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2017_01-jan-netz

Pause, Pause, was war nochmal ne Pause?? Gestern abend um 21 Uhr ins Bett, um 23 nochmal kurz wach und dann durchgeschlafen bis 6 Uhr. Kleiner Kaffee mit Lisa, damit ich die auch nochmal seh, bisschen Zeitung, nochmal geschlafen bis 9 Uhr. Und jetzt nochmal gedankliche Vorbereitungen auf Nachmittagsprobe, Zeichenaufgaben und. Der VHS-Kurs in NK gestern war auch nicht ganz ohne. Interessanterweise scheinen die Neunkircher Kurse immer etwas mehr Anschubenergie zu benötigen als die Saarbrücker. Und dann bauen die draußen in der Welt auch grade Scheiße Scheiße Scheiße. Ich warte eigentlich drauf, dass Trump die Abschaffung der Sklaverei als einen der größten Fehler bezeichnet und sie nochmal rückgängig macht.

25.1.17

Plakat Vogel und Gegend Stand 20.01.2017 ah

„ich baue grade unheimlich ab“

Der Mensch liebt es, anderen Menschen beim Arbeiten zuzusehen. Viele Rentner stehen an der Baustelle und sehen zu wie gebaggert, geteert und gefedert wird. Wir wollen diesem menschlichen Grundbedürfnis Rechnung tragen. Am kommenden Mittwoch von 16 – 18 Uhr wird die Ausstellung vom Künstler Klaus Harth eigenhändig abgebaut, demontiert und wegkonstruiert.

Wo hat man das sonst noch? Öffentlich und absichtlich. Man darf Fragen stellen, frei performativ wird über Raumgestaltung philosophiert, zwischenzeitlich vielleicht sogar was vorgelesen und auf alle Fälle auf dem Kupferrohr Musik gemacht. Wer bei der 2. Langen Vogelnacht im KuBa am 16.6.2012 dabei war, der wird sich sicher an dieses wundersame Instrument erinnern.

Das meiste dieses Nachmittags wird nicht weh tun und um 18 Uhr ist sowieso alles vorbei. Wer ausreichende Mengen Geld mitbringt, kann natürlich auch noch Dinge einer Erwerbsmäßigkeit unterziehen.

Wir freuen uns auf jeden Fall.

Mittwoch I 25.01.2017 I 16.00 – 18.00 Uhr

feat.:  Stephan Flommersfeld!

aus gegebenem anlass

die menschen träumen davon, ihre füße in warmes wasser zu stellen, dafür ist ihnen kein weg zu weit, täglich werden die thermometer miteinander verglichen, die herzschläge und das gewicht: wer hat schon 23.000 schritte, wessen fenster schließt sich im schlaf?

„L“

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keine Ahnung, ob das was wird, haue ja normalerweise keine Bilder.

ich baue grade unheimlich ab

Der Mensch liebt es, anderen Menschen beim Arbeiten zuzusehen.
Viele Rentner stehen an der Baustelle und sehen zu wie gebaggert, geteert und gefedert wird.
Wir wollen diesem menschlichen Grundbedürfnis Rechnung tragen.
Am 25.1. endet die Ausstellung VOGEL UND GEGEND im sali e tabacchi in der
Feldmannstraße 144.
Von 16 – 18 Uhr wird die Ausstellung vom Künstler eigenhändig abgebaut, demontiert und
wegkonstruiert. Wo hat man das sonst noch?
Öffentlich und absichtlich.
Man darf Fragen stellen, frei performativ wird über Raumgestaltung philosophiert,
zwischenzeitlich vielleicht sogar was vorgelesen und auf alle Fälle auf dem Kupferrohr Musik
gemacht. Wer bei der 2. Langen Vogelnacht im KuBa am 16.6.2012 dabei war, der wird sich
sicher an dieses wundersame Instrument erinnern.
Das meiste dieses Nachmittags wird nicht weh tun und um 18 Uhr ist sowieso alles vorbei.
Wer ausreichende Mengen Geld mitrbingt, kann natürlich auch noch Dinge einer Erwerbsmäßigkeit
unterziehen.
Wir freuen uns auf jeden Fall.

Werbung:

Betreff: Erinnerung 1000054. GEBURTSTAG DER KUNST

Einladung:

Nahrhaftes PoiPoiDrome/

Eternal Network/

Fête Permanente/

Immerwährendes Ereignis /

Soziale Skulptur

im KunstRaumBrebach

ab 17.17 Uhr

am Dienstag, 17. Januar 2017

zu Ehren von Robert Filliou

Dali

Schon immer eines meiner Lieblingszitate:

“ …Und doch ist all dies nicht so wichtig, wie es scheinen mag, denn einer der wichtigsten Gründe für meinen Erfolg ist noch einfacher als der meiner mannigfachen Magie: Er liegt darin, dass ich wahrscheinlich der am härtesten arbeitende Künstler der Gegenwart bin. Nachdem ich mich für vier Monate in das Bergland von New Hampshire, nahe der kanadischen Grenze, zurückgezogen und dort täglich vierzehn unerbittliche Stunden lang geschrieben hatte, so das `Hidden Faces`planmäßig fertig wurde – allerdings ohne dass ich mir eine Ruhepause gegönnt hätte -, kam ich nach New York zurück und traf mich wieder im El Marocco mit ein paar Freunden. Ihr Leben war genau am delben Punkt stehengeblieben, so als hätte ich sie erst tags zuvor verlassen. Am nächsten Vormittag kam ich in die Ateliers, in denen Künstler vier Monate lang geduldig auf den Augenblick der Inspiration gewartet hatten…Ein neues Bild war eben angefangen worden. Was alles hatte sich in diesem Zeitraum in meinem Gehirn abgespielt! … Inspiration oder Kraft ist etwas, das man durch Ungestüm und die harte, bittere tägliche Arbeit besitzt.“

SOLA

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Meine Lieblingszeichnung aus der heutigen Morgen-Probe. Bei dem ganzen Stück geht es um`s Übersetzen. Zum Beispiel um`s Übersetzen von Geräuschen, die beim Zeichnen entstehen, ohne dass die Musiker und die Sprecherin den Zeichenprozess optisch verfolgen können. Die Zeichengeräusche sind als eine Art Sprache zu sehen, deren Statements in anderen Sprachen beantwortet, vervollständigt, in Frage gestellt werden. Bestenfalls entspinnt sich tatsächlich ein Gespräch.

Heute auch gelernt: Räson schreibt sich laut Duden heutzutage genau so. Ich hätte es immer noch Raison geschrieben (und werde das auch weiterhin tun, gefällt mir einfach besser, obwohl ich auch die ä und ö und ü-Pünktchen gerne leiden mag). Es gibt auch das Verb resonieren, was von Resonanz abgeleitet ist, also eine Art von Schwingen bezeichnet. Aber nicht die von Adlern oder Schwänen, sondern das von akustischen Wellen par exemple.

Interessant ist also, dass es Resonanzräume gibt, bei manchen Menschen vielleicht auch Räsonanzräume. Bei manchen vielleicht auch nur Räsonanzträume.

für alle, die in der Nähe von Mainz sind! (drei Vogelbilder wird es dort auch geben):

Ausstellung_GRAU Kopie

neue Ausstellung „GRAU“ im Museum der VG Eich im Gimbsheimer Storchenschulhaus

Passend zur grauen Jahreszeit wird die neue Jahresausstellung 2017 mit dem Thema „GRAU“ am 15.1. um 14 Uhr im Museum der VG Eich eröffnet.
GRAU ist alles alles andere als langweilig, mehr als 160 TeilnehmerInnen zeigen mit fast 300 Exponaten, was GRAU an Malerei, Fotografie, Zeichnung und Skulptur zu bieten hat. Ungefähr die Hälfte der TeilnehmerInnen kommt aus der VG Eich und der näheren Umgebung bis Mainz, diesmal gibt es eine hohe Beteiligung aus dem Saarland , der Pfalz und der Bergstrasse. Internationales Flair bringen Werke aus England, Frankreich, Südamerika und Jordanien und nicht zuletzt die Arbeiten einiger Flüchtlinge, die uns Eindrücke aus ihrer alten Heimat vermitteln, denn GRAU ist überall. Neben sehr ästhetischen und experimentellen Fotografien und Zeichnungen gibt es auch ungewöhnliche Exponate, wie das „Trocknertierchen“, das einer zoologischen Sammlung entlaufen zu sein scheint. Wie auch bei den Vorgängerjahreausstellungen möchte die Organisatorin der Ausstellung Christine Hach eine möglichst große Bandbreite zum Thema und ein unproblematisches Nebeneinander von berühmten und etablierten Künstlern und Laien aller Altersstufen zeigen. Wenn „Heimat ohne Kitsch“ im Vorjahr die bislang politischste Ausstellung des Museums war, bietet GRAU jetzt die Möglichkeit zum direkten Handeln. Diverse Benefizaktionen gehen zu Gunsten von Huda Asfour, einer jungen Frau aus Syrien , die seit zweieinhalb Jahren in einem Therapiezentrum in Jordanien lebt, eine Beinprothese braucht und ihr Studium beenden möchte. Unter anderem werden viele Werke ganz oder anteilig für Huda verkauft, auch von ihr selbst werden Gemälde und Schmuck angeboten. Durch die Benefízaktion können Kunstwerke zum Teil sehr günstig erworben werden.
Wie gewohnt gibt es ein spannendes Rahmenprogramm mit Kinoabenden im Museumscafé , Puppentheater und Konzerten.
Jeden Sonntag um 15 Uhr gibt es eine Führung mit Christine Hach durch die Ausstellung GRAU, die sich über alle Museumsräume erstreckt. Jede Woche wird dabei ein wechselndes Highlight „die graue Maus der Woche“ vorgestellt. Die Ausstellung ist bis zum 26.3. immer sonntags von 14-18 Uhr sowie nach Vereinbahrung geöffnet.

Tagelöhnerhaus in der Uhlandstraße geöffnet

Ebenfalls am Sonntag, 15. Januar 2017 ist das Tagelöhnerhaus in der Gimbsheimer Uhlandstraße von 15-17 Uhr geöffnet. In der Außenstelle des VG-Museums können vergangene Lebenswelten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts nachempfunden werden

IB

Die Saarbrücker Zeitung druckt heute morgen einen Beitrag ihres, wie es heißt, „Berliner Korrespondenten“ Werner Kolhoff ab. Darin ein Abschnitt, den ich eigentlich für einen Skandal halte. Generell geht es um die Frage Verschleierungsverbot für muslimische Frauen generell ja oder nein oder wie auch immer. Dazu kann man stehen wie man will, das spielt für die Aussage dieses Abschnittes keine Rolle.

Kolhoff schreibt:

„Man sagt, ein totales Burka-Verbot sei möglicherweise grundgesetzwidrig, wegen der Religionsfreiheit und der Freiheit des Individuums. Ist das so eindeutig? Im Grundgesetz steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das setzt voraus, dass der Mensch als einzigartiges Wesen überhaupt identifizierbar ist, als Individuum. Und das geht nur über das Gesicht. Das Grundgesetz schützt nicht die Würde einer anonymen Körpermasse.“ (sic!)

Alle Tiere sind gleich. Manche sind gleicher. Und manche Menschen sind Schweine. Und natürlich darf geschossen werden.

Im Grundgesetz steht „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ohne jede Einschränkung. Da ist nicht von anonymen Körpermassen die Rede. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Mein lieber Schwan: Was für eine menschenverachtende Formulierung. Wenn ich also jemandem eine Kapuze überziehe, dann darf ich ihn foltern, quälen, mißhandeln? Motorradfahrer und Skiabfahrtsläuferinnen sind anonyme Körpermassen?? Unfallopfer, durch Krebs entstellte Menschen: Keine Individuen mehr, nur noch anonyme Körpermassen, bar jeglicher Unantastbarkeit ihrer Menschenwürde, Freiwild, vom Grundgesetz nicht geschützt? Blinde müssen sich nicht an die Menschenrechte halten, weil die Identifizierbarkeit des Individuums nur über das Gesicht läuft??

Was ist denn das für ein Nonsense? Im weiteren Verlauf des Textes wird es übrigens auch nicht besser. Der durch ein abgedrucktes Portraitfoto aus den Körpermassen herausgehobene und als menschliches Individuum erkennbar gemachte Meister Kolhoff entscheidet also darüber, wessen Würde antastbar ist und wessen nicht??

Sowas druckt die Saarbrücker Zeitung auf Seite 2 im politischen Teil. Setzen. Ungenügend. Mehr als ungenügend!