
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth

Manche behaupten ja, Altemar Frigauer existiere nicht. Das entspricht aber nicht der Wahrheit. Die Wahrheit ist: Er hat heute sogar Geburtstag! Aber ein bisschen hält er es wie Thomas Pynchon: Wie sieht er aus? Wo kann man ihn finden? Ich weiß: Täglich läuft er durch Berlin (alter Westen) und im Ähnlichkeitswettberwerb sind bereits einige gescheitert, wie die Zeichnung hier beweist. Chi è? Auf jedenfall: Die besten Geburtstagswünsche nach Berlin!


NEIN, NEIN, NEIN, ich verstehe es einfach nicht. Ich verstehe es einfach nicht.
Gerade habe ich diesen Brief geschrieben:
Liebe Freunde der Pfalzgalerie Kaiserslautern,
herzlichen Dank für Ihr Anschreiben an die Mitglieder der KWG vom 19. März 2012.
Ich habe Ihr Schreiben bekommen, da ich seit ca. 2 Jahren Mitglied in der Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern bin.
Sehr löblich finde ich Ihr grundsätzliches Anliegen, ein Werk von Carmen Herrera anzukaufen, das am 2. Juni 2012 dem Museum Pfalzgalerie überreicht werden soll.
Sehr schön finde ich Ihren Verein im allgemeinen, da die Förderung von Kunst und Kultur ja etwas sehr Gutes an sich ist.
Jetzt muß ich aber innehalten und Ihre Zeilen nochmals langsam inhalieren.
Ich fasse zusammen:
Sie fragen nun also Künstler und Künstlerinnen an, sie mögen Arbeiten in eine Auktion stellen, damit aus dem Erlös eine große „Carmen Herrera“ gekauft werden kann?? Für die Vergütung einer versteigerten Arbeit von 200,- Euro? Die auch der Basispreis für die Auktion sein wird? Der Mehrertrag fließt dem Projekt zu und bei Nichtversteigerung geht die Arbeit zurück an den Künstler?
Die kleine, niedere, billige Kunst aus der Region soll also verhökert werden für das Grosse aus der Welt? Verstehen Sie mich richtig: Ich finde die Malerei der Carmen Herrera sehr gut!
Was mich aber daran empört, und entschuldigen Sie dies bitte, ist, dass mal wieder Künstler gebeten werden um eine Spende, eine Auktion, um ihr Können, ihre Zeit, ihre Kraft, um ihr Werk.
Fällt Ihnen dazu nicht Besseres ein?
Warum bitten Sie nicht Aldi, Lidl, „Die Bahn“, die „Deutsche Bank“ oder andere Großkonzerne darum, dass sie Kaffee, Geld, Gutscheine, Kekse oder Geld und sonstige Waren ihres Unternehmens in die Auktion stellen? Warum müssen mal wieder Künstler dafür geradestehen? Und dazu noch dafür, dass damit Kunst angekauft wird? Diese Schizophrenie will nicht in meinen Kopf. Sorry.
Um es kurz zu machen: Ich werde bei dieser Aktion-Auktion nicht mitmachten, auch nicht für 200 Euro, falls jemand mitbietet. Auch nicht dafür, dass die Pfalzgalerie ja ein tolles Forum bietet, das die Kommunikation zwischen Besuchern und Künstlern angeblich fördert um meinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
Bestimmt werden sie viele Künstler der Region ansprechen und vielleicht werden ja auch einige Kollegen mitmachen, um zu helfen. Ich spreche in diesem Brief ausdrücklich NICHT für die Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern, sondern ganz alleine für mich.
Beherzigen Sie aber auch meine kritische Stimme, die die oft finanziell schwierige Situation der professionell arbeitenden Künstler im Auge hat und ihre Berufsehre.
Gerne Künstler für Künstler, aber nicht auf diese Weise.
Ich wünsche Ihnen für Ihre weitere Arbeit viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Veronika Olma
http://www.olma.de/


Nun ist es endlich erschienen! Das 24-seitige Buch (oder besser Heft)zum zärtlichen Preis von 5,- EUR je Exemplar. 24-Seiten plus Umschlag. Format DIN-A5. Bestellt werden kann es unter meiner E-mail-Adresse: klaus_harth@web.de Alle, die es bestellen, bekommen einen Kringel von einem berühmten echten Künstler mitsamt Zertifikat einfach so dazu. Oder so.

Seit ein paar Tagen ist es klar: Die 2. LANGE VOGELNACHT wird stattfinden im Saarbrücker Kulturbahnhof in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2012, also genau ein halbes Jahr nach der ersten Nacht am 16./17.12.2011 in Mainz. Abends gibt es eine Hörbar mit noch näher zu bestimmenden Dingen zum Thema Nacht. Am nächsten Morgen ein öffentliches Frühstück zur Wiederbelebung des Artisten.
Sollte es noch andere Orte auf dieser Welt geben, die an einer LANGEN VOGELNACHT interessiert sein sollten: Fragen Sie jetzt! (Noch wenige Termine frei).

Galerie Rosenrot. Mannheim-Feudenheim. 22.3. – 25.5.2012. Eröffnung am 22.3. um 19Uhr30.
Geöffnet. Do + Fr 9 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr 30. Sa 9 Uhr – 13 Uhr.
Das Ergebnis ist ziemlich exakt das, was bei Vitali Komar und Alexander Melamid herauskommt, wenn sie mit den Mitteln der Statistik das beliebeste und das unbeliebteste Bild einer ganze Nation ermitteln. Das russische Künstlerduo hatte 1994 in den Vereinigten Staaten damit begonnen, Daten zu „Americas Most Wanted“ und „Americas Least Wanted“ Gemälden sammeln zu lassen. … Das unbeliebteste Gemälde erinnert regelmäßig an Gerhard Richters Farbkästchenbilder und andere Werke der ungegenständlichen Malerei. Das beliebteste Bild aber zeigt überall: Berg, Gewässer und im Vordergrund einen Baum. Peter Richter in seinem Artikel über Claude Lorrain, FASZ, 5.2.12, S.21
Gestern abend im Kunstforum Intervies mit Richard Long noch folgenden Satz vor dem Einschlafen: Gute Kunst sieht interessant aus und ist auch intellektuell befriedigend. So oder so ähnlich. Eben lese ich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den Hinweis auf folgende Website -> Lieblingsbilder verschiedener Nationalitäten . Da kann man dann sehen, was man wo wie tun muss, um Bob Ross zu werden!







Ja, aber wen soll Jan-Josef Liefers verkörpern? Den haben jetzt alle wieder mal vergessen! Nachdem er Guttenberg verdarstellt hat, könnte er doch in der Wulf-Story den Steinmeier geben, irgendwann ist doch soweiso alles gleich…Maria Furtwängler als Bettina Wulf, Fiktion und Wirklichkeit durchdringen sich auf’s Unbegreiflichste….

