das oben-unten-problem

vor acht jahren, beim letzten besuch in loco im valle onsernone, hat mich der blick nach unten fasziniert, nachdem mir irgendwann klar geworden ist, wie steil es doch in die tiefe geht. meine zeichnungen wurden dem nicht gerecht. der blick nach oben schloss sich dem an: es war mein oben-unten-problem, an dem ich mich in mehreren blättern abmühte. jetzt war es wieder da, weniger verzweifelt und verbissen. hier dreimal der blick neben dem haus.

vor dem gottharth

während dem gottharth

after the gottharth (erster abend)

retour

Auf unserer Reise ins Valle Onsernone und anschließend einem kleinen Nachklapp in die Nähe von Lahr im Schwarzwald gab es auch einen kleinen Ausflug nach Basel ins Kunstmuseum (-> Abteilung „Gegenwart“ unten am Rhein) in die Ausstellung WHEN WE SEE US.
Auch wenn Basel sich bemüht hat, sich nach knapp 20 Jahren nicht mehr erkennbar zu zeigen, was mit Sicherheit noch einige Gedanken über Erinnerung und die in ihr verankerten Gewissheiten nach sich ziehen wird (den Weg vom Badischen Bahnhof in die Stadt hatte ich wesentlich kürzer und auch anders in Erinnerung, und auch den Badischen Bahnhof selbst…), war dies doch ein interessanter Ausflug. In der Ausstellung war, neben anderen, insbesondere Roméo Mivekannin für uns eine Entdeckung. Anbei deshalb dieses kleine Interview mit ihm.