das gebiss von helmut schmidt als jungem mann
c
aus einem Heft (oben) 13.11. morgens, zu IKARUS (14.11. morgens)
la fin de l’humanité
„Nos ennemis sont ceux qui aiment la mort.“
Qu’est-ce qu’on peut dire encore?
Text aus einer Zeichnung von Joann Sfar.
kaufladen
Ihr Menschen draußen im Lande und vor den Bildschirmen: Bestellt euch doch mal für 9,80 dieses phänomenale Machwerk fortschrittlicher Zeichenkunst! Ihr werdet es zur Erquickung abends im Bett durchblättern, morgens auf dem Wasserclosett und beim Frisör (oder der Frisörin). Es wird Euch seelisch und moralisch weiterbringen. Keine Frage. Am 6.12. könnt Ihr es dann von den drei Autorinnen und Autorern autorisieren lassen, sofern Ihr dies möchtetet. ZEICHENGEBER ist das Zauberwort. Solange der Vorrat reicht. Pssst. Noch ist es ein Geheimtipp!!
aus einem Heft
war das wirklich eine Revolution?
marlene iii
c-2
c.
p a s o l i n i
gesterday im samstagskurs
bücher

Demnächst erscheint das Paperback ZEICHENGEBER, ein Buch mit Zeichnungen aus dem gleichnamigen, von Christoph Rammacher angeleierten Projekt, zusammen mit ihm, Vera Kattler und mir. Schonmal den 6.12. vormerken!
Und weil das alles scheinbar so einfach ist und mir das Ding Buch schon immer gut gefallen hat, arbeite ich derzeit an zwei Einzelprojekten, einem Buch mit Zeichnungen zu Maria Callas, die ich alle 2011 angefertigt habe und einem Buch mit Schriftsteller-Portraits, die seit vielen Jahren immer wieder mal entstehen.
Richtigstellung
Gestern habe ich den Katalog zur Heldenausstellung im Saarländischen Künstlerhaus abgeholt. Und beim Blättern trifft mich der Schlag: In meiner Kurzbiographie wurde gekürzt und redigiert.
Und das auf inhaltlich verfälschende Art und Weise:
Das Projekt MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK ist und war eine Gemeinschaftsarbeit. Dies liegt in ihrer ursprünglichen Idee begründet.
Katharina Bihler, Monika Bagdonaite, Julien Blondel und Stefan Scheib werden als Mitglieder von MY WIFE unterschlagen, obwohl ich sie in meinem Typoskript aufgeführt habe. Der Kontakt von Katharina und Stefan hat dazu geführt, dass MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK im MudAm gastieren durfte.
Dies ist wichtig!
Im Katalog findet sich jetzt eine Version, wo es so aussieht, als gäbe es hier außer mir niemanden. Als wolle ich mich mit fremden Federn schmücken.
Mir ist das extrem unangenehm und peinlich.
Das war nicht so gewollt.
Bei allem Verständnis für sinnvolle Kürzungen und formale Angleichung der Kurzbiographien: Dadurch darf doch inhaltlich nichts entstellt werden!
aus dem Filmskizzenbuch
fundstück
„Alle Tyrannen, die ihre Herrschaft auf Prinzipien gründen, auf die Gleichheit aller oder darauf, daß alles allen gemeinsam sei, erwecken in denen, über die sie herrschen, ein ungleich größeres Gefühl, unterdrückt zu sein, als jene Tyrannen wie Laios, die, zu faul für Ausreden, sich damit begnügen, Tyrannen zu sein, auch wenn sie weit schändlichere Tyrannnen sind: Da ihre Tyrannei launisch ist, haben ihre Untertanen das Gefühl einer gewissen Freiheit. Sie sehen sich nicht von einer willkürlichen Notwendigkeit diktiert, die ihnen Hoffnung läßt, sondern sind einer zufälligen Willkür unterworfen, die ihnen Hoffnung beläßt.“
aus Friedrich Dürrenmatts „Das Sterben der Pythia“, dies wiederum aus Friedrich Dürrenmatt „Der Mitmacher – Ein Komplex“


























