aus vergangener zeit


Aus dem Jahre 1997 stammen die sog. „Beuys-Signaturen“. Da geschätzter Künstlerkollege irgendwann so ziemlich alles signiert und damit ins Werk aufgenommen hat, ich andererseits ein ziemliches Vergnügen daran hatte, seine Signatur zu schreiben, kam es zur Serie der Beuys-Signaturen, dien natürlich mit der Zeit immer verspielter wurden und sich zunehmend einen Scheiß darum kümmerten, wie nun die echte Signatur aussah. Anbei Blatt Nr. 42 vom 23.April 1997 (ungefähr die Zeit, als ich auch mit der Vogel-Serie begonnen habe…)

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Was man bei einem Unzug alles findet: Ein Ausdruck meiner „Installation“ GUTEBILDER, 1996 (könnte auch ein anderes Jahr in dieser Gegend gewesen sein) im Mainzer kunsthistorischen Institut an die Wand geklebt. Anschließend waren wir im Thermalbad in Wiesbaden und abends gab es frischen Spargel aus der Gegend, selbstgebastelt. Nachts fing dann das Bauchgrimmen an. Jahrelang hatte ich einen Spargel-Widerwillen und auch kein Thermalbad mehr besucht. Übrigens haben meine Künstlerkollegen mir auch noch unwissenderweise das Werk gerettet. Kaum angeklebt und der Artist kaum vom Ort des Geschehens verschwunden, hat es sich ganz klaglos und ohne größeren Aufwand wieder von der Wand gelöst. Meine Freunde kämpften um das Werk, während ich im Thermalbad zu lange plätscherte (nicht mehr als 15 Minuten!)

100 TAGE

ERÖFFNUNG: Samstag, 7.7., 17 Uhr
Dauer der Ausstellung: 7.7. – 29.7.2012
geöffnet immer Samstag und Sonntag von 14 – 19 Uhr

WASSERSTANDMELDUNG

So. Erstmal an alle Freunde und Bekannten: Die bisher gültige Festnetznummer kann ab sofort zwar noch angerufen werden, es wird sich aber niemand mehr melden. Und ab demnächst ist die Leitung dann auch wohl abgeschaltet. Neue Nr. kann erfragt werden (Mobil-Nr. gilt noch). Der Darmvirus wirkt noch immer ein wenig und man merkt, wie schnell dann doch auch Schluß sein kann. Das homöopathische Mittel Chinarinde wirkt zwar recht wunderbar, führt bei mir aber dazu, dass ich mich wie in einer Verpuppung fühle: Ich träume viel und unendlich viel von alten Freunden und Bekannten, an die ich schon ewig nicht mehr gedacht habe. Als würde man da innerlich aufräumen. Was äußerlich im frisch umgezogenen Haus dringender vonnöten wäre. Immerhin ist es mir gelungen, das kleine Klavierstück „My wife is a little krank“ eben auf dem Klavier zu improvisieren. Klang so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Leider gibt es davon keine Aufzeichnung (Akku zur rechten Zeit „all“). Auch die kleine Zeichnung, die mir vorschwebte, ein Selbstportrait, sich im Klorollen-Halter-Deckel (heisst das Ding so? hat dieses Ding überhaupt einen Namen?) spiegelnd, ist nicht entstanden, mangels Kraft. Gestern haben ziemlich viele Menschen gemeint, ich sähe wirklich scheiße aus; ich für meinen Teil wäre froh, ich könnte dies von meinen Darmexkrementen auch behaupten, die sehen aber eher aus wie Wasser aus rostigem Rohr. Nungut. Wir wollen das nicht vertiefen. Wollen nicht unnütz klagen. Immerhin kann ich inzwischen wieder halbstundenweise lesen oder Dinge essen, ohne Bauchgrimmen zu bekommen. Im neuen Kunstforum übrigens ein Bildtitel, der mir gefallen hat (I translate into the German language): „Portrait meiner Mutter, aus dem Gedächtnis gezeichnet, mit geschlossenen Augen und mit der linken Hand, auf dem Kopf stehend.“ (Und das kann man sich auch vorstellen, wenn man sich’s anguckt.) Gute Besserung an alle! Übrigens: Die erste Hälfte dieses Jahres ist jetzt um.

2. LANGE VOGELNACHT



Oben ein Eindruck beim ersten Hell-Werden. So gegen 4 Uhr45 etwa. Unten das Frühstück in „Weiß“ so gegen kurz nach 8.

VORMERKEN!


Am 16.6.2012, Beginn abends um 22 Uhr startet die 2. LANGE VOGELNACHT. Diesmal im KUBA in Saarbrücken. Das ganze in Kombination mit einer HÖRBAR EXTRA in Zusammenarbeit mit dem Liquid Penguin Ensemble. Wer Texte oder andere Hörbeiträge beisteuern will, kann dies gerne spontan im Rahmen dieses Abends ebenfalls tun. Gegen 1 Uhr am 17.6. geht der Artist in Klausur und um 6 Uhr morgens wird die Tür wieder geöffnet; man kann dann die malerischen Ergebnisse der nächtlichen Klausur begutachten und ab 8 Uhr ein Frühstück einnehmen.