tellerkratz

Herausragende Projekte im Bereich „Kunst im öffentlichen Raum“, besondere Veranstaltungen und Ereignisse, wissenschaftliche Vorträge, bedeutende Ausstellungen und Führungen im Bereich der Bildenden Kunst sowie die wichtigsten Kunst-Institutionen selbst werden dementsprechend dargestellt und besonders gewürdigt. Das Kulturdezernat verfolgt das Ziel, in 2010, aber auch nachhaltig darüber hinaus, für die Bildende Kunst in der Landeshauptstadt Saarbrücken zusätzliches Interesse zu wecken.
Da bin ich pingelig und empfindlich. Das ist, wie wenn jemand mit dem Messer über den Teller kratzt, oder der Gabel und dabei dieses hochunangenehme Geräusch erzeugt. Und das schreibt die Stadt SB ganz offiziell auf ihrer Website ! Man muss da auch mal kleinlich sein dürfen. Und es kostet auch nicht sooo viel Mühe, im Jahr 2010 zu schreiben oder zu sagen statt in 2010. In einer Zahl kann man nix tun! Wir wollen in 13 mal unsere Füße waschen. Das ist Käse. Und leider kann ich alles, was um so eine Zahl drumrum dann auch noch gesagt wird, irgendwie nicht mehr ganz ernst nehmen. Not really. Nicht jeder Anglizismus ist scheiße. Dieser schon.

hell und na klar

spaziergang
Hier schneit’s, in Wöllstein schneit’s, und ganz leise ändert sich plötzlich alles: Viele Grüße nach Wöllstein!!

ohne Abb. (nr. 2)(zu einem Telefonat mit Ute Thiel letzte Woche)

„Als ich dreizehn Jahre alt war, voll typisch jugendlicher Unruhe und Angst, versetzte mich Glenn Goulds Aufnahme der Goldberg-Variationen in einen Zustand, den ich als musikalische, emotionelle und geistige Erleuchtung empfand. Denn es war, als hätte das Spiel des Pianisten Nietzsches Auffassung von Kunst … wahrhaftig verkörpert und zum Blühen gebracht, über die der Philosoph geschrieben hatte: ‚Sie allein vermag jene Ekelgedanken über das Entsetzliche und Absurde des Daseins in Vorstellungen umzubiegen, mit denen sich leben lässt: diese sind das Erhabene als die künstlerische Bändigung des Entsetzlichen und das Komische als die künstlerische Entladung vom Ekel des Absurden.‘ „
Jonathan Cott, „Telefongespräche mit Glenn Gould“, Frankfurt/Main, 1996

ohne Abb.

Im MMK in Frankenfurt am Main am letzten Sonntag ein Exponat, bestehend nur auf einer Auflistung aller von Gerhard Richter in einem bestimmten Jahr (war es 1969?) erstellten Bilder.
Daneben eine Sonderschau mit Arbeiten von Peter Roehr (insbesondere und ganz eigentlich: die Filme).
Dies führt zu dem Gedanken, z.Bsp. die einhundert mit Schreibmaschine betippten Blätter (die jeweils zwei Textquadrate enthalten), auch einmal als Gesamtes und z. Bsp. mit zwei oder drei Exemplaren aus der Vogelserie zu kombinieren, nur so z. Bsp.