Archive for the ‘Allgemein’ Category

heute

Sonntag, August 6th, 2017

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06-08-17beiderarbeit-netz

heute morgen ein Blatt, das im umbauten Raum begonnen wurde, im Freien fertig gezeichnet, guter Arbeitsplatz, und interessant für mich die Mischung zwischen drinnen und draußen, groß und kleinteilig, und sowieso zwischen den unterschiedlichen Materialien. Format in etwa 1,30 x 1,00 m

China in den 70ern

Montag, Juli 24th, 2017

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Sonntag, Mai 28th, 2017

total-schoen-werbefilm-2 from Klaus Harth on Vimeo.

10. und 11. Juni. Zeichnen gefährdet geistige Trägheit und Desinteresse im Alltag. total schön wird es nur, wenn man auch hingeht!

Erfolg durch Bildung

Sonntag, April 23rd, 2017

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Mittwoch, März 1st, 2017

wie früher

Mittwoch, Februar 8th, 2017

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aus gegebenem anlass

Montag, Januar 23rd, 2017

die menschen träumen davon, ihre füße in warmes wasser zu stellen, dafür ist ihnen kein weg zu weit, täglich werden die thermometer miteinander verglichen, die herzschläge und das gewicht: wer hat schon 23.000 schritte, wessen fenster schließt sich im schlaf?

die erde ist eine scheibe und die erde ist eine scheibe, auf der man ständig einkaufen muss

Dienstag, Januar 17th, 2017

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ohne bleibenden

Dienstag, November 22nd, 2016

heute zum erstenmal gelesen: wenn man hier etwas bestellt, dann erhält man ein wertiges postkartenset, kein hochwertiges, kein minderwertiges, sondern ein wertiges: ca veut dire quoi?

gezeichnete Preisliste für VOGEL UND GEGEND

Samstag, November 12th, 2016

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1445, 1446, 1447, 1448, 1449, 1450 (oben nach unten)

Donnerstag, Oktober 27th, 2016

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unser dorf spielt kunst

Mittwoch, Juni 22nd, 2016

man nehme einen maler in einem kleinen dorf. überall gibt es kleine dörfer und irgendwo gibt es immer einen maler. am besten nicht zu verschroben, sondern einer, der sich abbildenderweise mit dem lebens- und arbeitshorizont der eingeborenen bevölkerung auseinandersetzt. zu lebzeiten hält man ihn vielleicht für ein bisschen irgendwie, aber da er ja sachen malt, die man, und auf denen man sich vielleicht sogar selbst, wiedererkennen kann, kann er sogar manchmal die wurst mit einem bild bezahlen.
so lebt er vor sich hin und malt und eigentlich interessiert sich niemand wirklich für ihn und seine bilder.
vielleicht hat er ja auch noch einen richtigen beruf.
nun stirbt der maler irgendwann und eine menge zeit geht ins land.
und so wie man gerne dorffeste feiert und in den siebzigern all über all „unser-dorf-spielt-fußball“ turniere stattfanden, so ist auch in den köpfen der lokalpolitik langsam das wort „kultur“ in die ohren gekrabbelt und bahnt sich seinen weg in die hirne. kultur. aha. was könnte das denn sein? weiß nicht so genau, aber wenn wir hier kultur hätten, dann könnte es bestimmt auch nix schaden. hatten wir da nicht mal einen, der bilder gemalt hat, die man sich sogar ansehen kann? lebt nicht mehr und kann sich auch nicht mehr wehren. kann man also verwenden.
man sucht und findet und nicht nur der metzger hat noch ein bild im hinterstübchen versteckt.
ein großer sohn der stadt, ähem des dorfes. und auch beim bäcker hat sich das ein oder andere angesammelt.
da müsste man doch was tun?!
da kann man doch was machen, oder?
man gründet eine stiftung, findet verbündete aus den kreisen der ortsansässigen kunsthistoriker (im laufe der zeit hat immer mal wieder jemand studiert und wie praktisch, dass es da im nachbarort tatsächlich jemanden zu finden gibt).
kunsthistoriker hat tatsächlich verbindungen, beantragt und bekommt geld vom ministerium und man macht ein event.
die heimkehr des verlorenen sohnes. späte ehrenrettung einer jahrhundert-begabung.
damit das alles hand und fuß hat, denkt man sich noch ein rahmenprogramm aus, kunstpreis, musik, vorträge, gespräch mit den preisträgern.
so geht das. prima. schnell abgegriffenes geld. selbst die sich selbst für so unbestechlich haltendene ex-schwerkritikerin der landesüblichen tageszeitung lässt sich vor den karren spannen und lobt dinge, die sie sonst in der zeitung als hausfrauenmalerei zerissen hätte. leichenfledderei. da wird plötzlich jemand gerühmt, den man zu lebzeiten gar nicht bemerkt hatte. aber ein paar orte weiter gibt es sogar seit jahren bereits ein eigenes museum für einen maler, der, ortsgebürtig, in den dreißiger jahren in paris picasso mal von weitem gesehen und vielleicht sogar zugewunken hat. reputation genug.
gesammelt werden kann alles. gelobhudelt werden kann alles. aber hier wird falsches spiel getrieben, werden dinge unter einem falschen etikett verkauft. unser dorf spielt kunst. kann man machen. ist ja auch alles gar nicht so schlimm. jeder darf seinen spaß haben. nur lügt euch nicht selbst in die taschen. und verkauft uns nicht an anderer stelle was völlig anderes.

6.12.

Samstag, Dezember 5th, 2015

Das ist nicht nur Nikolaus, d.h. man darf auch bekennenden Atheisten ein Geschenk zu Ihrem Namenstag überreichen, schließlich geht es um’s Prinzip, um genau zu sein, das des Teilens, nee, man hat sogar noch die Möglichkeit, um 11 Uhr morgens einen Besuch in der Mainzer Straße 31 zu machen, wo Vera Kattler, Christoph Rammacher und Klaus Harth ihr Büchlein ZEICHENGEBER vorstellen. Ein Buch mit 100 Seiten Zeichnungen und Wörtern für sage und schreibe schlappe 9,80 EUR. Außerdem gibt es eine Ausstellung mit Zeichnungen der drei zu sehen, teilweise könnte man die Sachen sogar kaufen, wenn man denn ausreichend Geld hätte. Aber ein Büchlein tut’s ja auch…und vielleicht bekommt man sogar noch was hineingeschrieben…

nicht cool? doch cool!

(und der Atheist ist natürlich auch anwesend).

kleine Bundesländer sollten es wissen:

Freitag, April 24th, 2015

DOOFES ENTSTEHT IMMER IM KLEINEN!

1372 (unten), 1373 (oben)

Sonntag, November 9th, 2014


Heute morgen…

Mittwoch, Juni 25th, 2014

… durch Zufall ein Gespräch mit einer befreundeten Künstlerin, die grade etwas an die Stadt SB verkaufen konnte, das Gespräch ging dann um generelle Lebens- und Kunstplanungen, und sie berichtete von einer Ministerialbeamtin, die einmal ein bereits sei längerem ausstehendes Honorar drücken wollte mit dem Argument, Künstler hätten ja einen gewissen sozialen Auftrag und von daher gesehen hätten sie diese Arbeit sogar ohne Honorar machen müssen. Von dem sozialen Auftrag von Politikern, Ministerialbeamtinnen, Ärzten usw. mal abgesehen: alle bekommen sie Geld für das, was sie tun, manche befinden sich sogar im Status des Beamten. Also wie jetzt?

Aber das kennt man ja alles.

Der Gedanke arbeitete bei mir aber noch weiter, und eigentlich ist schon die Prämisse falsch:

DER KÜNSTLER HAT KEINEN SOZIALEN AUFTRAG!

ALLENFALLS HAT DER KÜNSTLER EINEN ASOZIALEN AUFTRAG!

UND BESTENFALLS HAT ER ÜBERHAUPT KEINEN AUFTRAG (von dem ein oder anderen gutbezahlten mal abgesehen).

veranstaltungstipp:

Samstag, April 5th, 2014

Da war ich gestern abend, und da gehe ich heute abend wahrscheinlich nochmal hin, um es mir ein zweites mal anzuschauen:

Einladung zu Theateraufführungen des Schauspielclubs
vom Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
2 Uhr 14
Von David Paquet | Deutsch von Frank Weigand
»Irgendetwas ist mir entgangen. Irgendwas habe ich nicht gesehen«, sagt Pascale, die Mutter des
jugendlichen Amokläufers in »2 Uhr 14«. Sie ist zerrissen zwischen der Abscheu vor dem Täter und
der Zuneigung zu ihrem Sohn. Die Gründe für dessen Tat bleiben im Dunkeln, dagegen treten die
Leben seiner Mitschüler und seines Lehrers in den Vordergrund. Als Tote sprechen sie zu den
Zuschauern und erzählen fünf Geschichten des Aufbruchs: Sie alle drohen, an sich und ihrer
Umwelt zu scheitern, doch kurz bevor Charles sie um 2 Uhr 14 erschießt, beginnen sie, ihr Leben
zu ändern.
Mit einer einzigartigen Mischung aus Ernst und Komik ist »2 Uhr 14« ein Lehrstück über das
Leben: Der lebensverachtenden Tat des Amoklaufs stehen die Erzählungen der Opfer gegenüber,
über ihre Suche nach einem Leben, das sie erfüllt. »2 Uhr 14« ist ein Plädoyer für ein engagiertes,
selbstbewusstes Leben, das den Tod nicht leugnet.
(Quelle der Inhaltsangabe: http://www.theaterderjungenweltleipzig.de)
Wann?
Freitag 4. April 2014 und Samstag, 5. April 2014, jeweils um 20:00 Uhr
Wo?
Neue Probebühne I im Eschberger Weg 65.
Anfahrt: Saarbahn-Haltestelle „Römerkastell“. Von dort aus geht man den
Eschberger Weg bergauf. Auf der linken Seite kommt dann irgendwann eine
Hofeinfahrt. Unten im Hof befindet sich ein Parkplatz und dahinter rechts in
der Ecke der Theaterraum (siehe Fotos).
Der EINTRITT ist frei!!!

vogelliste 2013

Donnerstag, Dezember 26th, 2013

1311 08.01.13 50x60cm Vogel der Woche, 1 (Giacometti)
1312 14.01.13 25x25cm NON SIAMO MATTI. SIAMO SERI. Öl, Tusche, Lack, Lwd.
1313 14.01.13 25x25cn NON SIAMO MATTI. SIAMO SERI. Lack, Tusche, Lwd.
1314 14.01.13 25x25cm NON SIAMO MATTI. SIAMO SERI. Öl, Tusche, Lack, Lwd.
1315 18.01.13 25x25cm Öl, Tusche, Lwd., Vogel der Woche
1316 19.01.13 50x60cm Vogel der Woche
1317 30.01.13 40x60cm Öl, Lack, Collage, Tusche, Lwd., Vogel der Woche
1318 16.02.13 18 unterschiedlich große, unregelmäßige Laminatreste, Lack und Öl, Vogel der Woche
1319 27.02.13 9x17x2cm Öl auf Zigarennkistchen (Blech), Vogel der Woche
1320 28.02.13 20×28,5 Nägel, Silikon, Edding auf Laminatrest, Vogel der Woche
1321 15.03.13 40x40cm Lack, Tusche, Acryl (für Susi Rosinski)
1322 15.03.13 45×74,5cm Öl, Acryl, Tuschen auf Rest von Laminatunterlage, Vogel der Woche
1323 26.03.13 6 Papierbahnen je 88×31, eine Bahn 31x88cm, Tusche auf ebd. Papier, Vogel der Woche
1324 29.03.13 174,5×214,5cm Acryl, Tusche, Coll, Graphit, Transparentpapier, Vogel der Woche
1325 30.03.13 29,7x43cm Acryl auf Laserdruck (Papier), Vogel der Woche
1326 03.04.13 ca. 12×20,5cm Acryl auf zwei hausförmige Teppichmusterstücke, Vogel der Woche
1327 06.04.13 2teilig, 50x50cm und 50x70cm, Giacometti-Vogel, Auftrag Mannheim
1328 13.04.13 16×22,5cm, Öl auf Holz, “ralph”, Vogel der Woche
1329 27.04.13 66x98cm, Tusche, Öl, Papier, Paketband, Vogel der Woche
1330 04.05.13 30x35cm, Öl und Tusche auf Papier, Paketband, Vogel der Woche
1331 04.05.13 Öl, Laserdrucke, Fotos, Paketband, Vogel der Woche
1332 13.05.13 15 DIN A 4 Blätter, Tuschen auf Laserdrucke, in Schnellhefter einsortiert, Vogel der Woche
1333 16.05.13 Öl, Tusche und 2 Kugelschreiberzeichnungen (1x Ferdinand Hodler, Rückseite: Tänzer), bemalter
Aktenordner, Vogel der Woche
1334 27.05.13 79x93cm, Öl, Papier, Holzschnitt “wir haben die Lösungen, damit wir die Probleme haben”, Vogel
der Woche
1335 07.06.13 10x20x9cm, Öl auf aneinendergeklebte Pappbecher (von Minipressenmesse) und Pappstreifen, Vogel
der Woche
1336 11.06.13 15x16cm, Öl auf IKEA-Regalboden, weiß auf schwarz, Vogel der Woche
1337 14.06.13 29,7x42cm, Öl auf Laserdruck (Stecker), Vogel der Woche
1338 29.06.13 79×102, Tusche, Linoldruck, Papier, Vogel der Woche
1339 6.7.13 Öl, Linolfarbe, Tusche, Papier, Vogel der Woche
1340 11.7.13 78×103, Öl, Drucke, Graphit, weh, ach, Vogel der Woche
1341 25.7.13 Öl auf Holzkiste (-koffer), Vogel der Woche
1342 25.7.13 Öl auf Folie, Paketband, Ausdruck, Vogel der Woche
1343 5.8.13 50×100, Giacometti für Dodo, Vogel der Woche
1344 7.8.13 50×60, mit Kopf, Vogel der Woche
1345 20.8.13 40×50, Architekt, Vogel der Woche
1346 28.8.13 Öl und Linoldruck auf Schmeil-Buchdeckel, 2-teilig, Vogel der Woche
1347 28.8.13 Öl und Klebebilder auf Buchdeckel, 2-teilig, Vogel der Woche
1348 19.9.13 27×32, Öl, Papier, Collage, Vogel der Woche
1349 24.9.13 56,5 x 40,5, Öl auf Zeitungspapier
1350 2.10.13 30×36, Öl, Collage, Papier, Vogel der Woche
1351 6.10.13 Öl, Linoldruckfarbe, Offset-Druckplatte, Vogel der Woche
1352 17.10.13 27×80, Collage, Öl auf Holz, Vogel der Woche
1353 29.10.13 15,2×20,6, Tusche, Öl, Filzer, Papier, Vogel der Woche
1354 29.10.13 38×33,5, Vogel mit Kuh, Öl auf alte Dachschindel, Vogel der Woche
1355 9.11.13 Druchmesser ca. 50cm, Öl, Tusche auf runden Karton, Vogel der Woche
1356 16.11.13 20×40, Öl auf Leinwand, Vogel der Woche
1357 20.11.13 ca. 50x50cm, Öl auf Baumwolle, Vogel der Woche
1358 8.12.13 29,7x42cm, Öl auf Transparentpapier, Vogel der Woche
1359 18.12.13 9x13cm, Öl auf Briefmarkenverkaufspapier, Vogel der Woche
1360 30.12.13 12×17,5×8,5 Victor Hugo Boss, Öl auf Plastikbox, Vogel der Woche

g-dcht

Donnerstag, Dezember 26th, 2013

ein halber Mond hängt am Himmel
jemand hält einen Stuhl bereits für einen Planeten
wie soll das gehn?
die Welt ist ein warmer Ziegel, der vom Dach fällt
ich laufe 5x um den Block, um mich einmal im Leben
wie ein Komet zu fühlen…
die Zeit eine geschlossene Kugel in der Hand eines Freundes…
ich komme also nie als erster an.

lgb

Sonntag, Dezember 22nd, 2013

Ein Kriterium, wenn ich mir nach einem Kinobesuch nicht ganz sicher war, was ich von dem Film zu halten hatte, war immer: tat es mir leid um’s Geld, das ich an der Kasse hinterlegt hatte. Hatte es mich geärgert, dafür Geld auszugeben? Die war in diesem Jahr einmal der Fall, bei einer Regisseurin, deren Filme ich ansonsten mochte: THE BLING RING von Sophia Coppola fand ich ausgesprochen langatmig und fad. Das, was der Film zeigen wollte, das fade und an äußerem Schein orientierte Leben der jungen Menschen, war dann relativ schnell kapiert und wurde in immer wieder vergleichbaren Bildern wiederholt. Die fehlende Tiefe der Protagonisten wurde in der fehlenden Tiefe des Films formal gut übertragen. Dies hätte man sagen können, wenn man dem Film formale Absicht unterstellen wollte.
Ein zweiter Film, von der ein oder anderen Zeitungskritik gut besprochen, war Prince Avalanche. Auch dies ein höchst überflüssiger Film. Eine, wie es die Amerikaner gerne mögen, einfache Grundkonstellation, die man schnell kapiert hatte und die einem dann doch bei der Klärung der Grundfragen des Daseins wenig weiterhilft. Recht einfach gestricktes Unterhaltingskino, das aber so tut, als hätte es doch einen etwas höheren Anspruch. Nicht ganz rausgeworfenes Geld, weil man ja ab und zu einen schlechten Film sehen muss, damit man auch für die eigene Kunst lernen kann, was man alles falsch machen kann.

Natürlich gibt es dann die weiteren Kategorien: Der Film war das Eintrittsgeld absolut wert. Oder: Das hat wirklich Spaß gemacht. Oder: Würde ich mir jederzeit wieder ansehen.
Und seit gestern: Müsste man sich im Anschluß eigentlich sofort wieder ansehen!
(Ich hatte das Anfang der 90er mal ein einziges Mal bei einer Ausstellung, der Arnulf-Rainer-Präsentation im Saarland-Museum, die damals derart einen Nerv bei mir getroffen hatte, dass ich an zwei Tagen hintereinander in der Ausstellung war, um zu kapieren, warum diese Bilder bei mir was angestellt hatten. Ich muss dazu sagen, dass folgende Arnulf-Rainer-Ausstellungen nie wieder eine solche Erschütterung bei mir ausgelöst haben, es kommt da wohl sehr auch auf Auswahl und persönliche Tagesverfassung an…)

Gestern jetzt endlich in dem vielgelobten Film „La grande bellezza“. Und der steckt so voll von Bildideen, Umsetzungen, Einfällen, dass man das gar nicht alles fassen kann und neidisch wird auf die Filmer, Film ist die wirkliche Kunst des 20. Jahrhunderts (ich weiß, ich weiß, wir sind bereits im 21. angekommen), wie das Catherine David bereits anlässlich ihrer Dokumenta X formuliert hat. Allein die Anfangssequenz wäre die Eintrittskarte wert gewesen, das ist alles mit einmal Sehen, mit zweimal Sehen wahrscheinlich auch nicht zu fassen.
Aromen von Fellini, von Letztes Jahr in Marienbad, die ein oder andere Szene könnte auch aus einem Tarkovski-Film stammen, und überhaupt erinnert das an vieles und baut sich doch eine eigene Welt.

Das Jahr begann am 1.1. mit „Himmel über Berlin“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert, die man immer nur wärmstens empfehlen kann (nirgends kann man im Saarland so günstig gute Filme gucken und nirgends wird das Programm liebevoller und beweglicher gestaltet) und auch die Fortsetzung „In weiter Ferne so nah“ konnte man sich dort im Laufe des Jahres aus Anlass der Tode von Otto Sander und Lou Reed anschauen. Dazu ein Cassavetes-Wochenende und jetzt weiß ich nicht mehr, war die Bigelow-Werkschau dieses oder bereits letztes Jahr?

Wenn „La grande bellezza“ dort läuft, werdet ihr mich dort finden!

Ein Film, der mich ein wenig mit diesem Jahr dann doch noch ein wenig versöhnt. Nicht nur, was das Kino betrifft.