weltpfauentag

Der Saarbrücker Wochenspiegel schafft es, eine Anzeige der Globus-Großmärkte, wo man Frauen zum Weltfrauentag Rosen und Crémant kredenzte, direkt unter den Kontaktanzeigen der hiesigen Prostitutionsszene zu platzieren. Soll man die Redakteure dafür loben, weil sie der Wahrheit ins Auge schauen und man keinen Aspekt des Daseins ausklammern soll? Oder soll man ihnen rechts und links eine hinwatschen ob der zur Schau gestellten Abgestumpftheit? Und soll man den Globus gleich mit abwatschen, der die Frauen auch nur so nett begrüsst, um sie damit als wohlgewogene Chefeinkäuferinnen genauso zu bauchpinseln wie zu funktionalisieren…Beim Weltfrauentag ging es auch mal um was anderes…tempi passati…

(Verwaltungsangestellte der oberen Ränge aus Gegenden im mittleren Saarland haben bei Eröffnungsreden öffentlicher Veranstaltungen oft ein so schön dialektisch gefärbtes Hochdeutsch, dass ein Weltfrauentag dann auch mal nach einem Weltpfauentag klingt, was dann, alles in allem, zu einem Blatt wie dem obigen führt…)

bad portraits


Aus einem zufällig entdeckten Post auf facebook entstand und entsteht grade eine kleine Folge von Blättern unter dem Titel/der Vorgabe „bad portraits“. Wer facebook hat kann bei Stephan Flommersfeld gucken, aber auch bei Armin Rohr. Dies hier mal, um eine erste Übersicht zu geben. Bei der Minipressen-Messe in Mainz können dann, natürlich auch hier im www, Hefte erworben werden, gegen Höchstgebote versteht sich, die immer eine kleine Auswahl dieser Portraits enthalten. Wer da auch gerne was veröffentlicht hätte: Zeichnungen per jpeg (mindestens 100dpi Auflösung in einer Größe von 15 x 15cm oder Originalgröße) oder als Orignal an mich: Steinstraße 13, 66589 Merchweiler.

Anzeige.


Dies ist eine ernst gemeinte Anzeige. Bitte gerne auch weitergeben und sagen. Eine Freundin von mir sucht dringend Verstärkung. Kurze Nachricht oder E-mail an klaus_harth@web.de
Wird prompt weitergeleitet! Danke.

non siamo matti! siamo seri.

Ein Jahr geht zu seinem Ende. Es begann mit der Idee, einen täglichen Vogel zu malen und dies so lange wie möglich durchzuhalten. Hat geklappt bis zum 12.1. Hier der erste und der letzte des Jahres sind unten abgebildet (Nr. 1259 oben und 1310 unten). Zwischendurch gab es lange Phasen, wo kaum etwas passiert ist, weder Vogelbilder noch andere Dinge künstlerischer Natur. Ein plötzlicher Umzug, Renovieren bis zum Umfallen und immer noch nicht fertig. Der Verlust der Selbstverständlichkeit der eigenen künstlerischen Arbeit. Die Infragestellung von Allem. Und der Versuch, da wieder rauszukommen. Wiederholtes Nachdenken über den Beuys-Satz: „Hiermit trete ich aus der Kunst aus.“ Ob das nicht ein guter Plan sei. Worum es eigentlich geht. 2013 werde ich vielleicht endlich mit dem Rauchen anfangen. Und dann wird alles gut.