die wunderbare welt der schwerkraft

„Rückendeckung für den neuen Ansatz erhielt Bayer von Kulturminister Ulrich Commercon (SPD). Er betonte, „eine Kunstausstellung, die es allen recht macht, wäre so langweilig, dass wir sie nicht bräuchten“. Bei dem Projekt gehe es einerseits darum, „den eigenen Leuten zu zeigen, was uns unsere Künstler zu sagen haben“. Zum anderen gehe es natürlich auch darum, die vielfältigen Entwicklungen im saar

ländischen Kunstmarkt nach außen zu präsentieren.“
-> Die Wortwahl ist sehr interessant und ich will mal hoffen, er wollte sagen, dass er die vielfältigen Entwicklungen der saarländischen Kunstszene nach außen repräsentiert hofft. Denn ein nennenswerter saarländischen Kunstmarkt wäre mir bisher noch nicht aufgefallen und ich weiß auch nicht, ob es wirklich sinnvoll wäre, die wirtschaftlichen Verflechtungen der saarländischen Kulturindustrie darzustellen. Nicht nur an ihren Taten, auch an ihren Worten dürft Ihr sie erkennen!
SaarRad geht ja noch. SaarArt? SaarHarth! Au backe. Landeskunstaustellung fand ich ein schönes klares Wort. Klingt nach nicht genug?
Saaromenta geht vielleicht auch. Oder Dokusaara. Au scheiße Jungs (und Mädels). Hat keiner ein Gefühl für Sprache?? Wenigstens hat noch keiner getextet, dass die Ausstellung „in“ 2013 stattfinden wird. Da unterscheidet sich das Kulturministerium immerhin noch vom Saarbrücker Kulturdezernat. Immerhin.

al mercato


Die Suche nach einem passenden Künstlernamen für den französischen Markt ist ein wenig gescheitert: Die direkte Übersetzung von Klaus Harth in Claude Dur klingt zwar auf den ersten Gehörgang gar nicht mal so übl, hat man aber ein vom Deutschen geprägtes Hörempfinden, hört es sich ein wenig an, wie wie, na?…richtig!

FALSCHE VERSPRECHUNGEN

Einige Impressionen vom Aufbau der Ausstellung FALSCHE VERSPRECHUNGEN zusammen mit Julia Baur, Stephan Flommersfeld und Chistoph Rammacher, die noch bis zum 14.10. in der AULA in Sulzbach/Saar zu sehen ist. Mittwoch bis Freitag jeweils 16 – 19 Uhr. Sonn- und Feiertag jweils 14 – 18 Uhr. Gärtnerstraße 12. Untere Abbildung: Eine Nagel-trompe-l’oeuil-Zeichnung, die man auch in der Ausstellung finden kann!

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kelblaudunkelblaudunkelblaudunkelbraun.

Zwischenbericht

Liebe Blog-Besucher!

Derzeit plagt meinen PC ein Virus. Außerdem wird das Zimmer im neuen Haus, in dem sich der Netz-Anschluss befindet, endlich bearbeitet, so dass es demnächst auch bewohnbar werden wird. Ca veut dire: wenig Neues erscheint hier auf dem blog. Aber: morgen abend, so ab 18 Uhr lese ich zusammen mit Stephan Flommersfeld aus dessen „Märchen“. Was dazu hier auf dem zeichenblock als Zeichnungen zu sehen war, setze ich dort mit Sopransaxophon, Klopfwerkzeugen und Stimme um (hoffentlich). Ort des Geschehens: Berliner Straße 64 in 61449 Steinbach/Taunus (nördlich von Frankfurt/Main). >Um 17 Uhr dort bereits Ausstellungseröffnung Barbara Bux – Stephan Flommersfeld. Vielleicht findet ja der ein oder die andere den Weg!? Wär mir eine Freude.

aus den tiefen der vergangenheit

1996, in den anstrengenden Nächten als Nachtportier entstanden: Kreuzworträtseln entnommene Wörterlisten, „die großen Rätsel der Menschheit“, oben z. Bsp. von Adrenalin bis Viadukt.

aus den tiefen der vergangenheit

1996 fand in der Kellergalerie der Büchergilde Gutenberg in Wiesbaden die erste gemeinsame Ausstellung mit Stephan Flommersfeld statt. Als kleine Zugabe fertigten wir eine Ansammlungen (der Fachmann spricht von „Auflage“) von mit Schreibmaschine überarbeiteten Laserdrucken (das war damals noch was Besonderes und für teuer Geld in einem Mainzer Copyshop zu erwerben, wo wir, auch für andere Projekte ziemlich viel Zeit und Geld ließen, bis wir selbst mit dem ersten Computer umgehen lernten…) zu Virginia Woolfs Roman „Orlando“. Beim Räumen der Umzugskisten habe ich noch ein paar Exemplare gefunden. Wer Geld zuviel hat: Her damit im Tausch gegen Orlando (incl. Rahmen)!