lisa b und frau susemiehl

frauborscheidundfraususemiehl
am Knetgummi: Lisa Borscheid.
am Fotoapparat: Klaus H.

Dargestellt sind: Lisa B. (hinten) und Frau Susi Rosinski (vorne), die – nebst vielen anderen uns bekannten Menschen – am 18.3. Geburtstag hatte. Peter Kraus, Christa Wolf und John Updike übrigens ebenso. Und Kerstin. Und Michael.

fruehlingsbild
Öl auf Karton, Durchmesser 30cm, 13.3.10

karajan und benn

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„…
Nie eine Oper komponiert,
keine Symphonie,
nur diese tragischen Progressionen
aus artistischer Überzeugung
und mit einer kleinen Hand.“
aus: Gottfried Benn: Chopin

=> als da sind: zwei kleine Zeichnungen aus dem TV abgemalen mit dem Erstaunen darüber, noch nie bewusst Karajan sprechen gehört zu haben, die Stimme eine Überraschung, zufällig im TV abgeschaut in Erwartung eines Spaziergangs und sozusagen zufällig und aus der Pseudoweltkise herausgefallen in einer Wiederholung aus vergangener Zeit, daneben eine Strophe (die letzte) aus dem Benn-Gedicht über Chopin, aus ebenfalls vergangener Zeit aus einem kleinen gelben Büchlein geblättert, nein, nicht herausgefallen, denn in dem Büchlein ist es auch heute morgen noch drin, ich hab’s bereits übergeprüft, während Karajan aus der Kiste wieder verschwunden ist, ungeprüft, jeder und ich weiß es, wobei mir das mit der kleinen Hand gefallen hat, was aber mehr die beiden Zeichnungen betrifft als die Person Karajans.

die unbeantwortete frage, 2

ueberarbeitetesgebirge
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Anlässlich eines Satzes in dem Interview mit Jean-Jaques Lebel im Kunstforum Nr. 201, S. 197, wo es um den Begriff der „Montrage“ geht, was verglichen wird mit der Möglichkeit, aus demselben Filmmaterial, anders geschnitten und montiert, einen völlig anderen, wie behauptet wird sogar widersprüchlichen Film herzustellen, fällt mir eine ältere Ausstellungsidee wieder ein: Man hat z.Bsp. fünf Räume zur Verfügung. Alle diese Räume werden mit einer gleichen Anzahl von Arbeiten ausgestatten, in einer möglichst gleichen Anordnung. Trotzdem handelt es sich nicht um identische Kopien der Arbeiten, sondern sie unterscheiden sich natürlich. Manche unmerklich. Manche merklich. Sie stammen aus unterschiedlichen Serien, sind formal unterschiedlich und kommentieren, widersprechen und ergänzen sich untereinander. Und dann geht man in den nächsten Raum und findet dort scheinbar dasselbe. Und so weiter. So sind die Arbeiten, die aus denselben Serien stammen, nicht direkt miteinander zu vergleichen. Man findet ja nur jeweils eine in einem dieser Räume. Also kommentieren sich auch die Räume untereinander. Das scheinbar Selbe ist nur scheinbar dasselbe. (Man könnte natürlich auch sagen: Die Anordnung wäre nicht überall diegleiche, nur die Anzahl und Art der Sachen. Auch nicht uninteressant.) Und gestern nacht im Zuge sitzend plötzlich ein Be-Zug zwischen dieser Ausstellunsanmutung und dem Stück The Unanswered Question von Charles Yves. Und das ist jetzt bis auf alle Ewigkeit im Hirn miteinander verbacken und scheint mir auch zu passen…

a in o.

orscholzer-a
Gestern in O. gewesen, um Fotos von Bänken zu machen. Gegen Ende dann, zurück zum Eingang, steht dort ein A. Für ein Ä müssen die in O. noch ein bisschen üben. A in O. ist aber auch ganz schön—