hldn
boscalisch-foretiös
schöne künste
Rachel Mrosek hatte mich eingeladen, bei der diesjährigen Nacht der Schönen Künste in Saarbrücken den Raum von Alyeh Sadat („Bodenschätze“) mit Arbeiten zu bespielen. Und es war eine gute Gelegenheit, Zeichnungen aus der gerade entstehenden Ikarus-Reihe auszuprobieren. Ich mag ja diese Nichtkunsträume, diese Konfrontation mit Alltag und dem was dann als Funken bei der Begegnung überspringt oder auch nicht. Jedenfalls war dies ein schöner Abend und eine gute und willkommene Gelegenheit, die flatterhafte Inszenierung dieser Blätter auszuprobieren (die mir im Übrigen auch für Kunsträume vorschwebt, Nichtkunsträume zu mögen heißt ja nicht, Nurkunsträume zu verschmähen, also aufgemerkt sowohl Kunstraum- als auch Nichtkunstraumbesitzer.)
(Und, in aller Bescheidenheit, ist es ein gutes Gefühl, wenn der Raum nach dem Abbauen wieder etwas ärmer und uninteressanter wirkt, als während der Präsentation, obwohl das hier nun wirklich ein interessanter Raum ist mit interessanten Gegenständen darin. Mangelnde Bescheidenheit Ende.)
Dank an alle für Organisation und Gastfreundschaft!
buchalov
War der erste Tag dem freien Spiel der Kräfte gewidmet, einem Ausprobieren dessen, was uns in dieser Form der Zusammenarbeit möglich ist, so tendierte der zweite Tag Richtung Arbeit. Wir wollten das von uns entdeckte Material etwas stringenter und gezielter einsetzen, was dann, zuerst musikalisch, eher zu zurückhaltendem Agieren geführt hat. Aber nach mehreren Ansätzen wurden wir dann doch lockerer. Auch in den Zeichnungen fand das seinen Niederschlag, wer Ordnung will wird Ordnung spüren! Da gab es dann schon das ein oder andere Blatt, das unseren Widerstand forderte. Ich fand das ja eher beruhigend. Bei all der Leichtigkeit der Zusammenarbeit muss man auch ab und an Grenzen spüren.
Wie Jürgen das sieht kann man HIER lesen.






















































