„Rückendeckung für den neuen Ansatz erhielt Bayer von Kulturminister Ulrich Commercon (SPD). Er betonte, „eine Kunstausstellung, die es allen recht macht, wäre so langweilig, dass wir sie nicht bräuchten“. Bei dem Projekt gehe es einerseits darum, „den eigenen Leuten zu zeigen, was uns unsere Künstler zu sagen haben“. Zum anderen gehe es natürlich auch darum, die vielfältigen Entwicklungen im saar
-> Die Wortwahl ist sehr interessant und ich will mal hoffen, er wollte sagen, dass er die vielfältigen Entwicklungen der saarländischen Kunstszene nach außen repräsentiert hofft. Denn ein nennenswerter saarländischen Kunstmarkt wäre mir bisher noch nicht aufgefallen und ich weiß auch nicht, ob es wirklich sinnvoll wäre, die wirtschaftlichen Verflechtungen der saarländischen Kulturindustrie darzustellen. Nicht nur an ihren Taten, auch an ihren Worten dürft Ihr sie erkennen!











Einige Impressionen vom Aufbau der Ausstellung FALSCHE VERSPRECHUNGEN zusammen mit Julia Baur, Stephan Flommersfeld und Chistoph Rammacher, die noch bis zum 14.10. in der AULA in Sulzbach/Saar zu sehen ist. Mittwoch bis Freitag jeweils 16 – 19 Uhr. Sonn- und Feiertag jweils 14 – 18 Uhr. Gärtnerstraße 12. Untere Abbildung: Eine Nagel-trompe-l’oeuil-Zeichnung, die man auch in der Ausstellung finden kann!





1996 fand in der Kellergalerie der Büchergilde Gutenberg in Wiesbaden die erste gemeinsame Ausstellung mit Stephan Flommersfeld statt. Als kleine Zugabe fertigten wir eine Ansammlungen (der Fachmann spricht von „Auflage“) von mit Schreibmaschine überarbeiteten Laserdrucken (das war damals noch was Besonderes und für teuer Geld in einem Mainzer Copyshop zu erwerben, wo wir, auch für andere Projekte ziemlich viel Zeit und Geld ließen, bis wir selbst mit dem ersten Computer umgehen lernten…) zu Virginia Woolfs Roman „Orlando“. Beim Räumen der Umzugskisten habe ich noch ein paar Exemplare gefunden. Wer Geld zuviel hat: Her damit im Tausch gegen Orlando (incl. Rahmen)!
