veranstaltungstipp:

22. März 2014, 20 Uhr
RAUM für MUSIK
Mainzerstr. 52, 66121 Saarbrücken:
] hors du cadre [
Monika Bagdonaite – Viola
Julien Blondel – Cello
Stefan Scheib – Kontrabass
Das tiefe Streichtrio besteht seit Ende 2008 und hat seitdem unterschiedliche Programme zwischen Barock, Neuer Musik und Improvisation zu Gehör gebracht. Darunter verschiedene Uraufführungen wie auch Arbeiten mit Tanztheater und im Bereich Musiktheater.
Bei diesem Konzert wird die Uraufführung der Komposition „Fallen“ von Stefan Scheib für tiefes Streichtrio und Elektronik zu hören sein, sowie neben Improvisationen des Ensembles das Stück „Mon Chier Amy“ der in Köln lebenden Komponistin Oxana Omelchuk sowie „Hinblick“ von Zeynep Gedizioglu.
Das Programm findet mit freundlicher Unterstützung der Stadt Saarbrücken statt und wird vom Saarländischen Rundfunk SR2 mitgeschnitten.
Der Eintritt ist frei.

donnerstagszimmer

heute abend der dritte abend des ersten donnerstagszimmers bei christoph rammacher in der mainzer straße 31. noch kann man sich die arbeiten zum punkte-thema angucken! wollte ich nur mal drauf hingewiesen haben!!!

grundunwirsch

…gestern wurde ich per E-mail angefragt, ob ich mich in einem Zustand der generellen Unwirschheit befände, angesichts der zunehmenden spitzer formulierten kritischen Beiträge hier im zeichenblock.info. Ich habe keine Antwort darauf. Ich halte mich weiterhin für einen recht freundlichen Zeitgenossen. Natürlich fühlen sich auch freundliche Zeitgenossen manchmal genervt und gestört. Und vielleicht ist es eine Alterserscheinung, dass ich vielleicht öfter einfach mal etwas spitzer reagiere. Hoffe, ich werde dabei nicht krampfig und unerträglich. Aber generell ein schönes Wort: grundunwirsch. …

gross und klein (STOP MAKING SENSE):

Der neue Werbeslogan für das Saarland lautet: GROSSES BEGINNT IMMER IM KLEINEN. Mal davon abgesehen, dass diese Aussage nicht haltbar ist, was sie auch immer im Genauen und diesem Zusammenhang des Werbezweckes meinen mag, besteht das grösste Problem mit diesem Slogan darin, dass ein Wunschdenken als Tatsache verkauft wird. Durch das Behaupten einer Behauptung soll eine Tatsache erzeugt werden. Wenn ich lange genug behaupte, ich hätte gesunde Zähne, dann habe ich irgendwann welche. Vor vielen vielen Jahren, noch zu Zeiten des Saarbrücker Tatortkommissärs Jean Fitou, Jaques Filou, nee: Max Palu erinnere ich mich an ein entsprechendes Drehbuch, das im Eishockeymilieu spielte (ich muss zugeben, habe ich nie gesehen, erinnere mich aber an die lebhafte Berichterstattung der Saarbrücker SZ) und man ist zum Drehen extra nach Frankfurtmain gefahren, weil das entsprechende Milieu ici n’existe pas. Alors: Lüg et trüg. Oder etwas anspruchsvoller: Es handelt es sich einfach um einen Fall falscher Induktion:

Das Saarland ist klein. Alles Große beginnt im Kleinen. Also beginnt auch im Saarland etwas Großes.

Wobei Problem:  Bereits der zweite Satz ist Nonsense.

Merke: Sätze mit „immer“ sind immer falsch!

Merke weiter: Die Leute sind zwar oft doof, aber nicht immer.

ES GIBT KEIN WAHRES LEBEN IM KLEINEN.

 

fülmkrütück

Wes Anderson: GRAND BUDAPEST HOTEL. Man hat viel zu gucken. Man kommt manchmal mit den ganzen Anspielungen nicht mehr mit. Es gibt eine Menge zu lachen. Es strotzt nur so vor Einfällen und Ideen. Alleine das Riesenwildschweinbild bei der Testamentseröffnung… Das wäre für meine Begriffe ein schöner und gelungener Unterhaltungsfilm. Wobei ich THE ROYAL TENENBAUMS im Vergleich aber vorerst bevorzugen würde. (War LA GRANDE BELLEZZA im letzten Jahr ein Film, den man nach dem Abspann sofort, aber wirklich sofort, noch einmal sehen wollte, so besteht der Wunsch nach nochmaligem Betrachten durchaus auch bei GRAND BUDAPEST HOTEL, aber nicht direkt im Anschluß, irgendwann später mal wieder, vielleicht auch auf DVD, damit man das ein oder andere sofort zurückspulen kann.)

enigmatisch

brötchenesser sind doof (oder haben zumindest doofe kinder)…darauf kann man kommen, wenn man sonntagmorgends in wemmetsweiler in der bäckereifiliale beim rewe markt ausnahmsweise mal brötchen kauft. die bäckertüte verspricht ein „rätsel“ auf der rückseite, das aussieht wie folgt:

…und man denkt noch: gehört unbedingt in die sammlung angewandter zeichnung… und dann entdeckt man auf der seite die lösung des „rätsels“:

Wahnsinn! (Wäre das nicht ein prima Titelbild für’s nächste Buch von Thilo Sarazzin?)