
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth


dieses Paket geht in den SÜPERMARKET von Véronique Verdet. Wenn das alles verkauft ist, bin ich ein reicher Onkel. Also los: wollt Ihr all das viele Geld mit ins Grabeloch nehmen?? Geöffnet ab dem 17.8. Bitteschön. Dankeschön.






das blieb nach diesem Wochenende abends noch an möglichkeiten übrig, immerhin…eine woche dinge richten, um unsere erste hAUSSTELLUNG hier in Wemmetsweiler durchzuführen mit einer lesung von stephan flommeresfeld und mir, heften und büchern und drucken und vielen der bilder, die sowieso hier immer im haus zu sehen sind, vier angebotenen biersorten, einem süppchen, zwei kuchen und einem feinen pinot grigiot…kaffee und pfefferminztee frisch aus eigenem anbau. viele menschen hatten wir eingeladen, vielen war mal wieder der weg zu weit oder sie hatten was anderes vor, viele waren aber auch da. viele bekannte und ein paar wagemutige unbekannte. uns hat es spaß gemacht, es gabe sehr viele interessante neue bekanntschaften, ältere wurden aufgefrischt und die unkosten sind auch locker wieder eingespielt worden. alles in allem eine schöne sache, die uns bestätigt in unserem vorhaben: in zukunft in jedem quartal einmal so etwas zu veranstalten: vorträge, diskussionsrunden, filmabende oder nachmittage, musiken oder bildbesprechungen. (der 4. august übrigens ein termin, an dem immer mal wieder ein wichtiges kapitel meines lebens begonnen hat…)



Sowohl in Véronique Verdets SÜPERMARKET (17. bis 31.8. im Nauwieser Viertel in Saarbrücken, Nauwieserstreet 40, täglich 13-18 Uhr), als auch in unserer hAUSSTELLUNG in der Steinstraße 13, jetzt am 3. und 4. August (Samstag ab 14 Uhr, 18 Uhr Lesung mit Stephan Flommersfeld, Sonntag von 12-18 Uhr) gibt es handgeschriebene Karten aus der Serie der „tagessätze“ -> http://harthbasel.de/?page_id=1545 handgeschrieben, rückseitig gestempelt, für 5,- EUR wohlfeil, kann man einen Satz, manchmal nur ein Wort, mitnehmen, nachhause tragen, unterwegs irgendwo abstellen, eigene Beobachtungen daran messen. Gerade im Zeitalter der flüchtigen digitalen Botschaften gilt mehr denn je: Was du schwaz auf weiß besitzt, kannst du getrost nachhause tragen…
(Wobei die Frage zu dirskutieren bleibt, ob die digitalen Botschaften wirklich so flüchtig sind, wie man glaubt, und ob es nicht viel viel einacher ist, einfach einen Zettel wegzuschmeißen…)
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt gestern darüber -> http://whoworeitbetter.info/

mir gefällt natürlich auch die Doppelbedeutung des Wortes „überarbeitet“ – wenn es auch hier keinen Sinn ergeben mag…tarotzdem eine Überarbeitung eines Bildes vom Dezember 2011, mit dem ich ebenfalls nie so ganz glücklich war. Jetzt schon etwas mehr…



Ein Bild vom 30.6.2010, das ich immer ein wenig langweilig fand, als Nachwehe auf meine erste Reaktion auf das Stück von Monika Bagdonaite, Julien Blondel und Stefan Scheib heute weiterbearbeitet. Die erste Reaktion findet sich unter dem letzten Beitrag zu my wife is a little kränk. Diese erste Reaktion wäre auch die „wirkliche“ Reaktion auf die Musik. Das heutig Bild hat die Musik nur als Katalysator benutzt. 80x80cm.

Gestern in Zugangstunnel zum Bahnsteig im Bahnhof Landsweiler/Reden eine Graffiti-Sprayer-Zeichnung gesehen, die das Yin und Yang Zeichen zu einer Blume verdichtet hat. Der Stengel der Blume sehr sehr kräftig, was mir sofort die Assoziation „Straße“ aufgedrängt hat, so wie oben ungefähr aufgezeichnet. Die Vorstellung, dass eine Straße (schön saftig geteert) zur Yin und Yang Blume führt, schien mir doch ein sehr schräges, wenngleich treffendes Zeichen für bestimmte Gedanken unserer Zeit. So it was.

Acryl und Öl, Baumwolle, 60x70cm, 14.7.2013

Fast ein halbes Jahr lang stand dieses merkwürdige Gegend-Bild in der Ecke. In einem Zustand, der halbwegs akzeptabel war, der aber unbefriedigend blieb. Gestern dann ein paar wenige zusätzliche Akzente und die Sache gefällt mir schon merklich besser. Es ist ja immer schön, wenn es Bilder gibt, die einen selbst irritieren. Sonst wär’s ja langweilig.