
max von sydow ist tot. obige zeichnung vom 27.9.2017 bezieht sich auf eine szene aus „das siebte siegel“: vem är du? jag är döden.
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth

max von sydow ist tot. obige zeichnung vom 27.9.2017 bezieht sich auf eine szene aus „das siebte siegel“: vem är du? jag är döden.






ich schleppe mein auto das treppenhaus des parkhauses hoch, nicht gerade einfach, und von zeit zu zeit gebe ich dezent etwas gas, damit es einfacher geht, aber auch nicht zuviel, damit es nicht zu sehr stinkt in dem engen treppenhaus – bald ist es geschafft, aber als ich um die letzte ecke biege, sitzt dort oben ein wächter, den stuhl leicht gekippt, die beine an der wand angewinkelt, auf zwei stuhlbeinen schaukelnd: er trägt eine dunkle uniform, jung und schlank und ich weiß nur: es wird kein zurück geben (und frage mich natürlich generell, wie ich ein Auto hinter mir herziehen und gleichzeitig gas geben kann…)

…gibt es ihn schon wieder: den Kurs mit dem zweigeteilten Tun: erster Samstag: wir arbeiten und verbleiben in der dritten Dimension: erstellen plastische Modelle von Figuren (auch waren beim ersten Termin Hände und Füße recht beliebt), um dann am zweiten Samstag diese Modelle zeichnerisch in die zweite Dimension zu transferieren (man kann sie aber auch einfach nur abzeichnen…). Wann? Dann: 2 Termine: 07.03. und 14.03.2020, jeweils 15.00-18.00 Uhr. Wo? Da: VHS Neunkirchen/Saar. Wo kann ich mich anmelden? Hier: (06821) 202-552.
morgen ist Aschermüdwoch und ich komme hier mal wieder hinterher wie die sprichwörtliche ald faasenaachd…aber: wer die Chance hat, diesen Film noch irgendwo zu sehen, der schaue ihn sich an. Mehr oder minder absichtslos hineingeschliddert, war es einer dieser seltenen Momente, wo man sich nicht nur gut unterhalten fühlt, sondern einem eine Geschichte erzählt wird, die nicht nur interessant ist, sonderb die einem plötzlich wieder eine ganz neue Welt eröffnet. Eine Welt, die es natürlich die ganze Zeit über schon gab, aber noch nicht für einen selbst. Lief in Saarbrücken im 8 1/2. Vielleicht stolpert Ihr ja sonstwo nochmal drüber. Fernseher oder so. Oder DVD. Oder die zeigen ihn nochmal in ihrem Programm!
Und hier dann auch gleich noch der Film, auf dessen Entstehungsgeschichte sich das alles bezieht:
Öffnungszeiten // Horaires D’ouvertures
Montag Ruhetag
Dienstag bis Samstag ab 11h
Sonntag ab 14h
Ab 11h kann man Kuchen und Torten essen / Dès 11h vous pouvez manger tartes et gâteaux
Die Küche wird weiterhin vorübergehend geschlossen sein.
Freitag 28 Februar 20h30
ŠIROM Imaginären Folk
https://sirom.bandcamp.com/ // http://siromband.si/
Iztok Koren banjos, Perkussion, Glocken, verschiedene Objekte, Ana Kravanja Geige, Bratsche, Ribab, Cünbüs, Missouri, verschiedene Objekte, Stimme, Samo Kutin Lyra, Balafon, bra?, Gongoma, Trommeln, verschiedene Objekte, Stimme.
Mit seiner imaginären Folklore und den handgefertigten Instrumenten macht sich das slowenische Improvisations-Trio Širom seine eigene Welt: minimal und umweltfreundlich.
Seit 2015 spielen Samo Kutin, Ana Kravanja und Iztok Koren fast zwanzig Instrumente: vom Balafon bis zum traditionellen Schlagzeug, Banjo, Geige und Lyra. Ihr Geist ist offen gesagt akustisch und ihr zutiefst minimalistischer Ansatz: Man kann eine Punkseite, eine Steve-Reich-Seite, freie, barocke oder post-rockige Akzente finden. Und manchmal sogar afrikanische Klänge, egal ob sie aus dem Maghreb oder aus Mali kommen. Eine sanfte Ohrfeige, die das immer relevante Label Glitterbeat verführt hat.
! MUSIKERUNTERKUNFT-HINWEIS FÜR ALLE !
Der Terminus benötigt sehr regelmäßig Eure wertvolle Hilfe, um die Musiker, die bei uns spielen, zu hosten. Es geht darum, eine kostenlose Unterkunft anzubieten, je nach Eurer Verfügbarkeit und der Kapazität Eurer Behausung.
Das gesamte Terminus-Team zählt auf Eure Großzügigkeit und Gastfreundschaft, und im Voraus möchten wir uns ganz herzlich bedanken!
Fotos: Stephan Flommersfeld: Garten der Lüste ca 120x 80 cm
Klaus Harth: Aquarell aus „Gegend“(die Unvergänglichkeit ist unzulänglich) A3

Gestern 2. Kurstermin in Neunkirchen: am ersten Samstag haben wir mit Ton und Plastilliermasse diverse Figuren (stehend, gehend, sitzend, liegend) geknetet, die wir dann gestern von der dritten zeichnerisch in die zweite Dimension gebracht haben. Ein interessantes Vergnügen. Das alles wird Anfang März (7.3. und 15.3.) wieder angeboten. Anmeldungs über VHS Neunkirchen, Frau Krämer, 06821 – 202552 oder vhs@nk-kultur.de
(die Kerzen haben wir natürlich nicht geknetet, sie dienten der „dramatischen“ Beleuchtung der Plastiken.

Am Samstag, den 8.2.2020, 13-17 Uhr, geht es zum Zeichnen in die Ausstellung Jan de Vliegher: „What you see ist what you see“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen. Eine Woche später, am Samstag, den 15.2.2020, 14-18 Uhr, probieren wir diese lockere Mal- und Zeichenweise dann an eigenen Motiven aus. Das Gute dabei: auch am 2. Kurstermin hat die Ausstellung geöffnet und wir können immer wieder dorthin, um uns bestimmte Dinge nochmal ins anschauend ins Gedächtnis zu rufen. Anmeldung unter VHS Neunkirchen, 06821 – 202552 oder vhs@nk-kultur.de

Die CD steht online. Dafür durfte ich letztens diesen kleinen Cover-Entwurf machen. Demnächst wohl auch als „richtiger“ Tonträger. Vorerst online.
CD-Cover, Buchtitel: eigentlich schon immer, aber jetzt nochmal aus speziellem Anlass -> kann ich Euch machen!
Kursnummer 52904 bei der VHS Neunkirchen.
Dies ist ein Kurs für Anfängerinnen und Anfänger im figürlichen Zeichnen, aber nicht nur. Auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten. Die menschliche Figur bzw. die Figur in ihrer Umgebung ist von Anfang an Thema in der bildenden Kunst. Und wir stolpern immer wieder über ähnliche Probleme: Worauf kommt es bei den Proportionen an? Wie bekomme ich mit einfachen Mitteln eine Figur zum Stehen oder Sitzen oder Gehen? Wie kann ich auf möglichst einfache Art Menschen skizzieren? Wie kann ich sie zueinander in Beziehung setzen, wie einen Raum andeuten, in dem sie sich bewegen? Um den Schritt von der dritten Dimension in die zweite Dimension des Zeichen-blattes etwas einfacher zu machen, wollen wir unsere Modelle erst einmal selbst kneten: Figuren aus Knete oder Ton ermöglichen im direktesten Wortsinn ein erstes Herantasten an das Funktionieren einer Figur. Dabei kommt es erst einmal nicht auf 100%ige Perfektion an, sondern auf das Gefühl für die Figur. Diese Figuren werden wir danach gruppieren und zeichnerisch umsetzen.
Beginn: Sa, 11.01.2020, 15.00 Uhr Ort: VHS-Zentrum, Raum 15, Marienstraße 2 66538 Neunkirchen
2 Termine, (11./18.01.2020)15.00-18.00 Uhr (8 Ustd.)
Anmeldung bei der VHS Neunkirchen Frau Krämer (06821) 202 552

Paradies. Eröffnung. Jetzt. Am Sonntag. 14 Uhr. Gimbsheim. Haupstraße 10.
ja, alles rhig. Draßen regnet es, als wär schon wieder Weihnachten, nd Zeit dareber nachzdenken, was das jetzt nn fast wieder fer ein Jahr war, dieses 2019.
Gestern beim Sachen sortieren nd hete morgen beim Sagen nd Ptzn nd Sachen raemen ging mir drch den Kopf: welches Bch, welcher Film, welche Asstellng nd sonstige Ereignisse prägen nn dieses Jahr?
Welcher Film ist wohl am einfachsten: Beim Ophels-Festival war der spätere Gewinnerfilm auch mein absolter Favorit: Das melancholische Mädchen von Ssanne Heinrich. Daran hat sich ach nicht viel geändert. Jetzt kam letztens auf DVD noch ein anderer hinz: Shoplifters. Der ist zwar bereits von 2018, im Kino ist er damals aber an mir vorbeigegangen.
Meine Lieblingszeichng in diesem Jahr, bzw. die Zeichnng, die mich am meisten beeindrckt hat: schweigende schwester (kriegsschiff) von Miriam Cahn in der Asstellng im Has der Knst in Menchen. Ich habe mir eine klitzekleine Skizze von dem 460x800cm großen Blatt gemacht. It goes like this:
Ü

Eberhapt die beeindrckendste Asstellng in der letzten Zeit. In den letzten Jahren.
Ich msste an Peter Weibel nd sein Statement denken, die Malerei sei als kenstlerisch ernstznehmendes Medim seit den fehen 30ern tot, das sie nr noch Wiederholung sei nd nichts Relevantes zm aktellen Diskrs mehr beiztragen habe. Eine Meing, die ich drchas teilweise nachvollzieen konnte. Aber hier sagt Miriam Cahn entscheidende Dinge zm Zstand nserer Zeit nd ns selbst, nd es geht tatsächlich nr in diesem Medim, Malerei nd naterlich Zeichngn.
Da konnte auch die Asstellng mit eberwiegend zeichnerischen Arbeiten einer meiner österreichischen Lieblingszeichnerinnen Maria Lassnig in Stttgart kaum dagegen anstinken, wenn sich die Fahrt dorthin drchas ach gelohnt hat.
Eine weitere Asstellng, die mich beeidrckt hat: Namann nd Rodin in Saarbrecken. Damit bin ich noch nicht fertig nd mss ach nochmal hin.
Im Jni bin ich eber die neuseeländische Sängerin Aldous Harding gestolpert, hpps, was ist denn nn das. Wochenlang wsste ich nicht: ist es nn ihre Art der Performance oder tatsächlich die Msik, die mich so asgiebig beschäftigt nd nicht mehr loslässt. Wochenlang habe ich nichts anderes mehr hören können. Nd sie hat mich zuallererst mit dem Song Horizon af ihre Seite gezogen. Mittlerweile geht es wieder ein wenig, aber so etwas hatte ich schon lange nicht mehr.
Fer die eigene Asstellng die nvergänglichkeit ist nzlänglich BOTANISCHER GARTEN BRBACH zsammen mit Beate Garmer im Kltrverein Brbach habe ich mir einen MP3-Player gekaft nd kann jetzt per Kopfhörer auch wieder Msik hören, bei der mir as dem Latsprecher kommend doch ein paar Nancen gefehlt haben: Morton Feldman z.Bsp. oder Olivier Messien oder die Gouldschen Goldberg-Variationen von 1955.
Was bleibt von all den Bechern in diesem Jahr?
Ein Comic-Bch: Am liebsten mag ich Monster. Von Emil Ferris. Sehr interessanter Zeichenstil, sehr interessante Art, die Geschichte erzählerisch mzsetzen.
Nd naterlich KÄMPFEN von Karl-Ove Knausgaard. Bereits 2018 zm Gebrtstag gewenscht nd bekommen, 2017 schon in der Asleihe gelesen. Nd jetzt in der genaen Widerbearbeitng.
Mein liebstes „Ferienerlebnis“? Ganz klar: Ganz alleine Schlttschhlafen in der Schwenninger Eishalle am 7.11. morgens zwischen 10.30 nd 11.30. Eine ganze Halle fer mich alleine. Merkwerdig, gewöhnungsbederftig nd schön zgleich. Alle Spren nach einer Stnde ganz alleine von mir. Schlittschhlafen ist die Fortsetzng des Zeichnens mit anderen Mitteln.
Ach, nd noch eine Entdeckng: die Filme von Dirk Hermann. Angcken!
Nd die schönste Eberraschng zm Schlss: Ebberaschend engangiert als Life-Zeichner bei einer Hörspielaffehrng Ende November. Wnderbare Zsammenarbeit nd Grnd, mir endlich einen eigenen Overhead-Projektor zzlegen. Man kann mich also jetzt ach als Belechter bchen.
Blick zm Fenster ras: Jetzt scheint ach ein wenig die Sonne.
Grund genug, endlich auch die Taste mit all den ganzen „u“-s wiederzufinden. 🙂
Bonne année per tutti!
In einem Artikel über eine Ausstellung von Vija Celmins schreibt Kolja Reichert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 8.12.2019 u.a. folgende Sätze:
„…Und so steht man, ähnlich wie vor Albrecht Dürers Hasen oder seinem Rasenstück…an der Schwelle zwischen der Natur, die den Menschen nicht braucht, und ihrer menschlichen Anverwandlung unter Aufbietung aller Kräfte der Konzentration und Wahrnehmung. Und das Schöne daran, an dieser Schwelle zu stehen, ist zu verstehen, dass da, wo die Kunst der Natur am nächsten kommt, sie ihr am allerentferntesten ist. Dass es, wo Kunst ist, keine Identität geben kann. Und die Herausforderung nicht darin besteht, möglichst naturgetreu zu malen oder möglichst unmittelbare Wirkung in der Welt zu erzeugen. Sondern die Spannung zwischen Vorbild und Abbild bis ins Äußerste zu treiben. Also nicht die Realität zu malen, sondern den eigenen Blick und die eigenen Mittel.“
Die Hervorhebung stammt von mir.
Ich finde das einen unglaublich interessanten Satz.
Die Spannung zwischen Vorbild und Abbild bis ins Äußerste zu treiben.
Ein Plan für die restlichen Tage.


Wer sich und seine Werke auf die ArtBaselMiami begibt, wird darin umkommen. Oder auch nicht.
Und: Ideen kann man nicht essen!
Oder doch?
Freitag, 13. Dezember 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
JAN DE VLIEGHER
WHAT YOU SEE IS WHAT YOU SEE
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Saarbrücken kann ich (mit eingeschränkter Platzzahl) gerne wieder mit nach Saarbrücken mitnehmen, da dort im Anschluss die Samstagsmalklasse der VHS Saarbrücken stattfinden wird.
