössischer Kammermusik und improvisierter Musik hin und her bewegt. So werden einerseits regelmäßig Uraufführungen realisiert, andererseits auch Klassiker der Neuen Musik zu Gehör gebracht.

In diesem Konzert setzt das Ensemble den Schwerpunkt auf die Improvisation.
Neben dirigierten Improvisationen werden auch grafische Stücke oder verbale Improvisationsanweisungen der In.Zeit Musiker zu hören sein.

projektion

Februar 22nd, 2018

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gesicht

Februar 22nd, 2018

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denken soll ich auch noch?

Februar 20th, 2018

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gegend, ganz und detail

Februar 20th, 2018

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gegend

Februar 19th, 2018

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gegend

Februar 19th, 2018

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gesicht

Februar 19th, 2018

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unterwegs

Februar 17th, 2018

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gesicht

Februar 17th, 2018

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2. Zeichnung DER RADIOZEICHNER

Februar 17th, 2018

Hier gefällt mir schon ausgesprochen gut der Titel, wie so oft bei dieser Künstlerin: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Eine Österreicherin. Und wie so oft: in Österreich ist man etwas direkter und direkter drauf. Was sieht man auf dieser Zeichnung? Sieht man auf dieser Zeichnung einen Staubsauger? Hat man den Titel noch nicht gelesen (und das ist ja wohl in den meisten Fällen so: man sieht erst einmal das Blatt, es zieht einen aus irgendwelchen, noch näher zu klärenden Gründen an oder auch nicht und dann erst schaut man nach, von wem ist das denn und was trägt das Kind für einen Namen), dann sieht man leicht schwingende klare Linien, die sich, sofern man will, zu einer Form verdichten, die sich vielleicht zuerst als eine Art „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ aufdrängen, wenn man denn überhaupt etwas darin erkennen will. Aber ja: man will unbedingt etwas darin erkennen. Die Linien sind nicht so gesetzt, dass man sich mit einer Wahrnehmung: „aaah, interessante Linien!“ zufrieden gibt. Die Linien sind interessant. Sie bilden eine interessante Figur. „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ dann aber doch nicht. Mal geschwind auf den Titel geschaut, vielleicht hilft das ja weiter: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Hhmm. Einen Staubsauger kann man aber noch weniger darin erkennen als eine Figur mit Hut (und gehobenen Ärmchen). Aber diese leicht schwingenden Linien sind vielleicht mit den Geräuschen eines Staubsaugers in Verbindung zu bringen? Sind sie vielleicht sogar, aber so leise und gleichmäßig habe ich meinen eigenen Staubsauger höchst selten wahrgenommen. Der ist meist lauter und unangenehmer. Exakt: Es heißt ja auch: die WOHLTUENDEN Geräusche des Staubsaugers. Diese Zeichnung lebt also vom grafischen Reiz der ins Blatt gesetzten Form (einige sehr einfache ineinander verschachtelte Grundformen, einfache klare Linien, einige davon gekräuselt, als wolle man auf kindliche Art klitzekleinste Wellen zeichnen – interessanterweise bringt man genau dieses „Kräuseln“ mit dem „Geräusch“ aus dem Titel in Verbindung – ein Geräusch scheint ein schwingendes, kein geradLINIGES (sic!) Ding zu sein) , dem Verhältnis dieser grafischen Reize zu dem, was ich darin erkennen will und dem, was der Titel vorgibt, was es sein soll. Nichts geht 1:1 auf und genau dies erzeugt die Freude beim Betrachten dieses Blattes. „Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Aufwand sie wie wenig erreichen!“ ist so ziemlich die härteste Kritik für einen Künstler, die man sich vorstellen kann. Der Autorin unseres Blattes gelingt das Gegenteil: sehr wenig Aufwand, sehr viel erreicht. Was gibt es Schöneres? Hier noch ein akustisches Adäquat:

100 Tage – 100 Zeichnungen

Februar 17th, 2018

gesicht

Februar 12th, 2018

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gegend

Februar 12th, 2018

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Der Radiozeichner – Blatt Nr. 1

Februar 10th, 2018

Manchmal kommt es auf den Stift an. Nein, eigentlich kommt es immer auf den Stift an. In diesem Falle aber ganz besonders. Denn nur dieser Stift, ein Kugelschreiber mit extrem dünner Linie, läuft so klar und leicht über das Papier, dass unnötige Grauwerte gar nicht erst auftauchen und klare Konturen die für das Blatt wichtigen Dinge bezeichnen können. Wir müssen uns also alles sehr konturiert vorstellen. Und verspielt. Was haben wir vor uns: eine rechte Seite aus einem Skizzenbuch, etwa 25x25cm groß, dicht bevölkert von erst einmal kaum voneinander unterscheidbaren wimmelnden Klein- und Kleinstformen. Links unten ein etwas größer angelegtes Frauenportrait, nach links aus dem Blatt schauend. Sie könnte uns bekannt vorkommen. Kommt sie uns bekannt vor? Ein Pfeil von ihrem Kopf führt nach rechts ins Blatt und zu dem Namen George Sand. Darüber ein angedeutetes Wegeschild mit dem Namen „Nohant“. Links davon ein Schild mit der Bezeichnung „Nohant-Vic“ und daneben ein eine naiv wirkende Abbildung einer stilisierten Figur. Rechts davon mehrere kleine Häuser, ein Ortsschild „La Chatre“ und die Wörter „meine Häuser“. Spaziergänger, die an einer kleinen Sonne vorbeilaufen, sie könnten einer Kinderzeichnung entlaufen sein, ein Pizza-Automat, an dem kleine Autos vorbeifahren. Um nur einige Details zu nennen. Kühe in Landschaft. Bissige Hunde vor einem Schloss. Ein Kellner mit drei Gläsern auf seinem Tablett und kleine Formen, die sich als Macarons herausstellen. Käfige mit Hühnern und anderen Vögeln auf einem Markt im Norden des Blattes. Ein Tisch mit der Bemerkung: 300,- €. Eine Aktfigur auf einem Podest am linken oberen Blattende: „Musée des sculptures“. Und noch immer haben wir nicht alle Details erfasst. Die Linien hüpfen, springen und tanzen von einem Motiv zum anderen. Eine kleine persönliche Landkarte mit Urlaubserlebnissen. Manchmal nahe an der Kinderzeichnung, manchmal hintersinnig-humorvoll, manchmal einfach eine Beobachtung notierend. Locker, flott und leicht gezeichnet, um nichts anderes zu tun, als sich selbst eine Orientierung und eine Erinnerung zu schaffen, wo man was gefunden und entdeckt hat, wo es was zu sehen gab. Und diese Unbekümmertheit führt dazu, dass man auch als Betrachter Lust hat, mit den Augen auf dem Blatt spazieren zu gehen und nichts zu verpassen. Links oben, neben der Aktfigur, die einzige Stelle, wo die Konturen ausgemalt sind. Dunkel gefasste Figuren in einem gerahmten Bild, das an der Wand hängt. (Ein Bild aus einer Ausstellung in Chateauroux. Ein französisches Künstlerkollektiv hat sich hier mit Napoleon auseinander- und ihn ironisch in Szene gesetzt. All diese Informationen kann man aber der Zeichnung selbst nicht entnehmen. Man sieht einzig die Abbildung eines gerahmten Bildes mit dunklen Figuren).  Dieser dunkle Augenfänger links oben ist für das gesamte Blatt aber nicht unwichtig. Er bildet einen kleinen, flächig-dunklen Gegenpart, der verhindert, dass dann doch alles ein klein wenig zu gleich funktioniert. An diesem Fluchtpunkt scheint alles andere ein wenig Halt zu finden, bringt die Linien etwas zur Ruhe, ordnet sie, als wären sie daran festgezurrt. Und das auf ganz unscheinbare Weise. Man lässt den Blick wieder zurück gleiten und entdeckt dann noch ein Detail und noch ein anderes. Wo war nochmal der Kellner mit seinen drei Gläsern?

Wem die Zeichnung nicht genügen sollte, kann  anhand des Blattes die Gegend natürlich selbst bereisen: Ab nach Frankreich und sich in dem Dreieck zwischen Chateauroux, Bourges und Boussac bewegt. Jaques Tati hat in Ste. Sévères sein eigenes Museum und Delacroix und Chopin waren durchaus öfter zu Besuch in Nohant-Vic.

hat mit Fastnacht gar nix zu tun!

Februar 10th, 2018

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aus dem Kringel-Museum

Februar 10th, 2018

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zwei Flecke

Februar 10th, 2018

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