letztens im radio

bei der heimfahrt letztens im swr: ein philosphisches abendgespräch, bei dem einer der teilnehmer nicht mehr ganz sicher war, ob er sich an ein baudrillard-zitat erinnere: in marathon kämpften 42.000 soldaten und einer machte sich auf den weg, um die nachricht vom ausgang der schlacht zu überbringen – heute starten bei einem normalen marathonlauf mehrere tausend teilnehmer und kein einziger habe eine botschaft.

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die günstogeste Gelegenheit, an ein Bild aus der Vogelserie zu kommen, gibt es immer hier. nebst den anderen wundervollen entdeckungen der anderen teilnehmerinnen und teilnehmern, die hier teilnehmen und teilnehmen.

Eintrag Nr. 3560

nur so eine Gedankennotiz: ich portraitiere alle Bäume von Burbach. Und: In regelmäßigen Abständen werden die an bestimmten Straßen parkenden Automarken notiert: Burbach, mon amour.

Eintrag Nr. 3556. Zwischenbericht.

Auch wenn ich letzte Nacht übel vom Weltuntergang geträumt habe, geht es doch irgendwie weiter. Ich bin aufgewacht, habe mich kurz geschüttelt und in der Saarbrücker Zeitung stand dann doch nichts dergleichen. In meinem Traum wusste man sowieso von nichts: Kein Telefon, kein Internet, keine Nachricht, nix, mit Ausnahme, dass man gemerkt hat: irgendwas stimmt nicht, wo sind die Menschen, was ist passiert. Man konnte sich aussuchen, gleich in eine Grube zu steigen, um dort zu sterben, was einem empfohlen wurde, oder auf eigene Verantwortung das Überleben zu versuchen. Ich entschied mich dann für letzteres, die Grube war mir zu dunkel und klaustrophobische Dinge sind mir zuwider. Wir lebten in einem verlassenen Mietshaus mit langen Fluren mitten in einem Wald und machten uns Gedanken, was wohl passiert sein könne und wie es wohl weitergeht. Der Traum war durch eine kurze Bewusstseinsphase unterbrochen, in der mir klar war, dass es sich nur um einen Traum handelt, der Traum war aber so stark, dass er danach thematisch fortgeführt wurde.

aus gegebenem Anlass

SCHWEINESONNEN III – Kassel.

Jens Andres, Jörn Budesheim, Magrit Gerhus, Christiane Hamacher, Klaus Harth, Vera Kattler, Ruth Lahrmann, Veronika Olma, Armin Rohr, Judith Rozsas, Gerhild Werner, Oliver Kelm, Maja Oschmann.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 19. Oktober 2018
19.30 Uhr

Ausstellungsdauer:
19. 10. bis 04. 11. 2018

Öffnungszeiten:
Fr bis So, 16 – 19 Uhr
und n.V., Telefon: 0561 / 31 65 420

Kunstbalkon e.V.
Frankfurter Straße 62 | 34121

gesterday abend

aus unserer beliebten Serie: „haben Hunde einen gestalterischen Willen?“ dokumentieren wir hier den Versuch der Darstellung des Urknalls durch Benni Borscheid-Hermann vermittels einer Packung Papiertaschentücher

morgen

Eine wahre Epidemie der persönlichen Last-Minute-Absagen ist über uns hereingebrochen. Wir wollen den Kurs allerdings noch retten und auf alle Fälle stattfinden lassen. Morgen, Treffpunkt 10 Uhr 30 am Forsthaus Neuhaus. Wer es also spontan mag, hat noch eine Chance!

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auch in diesem Jahr gibt es wieder MALEN UND ZEICHNEN im Wildniscamp im Saarbrücker Urwald. Anmelden bei Stefanie Mohra unter la.mora@web.de oder 0681 – 399788 unbedingt von einer gewissen Erforderlichkeit!

leben geht

in diesem Haus ist vor gar nicht allzu langer Zeit ein Mensch bei einer Brandstiftung ums Leben gekommen – was soll man sagen: Leben geht weiter? – immerhin soll man „dezent“ werben – – – aber Gedanken- und Geschmacklosigkeit sind sich manchmal ziemlich nahe

fremdportrait als pathologischer befund

der Text einer pathologisch-anatomischen Begutachtung eines aus mir herausgeschnippelten Einzelteiles enthält folgende, wie ich finde, sehr poetische Passage, die mich doch gar nicht so schlecht beschreibt:

„…, von einer zarten Pseudokapsel scharf begrenzt, …zeigt mäßiggradige degenerative Veränderungen.“

C`est ca!