Veranstaltungstipp

Sehr geehrte Besucher*innen der Galerie RosenRot, nach dreijähriger Pause habe ich mich entschlossen, meine Tätigkeit als Galeristin wieder aufzunehmen.
Zur Eröffnung der 85. Ausstellung am 07.04.2022 von 16°° – 21°°
(Corona geschuldet, damit sich die Besucher besser verteilen können ), lade ich Sie und Ihre Freunde ein. Die Ausstellungseröffnung findet unter den dann gültigen Corona-Regeln (Ba-Wü) statt.

Die Künstler zeigen Arbeiten, die in der Corona-Zeit entstanden sind.
Sophie Casado Klaus Harth
Alexander Horn Armin Liebscher
Petra Losse-Brust Christiane Schauder
Sonja Scherer Silvia Willkens

Ausstellungsdauer: 07.04.2022 – 04.06.2022
Öffnungszeiten: Donnerstag + Freitag 15°° – 18°°
Samstag 10°° – 14°°
Ausstellungsort: Galerie RosenRot, Neckarstrasse 3
1.Obergeschoss. – Seiteneingang
68259 Mannheim-Feudenheim
Telefon: 0151 59478651
E-Mail : M.We-Strobel@web.de
Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen.
Bleiben Sie gesund !
Herzliche Grüße,

Im Landesmuseum Mainz läuft gerade die sehr interessante Ausstellung zu SPOG, das sind Slevogt, Pankok, Orlik und Grünberg, die zwischen 1921 und 1932 wie die wilden mit graphischen Drucktechniken experimentiert haben. Eine sehr schön gemachte Ausstellung, bei der man viel sehen und lernen kann. Noch mehr lernen kann man dann bei dem Workshop, den ich dort anbieten darf: nämlich eine Kaltnadelradierung anfertigen und drucken. Wenn man hier auf diesen Text oder das Bild klickt, kommt man wunderhübsch zur Anmeldung. Mehr als 15 TeilnehmerInnen werden nicht zugelassen 🙂

8. August: MALEN UND ZEICHNEN IM WILDNISCAMP


Wie jedes Jahr, bieten wir auch heuer wieder unseren „schönen Sonntag“ an: Treffen ab 10Uhr30 am Forsthaus Neuhaus im Saarbrücker Urwald und bis nachmittags 17Uhr Zeichnen und Malen im Wildniscamp. Das Wildniscamp bietet die Möglichkeit, auch bei nicht ganz so schönem Wetter einen schönen Tag im Wald zu verbringen. Stefanie Mohra sorgt wie immer mit kleinen kulinarischen Aufmerksamkeiten für die geschmackliche Abrundung des Tages.

Künstlerisch wird für Anfänger und Fortgeschrittene eine jeweils individuelle Betreuung geboten: Der Wald bietet alle Möglichkeiten, sich von der getreuen Naturstudie über freiere Näherungen an Themen wie Wachstum oder räumliche Tiefe, Mikro- und Makrokosmos sozusagen, präziser Zeichnung oder freierer Gestaltung in bekannte oder unbekannte Nähen und Tiefen vorzuwagen.

Die Kursgebühr beträgt 45,- €. Anmeldung bei Stefanie Mohra unter Telefon 0681 – 399788 oder e-mail: la.mora@web.de

Geeignet für alle Zeichnerischen Techniken, Aquarell, aber auch für ein Leinwandbild kleineren bis mittleren Formats sollte die Zeit allemal ausreichen.

boltanski +

boltanski, der sich viel mit dem tod beschäftigt hat (die erste arbeit, die ich kannte, waren die 100 toten schweizer im mmk in frankfurt), bekommt in der süddeutschen am freitag ein interview. zwei tage, nachdem er gestorben ist. kein nachruf. ein interview. als könne man noch mit ihm sprechen. das hat mir sehr gefallen.

lang tsu

Jetzt noch Tickets sichern für das FREISTIL-Theaterfestival! 🥳
Vom 24. Juni bis zum 4. Juli 2021 sind in der Erzhalle herausragende Produktionen des Netzwerk freie Szene Saar zu sehen. Es geht um Swing-Musik im Dritten Reich, Tanz und Sprache, Weiblichkeit, surrealistische Künstler*innen und, wen wundert‘s, auch um Corona.
Freuen Sie sich auf ein dichtes Programm: Rund 20 Produktionen mit mehr als 50 Künstler*innen — darunter Chanson und Liederabende, Klavierimprovisation, künstlerische Kurzfilme sowie Performances aus Sprache, Tanz und Musik — warten auf begeisterte Besucher*innen!
➡️ Das komplette Programm sowie die Corona-Regeln für das Festival finden sich unter www.freistil-festival-saar.de
🎫 Karten für die einzelnen Stücke können über www.ticket-regional.de und über die Festivalseite gekauft werden.

FREISTIL – Festival, Völklinger Hütte

Wir stellen unsere Künstler und ihre Stücke vor, zu sehen auf unserem Freistil Festival ab dem 24.06.21 in der Erzhalle des Weltkulturebe Völklinger Hütte:
ERÖFFNUNGSPROGRAMM:
24.06. ab 19:00 Uhr
oSONo
Performance | Improvisation
oSONo ist die Lust am Spiel, improvisiert und interdisziplinär. Auf der Suche nach Begegnungen, nach dem gemeinsamen Moment treten die Künstlerinnen in Kontakt mit sich, den Anderen, dem Klang und dem Raum.
Bei der Performance „Du und Ich“ umspannt ein hautfarbenes Gewirk die beiden Performerinnen Saskia Bommer und Claudia Gutapfel. Das Tuch schafft vielgestaltige Beziehungen, es ist Behausung, lebendige Skulptur, aufgespannte Haut, die sich im Raum bewegt, ihn transformiert. Irena Petrovsca improvisiert auf ihrer Viola und formt virtuos Momente aus Klängen, es entsteht ein Triangel zwischen den Akteurinnen. Passanten verändern das Geschehen, indem sie sich im Gelände bewegen, lauschen und sich positionieren, um zu schauen.
Dauer: 20 Minuten
Mit: Claudia Gutapfel (Performance, Tanz), Irena Petrovsca (Performance, Musik) und Saskia Bommer (Performance, Tanz)
KOLLEKTIV MY WIFE
Einlassperformance (Ausschnitt)
Eine Performance, die auf die momentan sehr speziellen Bedingungen im öffentlichen Miteinander künstlerisch reagiert und die Atmosphäre des Hüttenareals in Szene setzt: musikalisch, bildnerisch und performativ – live gespielt und live gezeichnet, und mit äußerst umsichtiger Einbindung des Publikums.
Dauer: etwa 20 Minuten
Mit: Katharina Bihler (Stimme), Monika Bagdonaite (Viola), Julien Blondel (Cello), Stefan Scheib (Kontrabass), Klaus Harth (Zeichnungen)
Als Gast: Sascha Ley (Stimme)
MARIUS BUCK
Luftweg (Klanginstallation)
Eine Trasse aus dicken Stahlträgern verläuft der Länge nach durch die Erzhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Riesige Wannen transportierten hier einst wie Gondeln das in der Erzhalle lagernde Eisenerz in die weitere Anlage. Der Saarbrücker Musiker und Klangkünstler Marius Buck aktiviert für das Festival diese Trasse und schickt akustische Signale – mit einem an ein Alphorn erinnernden Stahlgebilde. Statt Eisenerz wandern so unsichtbare Druckwellen entlang der früheren Routen durch die Erzhalle.
Grußworte
Schirmherrin Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes
Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Vorstand des Netzwerk Freie Szene e.V.
Ausschnitte aus den Produktionen
SAMUEL MEYSTRE: Gortec – eine Tanzperformance
LIQUID PENGUIN ENSEMBLE: Elf Strophen aus dem Gedächtnis (Ausschnitt)
RALF PETER: ausgewählte Lieder aus Schuberts Winterreise (Ausschnitt)

do I wiederhol myself??

Die Straßen des Neubaugebietes heißen Paul-Gauguin-Straße, Max Liebermann-Straße etc. Kaum einer dürfte dort eine Vorstellung davon haben, was das wirklich bedeutet. Mir schwebt eine Bilderreihe vor: Max Liebermann-Straße im Stil Max Liebermanns. Paul-Klee-Straße im Stile Paul Klees. Wie spiegeln sich Neubaugebiete als bildnerische Herangehensweisen?

esagerare (böser klaus)

Ich finde, man kann es auch übertreiben. Aber es ist natürlich auch interessant, wie so etwas funktioniert. Da haben wir eine Malerin, Absolventin der hiesigen Hochschule, Verdienste im Vorstand des hiesigen Künstlerhauses. Tragischerweise verstorben in diesem Jahr. Und vorher hatte sie schon ihre Fans. Die Malerei wurde gelobt. Man kann darüber streiten. Tut aber niemand. Bülent Gündiz nannte sie sogar die bedeutendste, oder eine der bedeutendsten, was macht schon dieser Unterschied, Malerin im Südwesten. Ca veut dire quoi? Mir fällt hier im Südwesten nicht eine einzige Malerin, ein einziger Maler ein, den ich für wesentlich halte. Hmm. Mir war diese Malerei zu durchschaubar in ihren Mitteln, zu wenig packend, zu formverliebt, zu wenig an Inhalten interessiert. Man macht es ein wenig unscharf und schon rutschen die Menschen vor Bewunderung auf den Knien. Die letzte Ausstellung zu Lebzeiten in Neunkirchen fand ich wenig überzeugend. Es geht um nix. Die Themen scheinen sie nicht wirklich interessiert zu haben, kaum etwas kommt inhaltlich auf einen Punkt. Das meiste nur Vorwand für Farbverteilungsstrategien. Meine Begleiterin brachte es mit den Worten: „so viel vergeudetes Talent“ auf den Punkt. Man geht nicht anders aus der Ausstellung als man reingegangen ist. Die Xavier Naidoo der saarländischen Kunstszene. Und nun ist sie tot und die Himmelfahrt beginnt. Die Malerin und ihre Kunst werden immer bedeutender und bedeutender. Und niemand scheint das mehr in Frage zu stellen. Und heute muss ich in der Zeitung lesen, dass die ME-Stiftung sogar einen Preis nach ihr benannt hat, der alle zwei Jahre verliehen werden soll. Davon abgesehen, dass Kunstpreise ein äußerst fragwürdiges Unterfangen sind und eigentlich verboten gehören. Steckt das Geld lieber in Projektförderung o.ä. Aber jetzt einen Preis nach der Toten zu benennen (sorry, aber ich finde, man muss es genauso formulieren) ist schon der posthumen speichelleckerischen Angepasstheit ein Tick zuviel. Schaut mal, auch wir von ME erkennen die Bedeutung dieser epochalsten Künstlerin, die das Saarland je hervorgebracht hat. Man sollte Kirchen in ihren Dörfern belassen. Und wenn alle schön dran glauben, dann wird es auch wahr.

Brandstifter + Klaus Harth durchbrechen am Samstag 05.12.2020 das Raum-Zeit-Kontinuum, indem sie im Schaufenster der Walpodenakadmie ihren gemeinsamen Aufritt in der ehemaligen Pfaff- Fabrik Kaiserslautern live überspielen und überzeichnen. Ähnlich wie William S. Burroughs, der durch Playback Magie mittels Polaroids und deren Wiedergabe via Tapeaufnahmen unliebsame Menschen und Ort erfolgreich verwünschte, sind B.H. mit neuen Bildern und KlangKoerpern zur Wiedergabe ihres Videos https://youtu.be/lM1wjHClWMs von 2018 keinem geringeren als dem Coronavirus zu Leibe gerückt…

Performance im Rahmen des Walpodencekalenders, täglich Performance im Schaufenster der Walpodenakademie im Advent.

Eine Veranstaltung des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e.V.

das war mir nicht klar…

ein aportroph′ales w‘erk sofa´sofiele son´derzeichen, dass ic´h gar nicht weiß, was ich weiß…

Danke für den Hinweis!

Das isses, oder? → ´

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text siehe bild

Nach einer knappen Woche den Widrigkeiten abgetrotzes Treffen des LAFTMV und der Freien Szene Saar, kann ich sagen: das war cool. Man hat mir eine Patin zugespielt, die wunderbar ernste facebook-Kommentare schreiben kann, die das übliche Blablatrallala weit hinter sich lassen. Und ansonsten war es schön, Ideen und Erfahrungen zu tauschen, auch wenn natürlich, wie so immer derzeit, vieles nur am Bildschirm stattfinden konnte. Sehr schön war allerdings der Spaziergang am Freitag, wo die beiden angereisten Gästinnen kleine Vorführungen erleben durften. Da durfte ich ja auch kurz mitspielen. Très chic war das. Jana heißt vorne Jana und hinten Sonnenberg. Das hab ich erst gemerkt, als alles schon vorbei war. Daher kommt die Zeichnung mit dem Sonnen- und dem Zuckerberg. Und von der Sonne, die, wie ich jetzt gelernt habe, hinter Mecklenburg-Vorpommern ihren Tageslauf beginnt, ja scheiße, wie sollte dieser Satz jetzt weitergehen und enden?? Das ist wie mit solchen Treffen. Der Anfang ist gemacht. Was draus wird, wird sich finden. Sellerie!

Freiheit, die ich meine

Fahrer des Wagens mit der Nummer NK – VR 555: ich finde das ja ein wenig lächerlich. Da fährst Du im 60er Bereich, von der Autobahn kommend, auf der linken Spur mit mindestens 90 an allen anderen vorbei, um dann 50 Meter vor dem Dir bekannten fest installierten Blitzer scharf runterzubremsen, mit 50 dran vorbeizufahren, um dann direkt wieder zu beschleunigen (ab dort ist offiziell weiterhin 50, von wegen innerorts und so), um dann an der Ampel am Kreisel unten etwas länger zu warten als alle bereits überholten. Was ich daran so lächerlich finde? Wenn Du schon denkst, Freiheit zeige sich dort, wo man sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, dann solltest Du auch so konsequent sein und fröhlich lächelnd mit 90 am Blitzer vorbeirasen.  Freiheit bedeutet nix, wenn man sie nur dort auslebt, wo es nix kostet.  Und stell Dir mal vor, es gebe Ampeln für Spermien! Natürliche Schönheit kommt von innen! Hör zu: Vier ineinander verkringelte Kreise: dahinter sitzt nur selten ein kluger Kopf!

Norma

Heute auf Facebook wieder ein Post eines in Neunkirchen stadtbekannten Gastronomen mit durchaus gastronomischen Verdiensten. Seine gedanklichen Verdienste schätze ich aber nicht so hoch ein… Er hat seine Fangemeinde und die begreift sich, so wie er, als die standhaften und normal denkenden Menschen mit normalen Gedanken. Vor nichts habe ich mein ganzes Leben mehr Angst als vor den normal denkenden Menschen oder denen, die sich dafür halten, bzw. ihre Gedanken als Norm setzen. Eine Neunkircher Wahlhelferin bei der letzten Bundestagswahl hat mir mal erschüttert von den falsch oder merkwürdig ausgefüllten Wahlzetteln berichtet. Einer habe sogar Erststimme SPD und Zweitstimme AfD angekreuzt. Nun, ich hätte da durchaus jemand in Verdacht…