2900

Dies ist tatsächlich der 2900. Beitrag im zeichenblock. Und er kommt direkt aus dem Hotelfoyer in Hamburg. Das, was ich sonst nämlich nie mache. Weg ist weg, sozusagen. Aber hier steht ein Rechner mit kostenlosem Internet und ich bin hundemüde nach fast zweieinhalb Monaten intensiver Proben mit dem Liquid Penguin Ensemble und der Premiere am Freitag und der heutigen Aufführung in der Kirche in Groß-Flottbek. Ein toller Chor, der uns begleitet hat: der Kammerchor der Kirche Groß-Flottbek. Ein schönes Stück. Und jetzt ins Bett uns morgen früh mit dem Zug wieder ins Saarland.

18.3.

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John Updike und Christa Wolf. Das wären zwei, die heute Geburtstag hätten. Es gibt aber noch viele andere. Und interessanterweise kenne ich inzwischen ziemlich viele davon. Unterschiedliche Jahrgänge, aber alle 18.3.! Für alle diejenigen habe ich heute morgen aus der heutigen Saarbrücker Zeitung eine zufällige Seite ausgewählt und ein paar Wörter herbeigestolpert. Klingt dann fast sogar ein wenig optimistisch.

Ab April geht alles wieder etwas ruhiger.

Bis zum 26.3. muss ich einfach noch ein wenig durchhalten. Deshalb kommt derzeit das eine oder das andere ein wenig zu kürzlich. Zum Beispiel auch, dass ich mich sehr gefreut habe, dass die Saarbrücker Zeitung einen großen Artikel ihrer Atelierbesuchs-Serie Alwin Alles gewidmet hat. Ein Künstler, den und dessen Werk ich sehr schätze, und das von der Öffentlichkeit so geflissentlich übersehen wird, dass es eigentlich weh tut. Kuratoren aller Länder: schämt Euch! Umso mehr gebührt der Saarbrücker Zeitung und hier insbesondere Christoph Schreiner Dank!: Alles ist Kunst!

aus der buchstaben-handwerkstatt

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3 Tage frei! Keine kommerziellen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen! Keine Proben! Keine Kurse! Das hat es dieses Jahr noch nicht gegeben. Mein Kopf kommt an seine Verdauungsgrenze und bei der Aussicht auf 3 freie Tage hat das Hirn gestern schon im Liquor geplätschert! Und heute knete ich Hände für`s Sola-Projekt und genieße das. Und nachher raus an die Luft. Und morgen ins Schwimmbad. Und in den Keller und Papiere mit Farbe beschmieren! Welche Befreiung!

krnk

 

  • die krankheit unserer zeit besteht auch darin, für eine strecke achteinhalbtausend flugkilometer zu absolvieren, um dann das gefühlt zu haben, zehn tage von menschen ungestört und nur von reinster natur umgeben zu sein: was für eine idee!

Satz

„Denn der Mensch ist nur eine Form unter anderen Formen, die von der Welt immer und immer wieder hervorgebracht werden, nicht nur in allem, was lebt, sondern auch in dem, was, gezeichnet in Sand, Stein, Wasser, nicht lebt. Und der Tod, den ich stets als die wichtigste Größe in meinem Leben betrachtet hatte, dunkel, anziehend, war nicht mehr als ein Rohr, das platzt, ein Ast, der im Wind bricht, eine Jacke, die von einem Kleiderbügel rutscht und zu Boden fällt.“

Karl Ove Knausgaard in „Sterben“

Veranstaltungstipp:

DER FALL SOLA
Neueste Sendbriefe vom Dolmetschen
sprachmusikalische Performance für Streicher, Pianistin, Sprecherin, live-Zeichner und Chor

Premiere am 24.03.2017, 19 Uhr, Freie Akademie der Künste in Hamburg

weitere Aufführungen am

26.03.2017, 18 Uhr, Ev. luth. Kirche Bugenhagen-Groß Flottbek / Hamburg
28.04.2017, 19.30 Uhr, Saarländisches Staatstheater/ Alte Feuerwache / Saarbrücken
29.04.2017, 19.30 Uhr, Saarländisches Staatstheater/ Alte Feuerwache / Saarbrücken
23.06.2017, Stadtbibliothek / Lesesaal / Trier
09. November 2017, im Rahmen der ARD Hörspieltage im ZKM / Karlsruhe

mit
Monika Bagdonaite (Viola), Julien Blondel (Violoncello), Stefan Scheib (Komposition, Kontrabass, Zuspiel), Kaori Nomura (Piano/Flügel), Katharina Bihler (Text, Stimme), Klaus Harth (live-Zeichnung) und Chorsängerinnen und -Sänger aus den jeweiligen Aufführungsstädten;
Holger Stedem (Sounddesign), Ulrich Schneider (Licht/Raum) Marcus Droß (dramaturgische Beratung)

DER FALL SOLA
Martin Luther hat vor 500 Jahren die Bibel in verständliche deutsche Sprache übersetzt. Interpretation war dazu notwendig – die immer auch falsch liegen kann – und ein großer Vorrat an neuen Wörtern für Dinge und Zusammenhänge, die das Deutsche zuvor noch nicht hat ausdrücken können. Inspiriert von Luthers „Sendbrief vom Dolmetschen“ entwickeln wir eine Performance zum Reformationsjubiläum 2017 und schlagen darin den Bogen bis in unsere vielsprachige europäische Gegenwart: vier Musikerinnen und Musiker, eine Sprecherin und ein live-Zeichner erschaffen ein vergnügliches sprachlich-musikalisch-bildliches Übersetzungsspiel, das auch viele der in Europa erklingenden Sprachen einbezieht.

antipodes

ANTIPODES presentation
Interdisciplinary artist Brandstifter presents the process behind his collaborative series ANTIPODES and artists‘ publications realized since 2014.On view is the poster edition EAT YOUR COPY (antipodes VIII) by Andrea Esswein & Brandstifter guided by a soundinstallation with soundpoetry by John M. Bennett & Catherine Merl Bennett. The public is invited to bring their own fanzines to the event. The ANTIPODES artistcollabs is realized by Brandstifter and his global artists network. So far there are thirteen hand numbered editions of ANTIPODES. Authors: Reed Altemus, Hartmut Andryczuk, Allan Bealy, John M. Bennett, Brandstifter, Oliver Breitenstein, Thomas M. Cassidy, Andrea Esswein, Ficus strangulensis, Luc Fierens, Stephan Flommersfeld, horstundireneschmitt, Klaus Harth, KRD hundefaenger, Inox Kapell, Franz Konter, Jürgen O. Olbrich and Tanja Roolfs. ANTIPODES are available since 2016 at Printed Matter, New York.
http://residencyunlimited.org/…/antipodes-by-stefan-brands…/
https://www.facebook.com/events/192384651231378/

Ganz lieben Dank an den Herrn BrandStifter, in dessen Zusammenhang zum zweitenmal Arbeiten von mir in New York zu sehen sind. Auch wenn ich hier gleichzeitig zusammen mit meinem Magen und meinem Darm darniederliege. Naja, heute geht`s schon wieder besser.

status letzterday

2017_01-jan-netz

Pause, Pause, was war nochmal ne Pause?? Gestern abend um 21 Uhr ins Bett, um 23 nochmal kurz wach und dann durchgeschlafen bis 6 Uhr. Kleiner Kaffee mit Lisa, damit ich die auch nochmal seh, bisschen Zeitung, nochmal geschlafen bis 9 Uhr. Und jetzt nochmal gedankliche Vorbereitungen auf Nachmittagsprobe, Zeichenaufgaben und. Der VHS-Kurs in NK gestern war auch nicht ganz ohne. Interessanterweise scheinen die Neunkircher Kurse immer etwas mehr Anschubenergie zu benötigen als die Saarbrücker. Und dann bauen die draußen in der Welt auch grade Scheiße Scheiße Scheiße. Ich warte eigentlich drauf, dass Trump die Abschaffung der Sklaverei als einen der größten Fehler bezeichnet und sie nochmal rückgängig macht.

25.1.17

Plakat Vogel und Gegend Stand 20.01.2017 ah

„ich baue grade unheimlich ab“

Der Mensch liebt es, anderen Menschen beim Arbeiten zuzusehen. Viele Rentner stehen an der Baustelle und sehen zu wie gebaggert, geteert und gefedert wird. Wir wollen diesem menschlichen Grundbedürfnis Rechnung tragen. Am kommenden Mittwoch von 16 – 18 Uhr wird die Ausstellung vom Künstler Klaus Harth eigenhändig abgebaut, demontiert und wegkonstruiert.

Wo hat man das sonst noch? Öffentlich und absichtlich. Man darf Fragen stellen, frei performativ wird über Raumgestaltung philosophiert, zwischenzeitlich vielleicht sogar was vorgelesen und auf alle Fälle auf dem Kupferrohr Musik gemacht. Wer bei der 2. Langen Vogelnacht im KuBa am 16.6.2012 dabei war, der wird sich sicher an dieses wundersame Instrument erinnern.

Das meiste dieses Nachmittags wird nicht weh tun und um 18 Uhr ist sowieso alles vorbei. Wer ausreichende Mengen Geld mitbringt, kann natürlich auch noch Dinge einer Erwerbsmäßigkeit unterziehen.

Wir freuen uns auf jeden Fall.

Mittwoch I 25.01.2017 I 16.00 – 18.00 Uhr

feat.:  Stephan Flommersfeld!

„L“

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keine Ahnung, ob das was wird, haue ja normalerweise keine Bilder.