
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth


auch in diesem Jahr gibt es wieder MALEN UND ZEICHNEN im Wildniscamp im Saarbrücker Urwald. Anmelden bei Stefanie Mohra unter la.mora@web.de oder 0681 – 399788 unbedingt von einer gewissen Erforderlichkeit!

https://youtu.be/9JeJj9umcEA
der Text einer pathologisch-anatomischen Begutachtung eines aus mir herausgeschnippelten Einzelteiles enthält folgende, wie ich finde, sehr poetische Passage, die mich doch gar nicht so schlecht beschreibt:
„…, von einer zarten Pseudokapsel scharf begrenzt, …zeigt mäßiggradige degenerative Veränderungen.“
C`est ca!


Samstag 21. Juli 20h
„The Post Industrial Final Battle“
Performanceabend zur Finissage der Ausstellung THE POST INDUSTRIAL WAR. Eintritt ab 5 Euro.
„Milky Vein“ Performance von Jellyspoor, Evamaria Schaller & Andreas Gehlen
„Liebesübungen – oder Witze aus dem Leben Schlachtender“ Performance von „Raum (0)“
“ Movie Killer“ Live Filmvertonung mit Warcoulored Duel zu dem Ergebnis unseres experimetellen Film-Workshops mit Jos Diegel
„Sniffing Diamonds, Cutting Glue – Arms Are For Hugging, Arms Are For Mugging“ Film von Rag Treasure, Klaus Dietl und Jonathan Fuller-Rowell
Neubrunnenstraße 8, Mainz.














Zwei Tage „zeichnerisches Simultanschach“ im Kunstzentrum Bosener Mühle. Auch so kann Glück aussehen! Britta Goltz, Susanne Hehn, Stefanie Hauke und Lisa Borscheid haben an zwei Tagen (zusammen mit mir) alle ihre bildnerischen Vorstellungen zusammen- und über diverse Haufen geworfen. Zwei Tage, ziemlich genau 60 Blätter. Ich komme leider erst jetzt dazu, das Material mal so langsam zu sichten. Da kann man noch eine ganze Weile von zehren. Allein dafür, dass man einen solchen Kurs leiten darf, hat sich das ganze Kunststudium damals dann doch gelohnt. 🙂 Danke an alle! Oben vor allem: Fotos von den Arbeitstischen. Nebst ein paar ganz wenigen meiner Lieblingsblätter.

Vierter Termin der zeichnerischen und malerischen Stadterkundung. Furpacher Weiher. Anbei eine Zeichnung von Lisa B., die die anderen Teilnehmerinnen portraitiert. Ein Picknick zum Abschluss unserer vier Termine gab`s dann obendrein. Auch so kann Glück aussehen.


bislang sind es noch zu wenige Teilnehmerinnen, bzw. Teilnehmer! Aber wir geben nicht auf: noch gibt es eine Chance (oder zwei oder drei).
am letzten wochenende wieder ein termin unserer kleinen folge von samstagnachmittagstreffen für die vhs neunkirchen. (wer dazu noch lust hat: einen termin wird es in diesem jahr noch geben: neunkircher idyll pur am gutsweiher in furpach). diesmal war es die szene um die brücke zwischen dem festplatz wiebelskirchen und dem kleinen park nebenan. interessant: hier treffen sich junge männer stehend am baum zu ihrer nachmittagsflasche, junge tastend-übende zweigeschlechtliche kleingruppen, hundegänger über hundegänger.


erklärblatt

zwei trinker am baum
neben all den nach oben gerichteten daumen, herzchen, grinsegesichtern, die man im internet anklicken kann, um eine emotion auszudrücken, fehlt dann doch eines: eine kleine, kurz angedeutete dankbare verbeugung – – – aber eigentlich gut, dass es das im netz noch nicht gibt (und hoffentlich auch nie geben wird)
gestern gab es anlässlich der aktuellen ausstellung in münchen ein interview mit jutta koether in der frankfurter allgmeinen sonntagszeitung.
„…Es werden immer neue Updates vorgenommen, und die laufen bei mir zusammen. Das ist eben nicht möglich, wenn das Subjekt eine statische Veranlagung hat.
So wie es sonst bei Künstlern dargestellt wird?
Wie es in allen Prozessen des Künstlerwerdens immer wieder nahegelegt wird.
An der Uni?
An der Uni, durch Magazine, Hitlisten, Kunstmärkte. Egal wie weit man dekonstruiert, am Ende des Tages muss man immer eine Eindeutigkeit produzieren, es muss fassbar, abrufbar, benennbar, bewertbar sein. Sich dem nicht grundsätzlich verpflichtet zu fühlen und auch eine gewissen Unverarntwortlichkeit zu praktizieren, halte ich für sehr wichtig.



Das wäre der Titel für eine Rauminszenierung, ebenfalls für die Ausstellung in den PFAFF-Werken.

Eine kleine Intervention für die Ausstellung PAFF THE MAGIC in den PFAFF-Werken in Kaiserslautern, auf Einladung der Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern. Die alte Stechkarten-Box, zwischenzeitlich von Sprayern rot besprüht, wird mit einer Reihe von stechkartenähnlichen Karteikarten bestückt, auf die minütiös datiert, Datum, Uhrzeit, Gewicht, Blutdruck und Pulsschlag mit einer alten Triumph-Schreibmaschine aufgetippt sind. Der allgegenwärtige Selbstoptimierungswahn findet hier einen Nachhall, ebenso setzt sich hier ein Individuum mit sensibel persönlichen Daten in Szene — die Stechkarten früherer Zeiten waren auch kaum etwas anderes als eine Dokumentation von Leben in seiner Zeit. Außerdem werden die von fremder Hand gesprühten roten Linien durch die Unterbrechungen der Kärtchen noch schöner.

