
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth




nach einer kleinen Verbesserung:




















Das Spinoza Monument. Auffallend natürlich die Vögel auf seinem Gewand. Bei der Recherche nach den Hintergründen zu dieser Skulptur, stoße ich auf einen Text von Thomas Hirschhorn, der 1999 in Amsterdam sein eigenes Spinoza-Monument platziert hatte. Den Text, den er selbst dazu geschrieben hat, finde ich sehr interessant, so dass ich ihn hier gerne verlinken möchte.
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Im Stedelijk Museum gab es eine Sonderschau des niederländischen Fotografen Oil of Olaz, sprich: Erwin Olaf. Wieso kann ich mir diesen Namen eigentlich nicht merken? Weil Erwin bei mir mit Erwin Wurm fest verknüpft ist? Vielleicht. Erwin Olaf beeindruckte uns vor allem mit den späteren Arbeiten, insbesondere mit einer Reihe von meist großformatigen Schwarzweiß-Fotos, die er im Schwarzwald konzipiert und aufgenommen hat. Eine wirklich geglückte Formulierung fand ich das Foto, wo ein schwarzwälder Fährmann zwei muslimische Frauen übersetzt. Eine neblige, dunstverhangene Szenerie. In etwa in meiner Notiz nachzuvollziehen. Was hier an Anspielungen und Verweisen alles drinsteckt und in ein eigentlich recht einfaches Bild einfließt. Voilà! Der späte Olaf war für uns der gute Olaf. Ein Foto eines eine Katakomben-Treppe im nazi-vorbelasteten berliner Olympiastadion hinaufsteigende Person ist mir auch noch sehr im Gedächtnis.