boltanski +

boltanski, der sich viel mit dem tod beschäftigt hat (die erste arbeit, die ich kannte, waren die 100 toten schweizer im mmk in frankfurt), bekommt in der süddeutschen am freitag ein interview. zwei tage, nachdem er gestorben ist. kein nachruf. ein interview. als könne man noch mit ihm sprechen. das hat mir sehr gefallen.

inzeit – ensemble

gestern auf der Bühne während der Vorstellung 30 Zeichnungen zur Musik des InZeit Ensembles gemacht. Nach der Vorstellung wurden die meisten davon verschenkt, an Publikum und Mitwirkende. Das war die Idee. Bei der Eröffnung des FREISPIEL-FESTIVALS wurden ja auch bereits 50 Zeichnungen einfach so weitergegeben. Diese drei blieben dann bei mir. Auch schön. Der Rest bleibt Erinnerung. Ich ernähre mich durch Unvergessliches.

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oben: letzten Montag in Saarbrücken an der Ludwigskirche
unten: letztens vor dem Bahnhof Neunkirchen, 12. Juni