OGGI HEUTE AUJOURD’HUI HEUTE ABEND:


Christoph Rammachers 2. Donnerstagszimmer. Mainzer Straße 31. Saarbrücken. Eröffnung 18 Uhr. Zeichnungen von Christoph und mir. Beide snd erkältet, schlapp, völlig am Limit. Ich muss ab 19Uhr30 einen Kurs halten. Also: die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Kommen – Sehen – Staunen. Zeichnen ist Denken auf dem Papier!

Zeichnung: Die erste Schrift

Christoph Rammacher zeigt sein 2. Donnerstagszimmer. Zeichnung: Die erste Schrift. Zeichnungen von ihm und Zeichnungen von mir. Schön gemischt und erfreulich. 18 Uhr. Mainzer Straße 31 in Saarbrücken. Am 7.11.

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK.

 

so sieht der U-Bahn-Plan für das Projekt in der Reinzeichnung aus. Und auch das ist – natürlich – eine Zeichnung, was sonst. Unser Ziel von Anfang an war es, Klarheit zu schaffen! (oben linker Teil, unten rechter Teil, als Faltblatt eigentlich an einem Stück, comme ca in etwa (ok, es staucht sich ein wenig, weil so wenig Platz ist in der Breite, aber Ihr habt ja alle Vorstellungskraft:

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK

 

 

 

 

 

Zweieinhalb intensive Tage liegen hinter uns. Die Raumgestaltung steht, Tests sind gemacht, die Bildschirme finden eine Steckdose und der U-Bahn-Plan kann aktualisiert werden. Hä? U-Bahn-Plan? Kommen, Sehen, Hören, Staunen am 23.11.m 29.11. und 30.11. Website exists.

MA WIFE IS A LITTLE KRÄNK

gestern vor Ort: Der schöne U-Bahn-Plan unseres Projektes (Abb. folgt) erweist sich als nicht deckungsgleich mit den gegebenen Räumlichkeiten. Wir passen den Plan der Wiklichkeit an. Nicht umgekehrt. (Oben: erster Versuch).

non da dimenticare:

Christoph Rammacher zeigt in seinem 2. Donnerstagszimmer, Mainzer Straße 31 in Saarbrücken am 7.11. ab 18 Uhr Zeichnungen unter dem Thema: Zeichnung: Die erste Schrift. Einige Sachen von mir werden da auch zu sehen sein. Über einen Besuch würde sich also nicht nur Christoph freuen! (Um 19 Uhr30 muss ich aber schon wieder in der VHS  sein, deshalb können wohl insgesamt nur drei goldene Fragen an diesem Abend beantwortet werden…aber was sollte es schon für Fragen geben?)

hab ich nicht gewusst hab ich nicht gewusst hab ich nicht gewusst *

*dass gilt jetzt nemmeeh: do owwe steets: unn wär ned kommt, kann graad dehäämbleiwe – – – zur näheren Erläuterung: es handelt sich um keine Mundartveranstaltung, au contraire,  dürfte man zu sprechen fast geneigt sein, es geht um folgendes Procedere:

Performance und Installation
von und mit Monika Bagdonaite (Viola), Katharina Bihler (Texte), Julien Blondel (Violoncello), Klaus Harth (Zeichnung), Stefan Scheib (Kontrabass)

Ein dreiviertel Jahr haben die fünf KünstlerInnen aus drei Sparten stille Post gespielt: sie haben Texte, Zeichnungen, Musik, kurze Filme und Hörstücke geschaffen und sie einander per e-mail oder Post überstellt. Die jeweiligen Empfänger haben sich davon zu Antworten in ihren künstlerischen Sprachen inspirieren lassen und diese wiederum in die Runde geschickt und so fort: eine weitverzweigte, musikalisch-bildnerisch-sprachliche Werkfamilie ist so entstanden, in der sich die Kunstgattungen munter vermählen, gegenseitig erzeugen und in kaskadierenden Generationen fortpflanzen…
Das neu gegründete Kollektiv „my wife“ präsentiert an drei Abenden die ganze Fülle dieses Materials als interaktive Installation – und fügt diesem Stammbaum live noch die eine und die andere Ur-ur-ur…-Enkelgeneration hinzu.

Premiere: 23.11.2013 um 20 Uhr
weitere Vorstellungen: 29. und 30.11.2013 um 20 Uhr
im Saal des Ministeriums für Bildung und Kultur Saarland, Eingang Keplerstraße 21, 66117 Saarbrücken

Eintritt frei(willig)!

Müde aber satt

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wohlgenährtes Publikum! Ein herzlicher Dank geht an Stefanie Mohra und Ekkehard Paulus. Warum? Weil die beiden die tapferen Helferlein waren, ohne die ich noch heute morgen an der Ausstellung im Alten Rathhaus rumgeschraubt hätte. Was ist das nun für eine Ausstellung? Also: Teilnehmerinnen und -teilnehmer meiner gesammelten VHS-Kurse aus dem letzten Semester zeigen überwiegend dort entstandene Arbeiten. Ich denke, es ist uns gelungen, trotz aller Ungerechtigkeiten und vielleicht nicht immer von außen nachvollziehbarer Entscheidungen eine recht interessante Ausstellung an die Wand zu bringen. Schreiten Sie hin und überzeugen Sie sich selbst! Ich für meinen Teil war erstaunt, dass doch mehr Arbeiten ihren Platz in der Ausstellung gefunden haben, als ich morgens beim Beginn der Arbeit noch dachte…Und ich kann sagen, dass ich, der ich die einzelnen Entwicklungen teilweise über die Jahre hin verfolge, jetzt doch in all der Fülle und Differenziertheit und im Aufeinenaderbezogensein der Bilder und Blätter, begeistert bin über die Dinge, die es da zu sehen gibt und über die Sprünge und Entwicklungen, die da stattgefunden haben. Wie sagt der Lateiner: Gehet hin und guckt! Ein paar Fotos folgen demnächst. Ort des Geschehens: Altes Rathhaus in Saarbrücken, oben am Schlossplatz. Mir hat’s auf jedenfall Spaß gemacht. (Und muss immer mehr an den alten Beuys-Spruch denken: Ich ernähre mich durch Kraftvergeudung).

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK

DAMIT KEINER NACHHER KOMMT UND SAGT: HAB ICH NICHT GEWUSST:

HIER SIND SIE, DIE TERMINFRISCHEN TERMINE FÜR DIE DREI PRÄSENTATIONEN/AUFFÜHRUNGEN VON MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK:

Premiere: 23.11., 20 Uhr

weitere Vorstellungen: 29. und 30.11.2013 um 20 Uhr

im Saal des Ministeriums für Bildung und Kultur Saarland, Eingang Keplerstraße 21, 66117 Saarbrüken

nachdenkliche Ecke:

Wenn man etwas immer falsch gemacht hat und es dann einmal richtig macht, dann ist das schlussendlich auch verkehrt.

 

(kann man das so sagen? stimmt dieser Satz? Regt sich Widerspruch?)

 

kunst im allgemeinen und speziellen

Armin Rohr hatte auf facebook folgenden Artikel aus der ZEIT verlinkt. Das ist interessant, aber ja nicht unbedingt was Neues. Da Sonntag ist, und man sich sonntags gerne mal über Dinge aufregt (man hat ja meistens Zeit, obwohl ich eigentlich grade heute nicht…), konnte ich nicht umhin einen kleinen Kommentar abulegen. Hier erstmal der link zur ZEIT:

http://www.zeit.de/2013/40/gegenwartskunst-konservativ-ausstellung-kiel/seite-2

Mein Kommentar (ungekürzt und unverändert):

Die Kunst beginnt dort, wo der Geschmack aufhört. Und mich erinnert das immer ein bisschen an das, was man über das 19. Jahrhundert liest: Ein erfolgreicher ausgeprägter Akademismus mit Malerfürsten, die einen Haufen Geld für ihre Werke erhalten und vom gepflegten Bürgertum bewundert und hofiert werden, dagegen die aufbrechende Avantgarde, die sich ästhetisch dagegenstellt. Unser Akademismus sieht halt heute so aus wie das Avantgardistische früher oder tut zumindest so. Nur hat halt keiner einen wirklichen Plan. Und alle wollen da mitmachen. Wenn man in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, muss man sich halt nicht darüber wundern, dass man in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Die Grünen haben als Partei da ja ein vergleichbares Problem. Kunst ist ein Dagegen und nicht ein Mit. Aber das wird noch eine ganze Weile so weitergehen. Man sollte nicht müde werden, es auszurufen: Kunstrankings, das Guiness-Buch der Rekorde, Wettbewerbe, Stipendien sollten abgeschafft werden. Kunsthochschulen, die es sich auf die Fahne geschrieben haben, die Anpassung zu fördern, den Künstler als Wirtschaftsfaktor zu begreifen, sind ein Ausdruck all dieser Problematik. Und schön ist ja auch, wie einer der ZEIT-Artikel-Kommenatoren darauf hinweist, wie die ZEIT selbst Teil des Problems ist. Was für links finden sich im Anschluß?

Sei Dein eigener Kunstbetrieb!

Christoph Rammacher eröffnet am 3.10.2013 seine neuen Räumlichkeiten in der Mainzer Straße 31 in Saarbrücken. In regelmäßigen Abständen sollen dort immer wieder donnerstags, in den sog. Donnerstagszimmern, Veranstaltungen veranstaltet werden. Ich bin am Donnerstag auf jedenfall dort anzutreffen und kann einen Besuch nur empfehlen. Jeder Versuch, sich vom offiziellen Kunstbetrieb freizuschaufeln, sei er auch noch so winzig, kann nur begrüßt werden. Anpassung oder Wagnis. Vergesst TAG DER BILDENDEN KUNST, besucht DONNERSTAGSZIMMER!