reise nach amsterdam

im Zug auf dem Hinweg, bei s’Hertogenbosch. Eine Technik, die in dem Amsterdam-Skizzenbuch immer wieder angewendet wird: eine Zeichnung mit sehr dünnem violetten Filzer, abends im Hotelzimmer mit billigen Aquarellfarben coloriert.
Ich bin nicht unglücklich damit. Es hat sich als eine amsterdam-adäquate Technik herausgestellt, die viel von dem wiedergibt, was ich bisher noch nicht so ganz in Worte fassen kann.
Diese Portraits haben wir immer wieder gemacht:

Das ist eine sehr entspannende Zeichnerei, weil man ja nicht so viel falsch machen kann.

van Goghs Sohn führt höchstpersönlich durch die Ausstellung

blick zurück, Zeichnungen von unterwegs

Anfang November an Ende Mai denken. Wahrscheinlich weils heut‘ grade so neblig ist draußen. Und Ende Mai bei Villingen war es sonnenbrandheiß. Außerdem sichte ich grade das ganze in diesem Jahr entstandene Material für mein fünftes Jahrbuch.

Vielleicht passt auch noch eine Zeichnung aus Ralf Peters Orpheus-Bühnenbild mit dazu. Nee, passt sie nicht. Nee, passt sie doch. Nee, passt sie nicht.

Wenn man Leute im Landschafts-Kurs hat, die es dankbar annehmen, Baustellen zu malen und zu zeichnen: was für ein Glück. Ansonsten eumel ich ja grade ziemlich durch die Gegend mit meinen zweifelhaften Zweifeln. Gestern aber die Kiste aufgemacht mit den kleinen Zeichnungen von 2018. Und auch das war ein überraschendes Glück. Sehr freche und experimentierfreudige Blättchen dabei, wo man sich immer fragt: War ich früher mutiger?
Auf alle Fälle Felle.
(Und auch eine neue Heckenschere, weil meine Arme dann doch kürzer als früher.)