Veranstaltungstipp
Zitatewitsch:
Und wenn man zur Begründung des performativen Apriori so schöne Schulsätze vorgesetzt bekommt wie „Athen, Geburtsort der Tragödie“, dann ist das ein bisschen, als würde uns erzählt, an jeder Straßenecke werde hier Sirtaki getanzt.
raum und räumen

Schaffe Platz. Und finde dabei Lebensreste, verdaut und unverdaut. Ein verdauter Rest ist dieses Foto meines Beitrages zur Ausstellung „40 in 4“, damals organisiert von Dr. Friedhelm Mennekes in vier Mainzer Kirchen. Ich durfte mir diesen Platz in St. Quintin aussuchen und habe das damals „Am Anfang war das Wort“ genannt. Wahrscheinlich würde ich es heute nicht mehr so nennen, aber meine beiden bearbeiteten Plakatteile finde ich immer noch sehr vertretbar.
Anspieltipp
Ich muss gestehen, dass ich Robbie Cornelissen nicht gekant habe. Das ist ein ziemliches Ding. In der Hamburger Ausstellung Zeichnungsräume II habe ich zwei Filme von ihm gesehen, die ich sehr interessant fand. Deshalb hier der Link zu seiner website.
SOLA







Immer noch müde, aber wieder zurück im Saarland. Oben zu sehen: Aufnahmen vom Aufbau der Bühnen- und Raumsituationen in der Freien Akademie Hamburg und der Kirche Groß-Flottbek.
2900
Dies ist tatsächlich der 2900. Beitrag im zeichenblock. Und er kommt direkt aus dem Hotelfoyer in Hamburg. Das, was ich sonst nämlich nie mache. Weg ist weg, sozusagen. Aber hier steht ein Rechner mit kostenlosem Internet und ich bin hundemüde nach fast zweieinhalb Monaten intensiver Proben mit dem Liquid Penguin Ensemble und der Premiere am Freitag und der heutigen Aufführung in der Kirche in Groß-Flottbek. Ein toller Chor, der uns begleitet hat: der Kammerchor der Kirche Groß-Flottbek. Ein schönes Stück. Und jetzt ins Bett uns morgen früh mit dem Zug wieder ins Saarland.
18.3.


John Updike und Christa Wolf. Das wären zwei, die heute Geburtstag hätten. Es gibt aber noch viele andere. Und interessanterweise kenne ich inzwischen ziemlich viele davon. Unterschiedliche Jahrgänge, aber alle 18.3.! Für alle diejenigen habe ich heute morgen aus der heutigen Saarbrücker Zeitung eine zufällige Seite ausgewählt und ein paar Wörter herbeigestolpert. Klingt dann fast sogar ein wenig optimistisch.
Ab April geht alles wieder etwas ruhiger.
Bis zum 26.3. muss ich einfach noch ein wenig durchhalten. Deshalb kommt derzeit das eine oder das andere ein wenig zu kürzlich. Zum Beispiel auch, dass ich mich sehr gefreut habe, dass die Saarbrücker Zeitung einen großen Artikel ihrer Atelierbesuchs-Serie Alwin Alles gewidmet hat. Ein Künstler, den und dessen Werk ich sehr schätze, und das von der Öffentlichkeit so geflissentlich übersehen wird, dass es eigentlich weh tut. Kuratoren aller Länder: schämt Euch! Umso mehr gebührt der Saarbrücker Zeitung und hier insbesondere Christoph Schreiner Dank!: Alles ist Kunst!
arbeitstag: der fall SOLA, spanisch



sto lavorando






SOLA „L“ – endgültige Fassung in rouge!
4 

„L“

gegenstand

hand

verlorene malerei












aus der buchstaben-handwerkstatt



3 Tage frei! Keine kommerziellen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen! Keine Proben! Keine Kurse! Das hat es dieses Jahr noch nicht gegeben. Mein Kopf kommt an seine Verdauungsgrenze und bei der Aussicht auf 3 freie Tage hat das Hirn gestern schon im Liquor geplätschert! Und heute knete ich Hände für`s Sola-Projekt und genieße das. Und nachher raus an die Luft. Und morgen ins Schwimmbad. Und in den Keller und Papiere mit Farbe beschmieren! Welche Befreiung!
krnk
- die krankheit unserer zeit besteht auch darin, für eine strecke achteinhalbtausend flugkilometer zu absolvieren, um dann das gefühlt zu haben, zehn tage von menschen ungestört und nur von reinster natur umgeben zu sein: was für eine idee!
Satz
„Denn der Mensch ist nur eine Form unter anderen Formen, die von der Welt immer und immer wieder hervorgebracht werden, nicht nur in allem, was lebt, sondern auch in dem, was, gezeichnet in Sand, Stein, Wasser, nicht lebt. Und der Tod, den ich stets als die wichtigste Größe in meinem Leben betrachtet hatte, dunkel, anziehend, war nicht mehr als ein Rohr, das platzt, ein Ast, der im Wind bricht, eine Jacke, die von einem Kleiderbügel rutscht und zu Boden fällt.“
Karl Ove Knausgaard in „Sterben“