Archive for the ‘Allgemein’ Category

DO THE BIRD einige Fotos von der Eröffnung letzten Freitag

Montag, April 9th, 2018

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Fotos: Karin Haase. Ausstellung in der Walpodenakademie Mainz. Neubrunnenstraße 8.

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Freitag, Februar 23rd, 2018

Theater im Viertel

Sonntag 25. Februar, 17 Uhr

In.Zeit Ensemble – Improvisation

Bete Poppelreiter – Flöte
Manuel Scherer – Trompete
Michael Hupperts – Posaune
Wollie Kaiser – Saxophone, Klarinetten
Thomas Hemkemeier – Violine
Julien Blondel – Cello
Stefan Scheib – Kontrabass
Marius Buck – Schlagzeug, Perkussion
Jonathan Kaell – Dirigat

Das In.Zeit Ensemble steht für einen Musik, die sich mit Leichtigkeit zwischen zeitgenössischer Kammermusik und improvisierter Musik hin und her bewegt. So werden einerseits regelmäßig Uraufführungen realisiert, andererseits auch Klassiker der Neuen Musik zu Gehör gebracht.

In diesem Konzert setzt das Ensemble den Schwerpunkt auf die Improvisation.
Neben dirigierten Improvisationen werden auch grafische Stücke oder verbale Improvisationsanweisungen der In.Zeit Musiker zu hören sein.

2. Zeichnung DER RADIOZEICHNER

Samstag, Februar 17th, 2018

Hier gefällt mir schon ausgesprochen gut der Titel, wie so oft bei dieser Künstlerin: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Eine Österreicherin. Und wie so oft: in Österreich ist man etwas direkter und direkter drauf. Was sieht man auf dieser Zeichnung? Sieht man auf dieser Zeichnung einen Staubsauger? Hat man den Titel noch nicht gelesen (und das ist ja wohl in den meisten Fällen so: man sieht erst einmal das Blatt, es zieht einen aus irgendwelchen, noch näher zu klärenden Gründen an oder auch nicht und dann erst schaut man nach, von wem ist das denn und was trägt das Kind für einen Namen), dann sieht man leicht schwingende klare Linien, die sich, sofern man will, zu einer Form verdichten, die sich vielleicht zuerst als eine Art „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ aufdrängen, wenn man denn überhaupt etwas darin erkennen will. Aber ja: man will unbedingt etwas darin erkennen. Die Linien sind nicht so gesetzt, dass man sich mit einer Wahrnehmung: „aaah, interessante Linien!“ zufrieden gibt. Die Linien sind interessant. Sie bilden eine interessante Figur. „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ dann aber doch nicht. Mal geschwind auf den Titel geschaut, vielleicht hilft das ja weiter: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Hhmm. Einen Staubsauger kann man aber noch weniger darin erkennen als eine Figur mit Hut (und gehobenen Ärmchen). Aber diese leicht schwingenden Linien sind vielleicht mit den Geräuschen eines Staubsaugers in Verbindung zu bringen? Sind sie vielleicht sogar, aber so leise und gleichmäßig habe ich meinen eigenen Staubsauger höchst selten wahrgenommen. Der ist meist lauter und unangenehmer. Exakt: Es heißt ja auch: die WOHLTUENDEN Geräusche des Staubsaugers. Diese Zeichnung lebt also vom grafischen Reiz der ins Blatt gesetzten Form (einige sehr einfache ineinander verschachtelte Grundformen, einfache klare Linien, einige davon gekräuselt, als wolle man auf kindliche Art klitzekleinste Wellen zeichnen – interessanterweise bringt man genau dieses „Kräuseln“ mit dem „Geräusch“ aus dem Titel in Verbindung – ein Geräusch scheint ein schwingendes, kein geradLINIGES (sic!) Ding zu sein) , dem Verhältnis dieser grafischen Reize zu dem, was ich darin erkennen will und dem, was der Titel vorgibt, was es sein soll. Nichts geht 1:1 auf und genau dies erzeugt die Freude beim Betrachten dieses Blattes. „Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Aufwand sie wie wenig erreichen!“ ist so ziemlich die härteste Kritik für einen Künstler, die man sich vorstellen kann. Der Autorin unseres Blattes gelingt das Gegenteil: sehr wenig Aufwand, sehr viel erreicht. Was gibt es Schöneres? Hier noch ein akustisches Adäquat:

Breughel (neu verrechnete Filme von 2009)

Freitag, Dezember 22nd, 2017

Breughel from Klaus Harth on Vimeo.

Breughel-scheitern from Klaus Harth on Vimeo.

heinrich böll, reinhard mey und e. macron haben am selben tag geburtstag,

Freitag, Dezember 22nd, 2017

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quelques choses von unterwegs: heute vor einer woche: der kellner aus gargilesse

Montag, September 4th, 2017

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aus der Erinnerung skizziert, hellblondes Haar, getrimmter Bart, könnte auch ein Zeitgenosse der Impressionisten sein, die hier rumgeturnt sind und ihre Punkte verteilt haben: ce chien là: 3.139.234 points

heute

Sonntag, August 6th, 2017

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heute morgen ein Blatt, das im umbauten Raum begonnen wurde, im Freien fertig gezeichnet, guter Arbeitsplatz, und interessant für mich die Mischung zwischen drinnen und draußen, groß und kleinteilig, und sowieso zwischen den unterschiedlichen Materialien. Format in etwa 1,30 x 1,00 m

China in den 70ern

Montag, Juli 24th, 2017

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Anzeige

Sonntag, Mai 28th, 2017

total-schoen-werbefilm-2 from Klaus Harth on Vimeo.

10. und 11. Juni. Zeichnen gefährdet geistige Trägheit und Desinteresse im Alltag. total schön wird es nur, wenn man auch hingeht!

Erfolg durch Bildung

Sonntag, April 23rd, 2017

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Mittwoch, März 1st, 2017

wie früher

Mittwoch, Februar 8th, 2017

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aus gegebenem anlass

Montag, Januar 23rd, 2017

die menschen träumen davon, ihre füße in warmes wasser zu stellen, dafür ist ihnen kein weg zu weit, täglich werden die thermometer miteinander verglichen, die herzschläge und das gewicht: wer hat schon 23.000 schritte, wessen fenster schließt sich im schlaf?

die erde ist eine scheibe und die erde ist eine scheibe, auf der man ständig einkaufen muss

Dienstag, Januar 17th, 2017

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ohne bleibenden

Dienstag, November 22nd, 2016

heute zum erstenmal gelesen: wenn man hier etwas bestellt, dann erhält man ein wertiges postkartenset, kein hochwertiges, kein minderwertiges, sondern ein wertiges: ca veut dire quoi?

gezeichnete Preisliste für VOGEL UND GEGEND

Samstag, November 12th, 2016

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1445, 1446, 1447, 1448, 1449, 1450 (oben nach unten)

Donnerstag, Oktober 27th, 2016

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unser dorf spielt kunst

Mittwoch, Juni 22nd, 2016

man nehme einen maler in einem kleinen dorf. überall gibt es kleine dörfer und irgendwo gibt es immer einen maler. am besten nicht zu verschroben, sondern einer, der sich abbildenderweise mit dem lebens- und arbeitshorizont der eingeborenen bevölkerung auseinandersetzt. zu lebzeiten hält man ihn vielleicht für ein bisschen irgendwie, aber da er ja sachen malt, die man, und auf denen man sich vielleicht sogar selbst, wiedererkennen kann, kann er sogar manchmal die wurst mit einem bild bezahlen.
so lebt er vor sich hin und malt und eigentlich interessiert sich niemand wirklich für ihn und seine bilder.
vielleicht hat er ja auch noch einen richtigen beruf.
nun stirbt der maler irgendwann und eine menge zeit geht ins land.
und so wie man gerne dorffeste feiert und in den siebzigern all über all „unser-dorf-spielt-fußball“ turniere stattfanden, so ist auch in den köpfen der lokalpolitik langsam das wort „kultur“ in die ohren gekrabbelt und bahnt sich seinen weg in die hirne. kultur. aha. was könnte das denn sein? weiß nicht so genau, aber wenn wir hier kultur hätten, dann könnte es bestimmt auch nix schaden. hatten wir da nicht mal einen, der bilder gemalt hat, die man sich sogar ansehen kann? lebt nicht mehr und kann sich auch nicht mehr wehren. kann man also verwenden.
man sucht und findet und nicht nur der metzger hat noch ein bild im hinterstübchen versteckt.
ein großer sohn der stadt, ähem des dorfes. und auch beim bäcker hat sich das ein oder andere angesammelt.
da müsste man doch was tun?!
da kann man doch was machen, oder?
man gründet eine stiftung, findet verbündete aus den kreisen der ortsansässigen kunsthistoriker (im laufe der zeit hat immer mal wieder jemand studiert und wie praktisch, dass es da im nachbarort tatsächlich jemanden zu finden gibt).
kunsthistoriker hat tatsächlich verbindungen, beantragt und bekommt geld vom ministerium und man macht ein event.
die heimkehr des verlorenen sohnes. späte ehrenrettung einer jahrhundert-begabung.
damit das alles hand und fuß hat, denkt man sich noch ein rahmenprogramm aus, kunstpreis, musik, vorträge, gespräch mit den preisträgern.
so geht das. prima. schnell abgegriffenes geld. selbst die sich selbst für so unbestechlich haltendene ex-schwerkritikerin der landesüblichen tageszeitung lässt sich vor den karren spannen und lobt dinge, die sie sonst in der zeitung als hausfrauenmalerei zerissen hätte. leichenfledderei. da wird plötzlich jemand gerühmt, den man zu lebzeiten gar nicht bemerkt hatte. aber ein paar orte weiter gibt es sogar seit jahren bereits ein eigenes museum für einen maler, der, ortsgebürtig, in den dreißiger jahren in paris picasso mal von weitem gesehen und vielleicht sogar zugewunken hat. reputation genug.
gesammelt werden kann alles. gelobhudelt werden kann alles. aber hier wird falsches spiel getrieben, werden dinge unter einem falschen etikett verkauft. unser dorf spielt kunst. kann man machen. ist ja auch alles gar nicht so schlimm. jeder darf seinen spaß haben. nur lügt euch nicht selbst in die taschen. und verkauft uns nicht an anderer stelle was völlig anderes.

6.12.

Samstag, Dezember 5th, 2015

Das ist nicht nur Nikolaus, d.h. man darf auch bekennenden Atheisten ein Geschenk zu Ihrem Namenstag überreichen, schließlich geht es um’s Prinzip, um genau zu sein, das des Teilens, nee, man hat sogar noch die Möglichkeit, um 11 Uhr morgens einen Besuch in der Mainzer Straße 31 zu machen, wo Vera Kattler, Christoph Rammacher und Klaus Harth ihr Büchlein ZEICHENGEBER vorstellen. Ein Buch mit 100 Seiten Zeichnungen und Wörtern für sage und schreibe schlappe 9,80 EUR. Außerdem gibt es eine Ausstellung mit Zeichnungen der drei zu sehen, teilweise könnte man die Sachen sogar kaufen, wenn man denn ausreichend Geld hätte. Aber ein Büchlein tut’s ja auch…und vielleicht bekommt man sogar noch was hineingeschrieben…

nicht cool? doch cool!

(und der Atheist ist natürlich auch anwesend).

kleine Bundesländer sollten es wissen:

Freitag, April 24th, 2015

DOOFES ENTSTEHT IMMER IM KLEINEN!