Liebe Freund*innen!
Das FREISTIL_FESTIVAL ist das Festival der freien darstellenden Szene im Saarland. Es wurde 2021 – zu Pandemiezeiten – aus der Taufe gehoben. Weil die Zeiten für freie Künstler*innen damals mehr als hart waren, entschieden wir uns, zu handeln: Wir wollten den Künstler*innen Auftrittsmöglichkeiten verschaffen und die Potenziale der freien Szene im Saarland bündeln. Das Festival wurde ein voller Erfolg: Zum ersten Mal in der Geschichte der freien Szene im Saarland taten sich über 50 freie Künstler*innen und Ensembles zusammen und stemmten ein absolutes Low-Budget-Event. Und direkt war klar: Dieses Festival darf keine Eintagsfliege werden!
Geboren aus dem Gedanken der Solidarität und der Gemeinschaft findet in diesem Jahr schon die dritte Ausgabe des FREISTIL_FESTIVALs im Weltkulturerbe Völklinger Hütte statt: Vom 2. bis 13. Oktober zeigen wir Theaterstücke, Stückentwicklungen, Tanz- und Klangperformances, Kindertheater, Konzerte, musikalische Improvisationen u.v.m. Mit dabei sind saarländische Künstler*innen, aber auch Ensembles und Kollektive aus der Großregion SaarLorLux und von befreundeten Landesverbänden.
Was uns zu unserem Glück aber leider noch fehlt, ist Geld: Weil das Festival immer beliebter wird und immer mehr Künstler*innen Teil sein möchten, erhöht sich der Finanzbedarf von Jahr zu Jahr. Allein aus öffentlichen Zuschüssen können wir das leider nicht mehr stemmen.
Deswegen sind wir auf Unterstützung angewiesen! Hiermit rufen wir dazu auf, das FREISTIL_FESTIVAL mittels Crowdfunding zu unterstützen, damit die saarländische freie Szene weiter blühen kann! Wir haben schon viel erreicht, aber mit Hilfe der Community ist noch viel mehr möglich!
Und natürlich gibt es auch ein Dankeschön:
Ab 20 Euro: 1 Freikarte für 1 Festival-Veranstaltung
Ab 50 Euro: 2 Freikarten für 2 Festival-Veranstaltungen
Ab 200 Euro: Kostenloser Festivalpass
Ab 500 Euro: Kostenloser Festivalpass und exklusive Einladung zur Eröffnungsveranstaltung
Link zur Kampagne: https://gofund.me/1f7a37ac
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Informationen und den Spendenaufruf in Ihren Medien veröffentlichen würden!
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:
Mirka Borchardt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Netzwerk Freie Szene Saar e.V.
+49 (0)176 74157992
presse@freieszenesaar.de
ZUM ANMELDEN AUF DEN UNTERSTRICHENEN TEXT KLICKEN!
Wir wollen dieses Wochenende nutzen, um die kleinen Dinge zu entdecken, zu beobachten und festzuhalten. Kleine Dinge, die wir im Kursraum vorfinden. Kleine Dinge, die wir rund um die Bosener Mühle herum vorfinden. Es geht also um zweierlei: Einmal um das mehr oder minder spontane Festhalten einer bestimmten Situation. Zum anderen, für diese Situationen einen Blick zu entwickeln. Das können Gäste im Café genauso gut sein, wie ein heruntergefallener Löffel. Ein liegengebliebener Bierdeckel genauso gut wie eine Spiegelung in Tür oder Fenster. Der Keks neben der Kaffeetasse. Ein Hund oder die Winkel von Treppenstufen. Ein Geschirrtuch.
Das heißt nicht, dass wir jetzt alle zu Schnellzeichner*Innen werden müssen. Manches darf schnell gehen, manches braucht aber auch seine Zeit. Es geht vor allem um die Entdeckerfreude und das Wahrnehmen. Und natürlich um verschiedene Techniken und Möglichkeiten, die sich hier anbieten.
Skizzenbücher, Hefte, Kladden (wer sich traut, kann auch mit Tusche z.B. wunderbar in alte Notenhefte zeichnen oder sogar in alte Bücher) wären die Mal- und Zeichnengründe, die wir bearbeiten wollen. Aquarell, Tusche, Zeichenstifte von Graphit bis zu Filzstiften geht alles, was Spaß macht und sich gut über’s Papier bewegen lässt.
Für all diejenigen, die mit nassen Techniken bevorzugt arbeiten, empfiehlt sich womöglich der Mut zu einem zweiten oder sogar dritten Heft oder Buch, in das gearbeitet werden kann, während die erste Zeichnung noch trocknet.
nachtrag breitz – kulturbesitz
In all dem Hin- und her habe ich diesen Satz zwar gelesen, mich aber auch ziemlich stark auf andere Zusammenhänge kapriziert und diese zu verstehen versucht.
Ein Satz wie „Germany is an unfree fascist dictatorship run by psychopaths“ ist für mich aber ausgesprochen unerträglich und vor allem dümmlich, und es fällt mir schwer, jemand ernst zu nehmen, die oder der so etwas allen Ernstes in der aktuellen Situation behauptet. Das muss man gar nicht groß kommentieren und widerlegen. Das entspricht absolut noch mehr nicht meiner Wahrnehmung der Situation, wie es auch nicht meiner Wahrnehmung entsprochen hat, dass es sich hier um eine obrigkeitsstaatliche Maßnahme gehandelt hat. Trotzdem finde ich weiterhin die Art und Weise, wie diese Ausstellung abgesagt wurde, hochgradig fragwürdig. Diesen Satz aber auch.
NACHTRAG ZUM NACHTRAG:
Candice Breitz Kommentar auf meinen Nachtrag möchte ich hier nochmal in den Text aufnehmen (die Kommentare sieht man ja erst, wenn man auf den Artikel klickt):
Die Aussage „Germany is an unfree fascist dictatorship run by psychopaths“ stammt weder von mir, noch ist dies eine Meinung, die ich teile.
Um die Entscheidung, meine Ausstellung abzusagen, zu untermauern, zitiert die SSK-Pressemitteilung mehrere extreme Kommentare, die zufällige Personen (mit denen ich keinen direkten Kontakt habe) unter meinen Instagram-Posts gemacht haben. Bitte lesen Sie diesen Teil der SSK-Pressemitteilung genau. Danke.
Tatsächlich ist das recht raffiniert formuliert: „hat Candice Breitz auf ihrem Instagram Kanal für die SSK politisch nicht tolerierbaren Inhalten eine Plattform verliehen …“
Jetzt kenne ich mich auf Instagram nicht wirklich aus. Könnten Kommentare dort auch gelöscht werden, so dass solchen Äußerungen „keine Plattform“ geboten wären? Wurde ein solcher Kommentar kommentiert? Oder steht (oder stand?) er da unkommentiert?
Es steht mir hier kein Urteil zu, wie jemand mit Kommentaren auf seinem Instagram-Account umgeht, finde den Hinweis aber auf alle Fälle nochmal wichtig.
2 ansichten über die empörung


Presseerklärung Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
aktuell
Wenn das stimmt, was Candice Breitz über die Telefonate mit Dr. Andrea Jahn sagt, dann wäre doch Margot Käßmann ein gutes Vorbild für moralisch einwandfreies Handeln. Ansonsten muss man davon ausgehen, dass sie die Entscheidung mitträgt. Wenn sie sich von der Kommission gezwungen sah, gegen ihre persönliche Überzeugung zu handeln, dann ist doch ein Rücktritt vom Amt die einzige glaubhafte Reaktion. Da würde ich sogar meinen Strohhut ziehen. Alles andere, das schleimige Kleben am nichtzuverachtenden Gehalt ist dann nur noch peinlicher. Wenn sie die Sache inhaltlich mitträgt, dann wäre eine saubere Begründung durchaus auch mal an der Tagesordnung.


Die Jahreszeiten stehen in der Kunstgeschichte in einer langen Tradition. Wenn sie auch für uns heute nicht mehr die Bedeutung haben, wie noch vor einigen wenigen Jahrzehnten.
Wer im März bereits dabei war, wird es wahrscheinlich mit Spannung erwarten. Wie verändern sich Farbstimmungen, aber auch der graphische Eindruck von Landschaft, Büschen und Bäumen, wenn es wieder auf den Winter zu geht?
Und das beobachten wir wieder am besten draußen. Wir haben zum Aufwärmen und Ausarbeiten von Details den oberen Zeichensaal zur Verfügung, können aber auch bei nicht so gutem Wetter von der Schmiede aus überdacht und trotzdem draußen arbeiten. Es empfiehlt es sich aber auf alle Fälle, entsprechende Kleidung mitzubringen!
Bevorzugt unternehmen wir auch kleine Exkursionen in die nähere Umgebung.
„Landschaft und Detail“ deutet bereits im Titel an, dass wir uns beidem widmen können (aber nicht müssen): der Farb- und Formstimmung eines landschaftlichen Zusammenhangs, aber auch den Details einzelner Pflanzen (Bäume, Büsche, Gräser, Blumen) in ihrem frühlingshaften Verhalten.
Hier kann sowohl gezeichnet, also auch gemalt werden. Acryl, Aquarell, Eitempera, Öl bieten sich an. Aber auch natürlich die klassischen Zeichentechniken.
Der Kurs startet um 10.00 Uhr!
Anmeldung: hier ->
LAST EXIT CLÜSSERATH
Raus aus der Hitze. Und rein in die Farbwelt des August Clüsserath.
Bild anklicken und weitergucken
RA S E N S T Ü CK
Liebe Leute: dieser Kurs ist leichtfertig, kurzweilig und raumgreifend. Er könnte nicht zustande kommen an mangelnder Kundschaft. So kann das aber nichts werden mit dieser Welt: also bitte noch anmelden! Und zwei Tage genießen. Wir können, je nach Wetterlage, daußen und drinnen arbeiten.
KLICK HIER FÜR MEHR INFORMATION

Himmel über Berlin 28. Februar 2023

KAUFWASTAG
HIER EIN LINK ZU EINEM T-SHIRT, DAS GEKAUFT WERDEN KANN.
ES VERWENDET EINEN ENTWURF VON LISA B. UND MEINER WENIGKEIT UND ICH HAB’S EBEN AUCH SCHON BESTELLT. ALSO: RAN AN DEN SPECK!
(DER, NEBENBEI BEMERKT, DURCH DAS TRAGEN DIESES SHIRTS AUF WUNDERBARSTE VERDECKT WIRD – HOFF‘ ICH ZUMINDEST…)

Kann man unter ein Jahr kommen, wie man unter die
Räder kommt?
Das JAHRBUCH 2022 mit dem Titel „selbstportrait als
pferd, das lieber ein esel wäre, mit dreadlocks“ enthält
alle Illinger Portraits. Es enthält die Zeichnungen zu Ralf
Peters Gruftwächter- und Gurre-Inszenierungen. Informationen,
Fotos und Aquarelle zum Botanischen Garten
Völklingen (zusammen mit Beate Garmer). Es enthält
ein Blatt aus dem Mittelalter. Zufälliges und Beiläufiges.
Texte aus der Reihe „3 minuten gehirnwäsche“. Einen
negativen Enzensberger. Und natürlich die für dieses
Jahrbuch titelgebende Zeichnung „selbstportrait als
pferd, das lieber ein esel wäre, mit dreadlocks“.
Allen, denen 2020 „Hai-Q“ und vielleicht auch 2021
„perdre la main“ gefallen hat, dürfte auch dieses Buch
auf seine eigene Art angenehm entgegenkommen.
Bonne chance.
ISBN 9783756809707
13€99










Veranstaltungstipp

ZUM TEE BEI DUBUFFET-DER KURS FINDET STATT!!! es sind noch Plätze frei: auf`s Bild klicken und anmelden!!!
Was Sie erwartet
Was soll ich malen? Keine Angst vorm eigenen Bild! Ein praktischer Exkurs in die
Kunstgeschichte. In diesem Jahr: L´art brut: Zum Tee bei Dubuffet.
Für Malerinnen, Maler, Zeichnerinnen und Zeichner. Fortgeschrittene und Anfänger. Hier kann
kaum jemand was falsch machen.
Wer hat Angst vor der weißen Leinwand? Davor Dinge nicht richtig zu machen? Wem fehlt der
Mut, einfach mal richtig loszulegen?
„Was soll ich malen? Keine Angst vorm eigenen Bild!“ versteht sich als Startschuss einer Reihe von
Kursen, die sich, einmal jährlich, einer bestimmten Kunstrichtung widmen und diese selbst
praktisch erproben. Und dadurch die Vorstellungen und Ideen erweitern, wie man zu einem eigenen
Ausdruck, einer eigenen Spur finden kann. Und Mut dazu machen. Die einem den Kopf freimachen
für eigene Vorstellungen.
L´art brut ist ein Begriff, der vor allem mit dem französischen Maler und Zeichner Jean Dubuffet
verbunden ist, der sich ab einem bestimmten Punkt seiner Laufbahn sehr für die Kunst von Kindern,
psychisch Erkrankten oder Menschen mit geistiger Behinderung interessiert und damit
auseinandergesetzt hat. Wir beschäftigen uns in diesen zwei Tagen mit einigen von Dubuffets
Techniken (Collagen, Zeichnen mit ungeeigneten Materialien, Mischen von Farben mit Sand, dicker
Farbauftrag, Dreck, Gras und ähnlichem). Wir betrachten natürlich einige seiner Zeichnungen und
Malereien, aber nur, um sofort selbst mit vergleichbaren Dingen zu experimentieren.
In diesem Kurs braucht es also eine große Portion an Neugier und Experimentierfreude. Auf der
anderen Seite aber kaum zeichnerische und malerische Vorkenntnisse. Wenn diese vorhanden sind,
schadet das aber nur in geringem Maße.
Was Sie benötigen
Mitzubringen sind: Öl, Acrylfarben, Leinwände. Gerne auch größer. Für alle, die „nur“ zeichnen
wollen: Tuschen, Graphit, Kohle, Filzstifte, Kinderkreiden, Papier. Scheren, Klebematerial.

Worldofmusicdings YOKO ONO. hell in paradise. AHA. take on me.
wird hier nachgearbeitet, in der ausstellung hab ichs mir nicht angesehen. lustig. das funktioniert grade anders als in kunstausstellungen. sieht man dort ein video, dann guckt man etwas und es interessiert einen aus einem bestimmten grund oder man geht weiter. kunstvideos sind zeitdiebe. musikvideos auch. wenn weder das bild, noch die musik anziehen, dann geht man weiter.
ähnlich vielleicht wie mit diesem. AHA war nie meine Musik. take on me eine muiskalische Nervenplage. Jetzt spielt das Video, das ich noch nie gesehen habe, mit realem filmischen Abbild und Zeichnung. Sollte man sich vielleicht ansehen?
ok, nicht schlecht gemacht, wenn man die Musik leise stellt, kann man sogar fast das Video als Idee und Umsetzung nicht schlecht finden…






So sieht es aus in Illingen. Noch ist nicht alles fertig. Vor drei Wochen wurden die Wasserspiele offiziell eingeweiht. Um die Treppe herum zum Bahnhof gibt es immer noch eine recht ansehnliche Baustelle. Aber auf dem Weg dorthin, unterhalb des REWE-Markts, kann man sie schon sehen: die Reproduktionen der alten Aufnahmen des Fotografen Lorenz ergänzt durch ein gegend-Aquarell und einigen reproduzierten Zeichnungen Illinger Bürger aus ebendiesem Archiv an alten Glasnegativen. Ergänzt wird das alles durch fünf in den ehemaligen Räumen des Fotografen abgelichtete Original-Negative.





