11. Kunstzwerge-Festival

11.KunstZwergFestival

Vom 5.-7. September 2014 feiern wir wieder unser KunstZwergFestival auf dem Rinckenhof bei Jürgen in Zweibrücken!
Wie immer mit Zelten, Grillen und vielen guten Sachen.

Diesmal sind dabei:

(X)+(X) mimimal rock noise aus Tübigen
SKOrchestra Casio Improv Kollektiv
Stefan Flommersfeld und Klaus Harth erweiterte Lesung
Klaus Harth Zeichnung Workshop www.zeichenblock.info
Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V. Workshop plastisches Gestalten
Wer kann möge sich das Wochenende freihalten!

Naturgelände, deshalb leider nur bedingt rollitauglich.

Anfahrtsflan folgt

weitere aktuelle

Infos auf facebook.com/kunstzwergfestival

lutz

heute haben wir überlegt, wie eigentlich dieser designer luigi colani ausgesehen hat. das phantombild oben war das ergebnis unserer überlegungen. man kann sein wahres gesicht googlen. der schnauzer stimmt. und lustigerweise macht man aus langem haar und extremem schnauzer dann im gedächtnis auch noch koteletten, die er nicht hat. übrigens, was ich nicht wusste, luigi heisst eigentlich lutz und wurde 1928 in berlin geboren. (und ich habe immer den verdacht, dass der schöne englische name irving eigentlich auch nur erwin heisst…)

mudam

 

 

 

 

 

 

Une exposition presqu‘ olympique! Une piscine presqu‘ olympique. Les chemises jaunes. …

MY WIFE WAS A LITTLE KRÄNK im Mudam in Luxembourg. Interessant, dass die Luxembourger gar nicht Müdamm sagen, sondern tatsächlich Muhdamm…

Katharina Bihler, Monika Bagdonaite, Julien Blondel, Stefan Scheib und ichselbst als liniensetzender Part der Veranstaltung. In der direkten knapp sechsstündigen Dauerperformance zwischen Publikumsreaktionen, Wörteren und Musiken agierend, war das für mich eine konsequente Fortsetzung der ursprünglichen Idee. Sehr interessant halt auch die Dauer der Veranstaltung. Irgendwann fängt man halt an zu zeichnen, ohne direkten Zusammenhang zu irgendetwas (natürlich nicht ganz, natürlich im Zusammenhang der anwesenden Kollegen, der bisher geleisteten Arbeit, der Raumsituation)…dann fängt Julien an, auf die drei Buchstabenblätter zu reagieren, was zu einer ersten direkten Zeichnung-Musik-Performance führt, mit Ausnahme der auch die Publikumszeichnungen integrierenden „Postfach-Öffnung“ auch die einzige dieser Art. Für mich am spannendsten aber die Blätter, die zu unterschiedlichen Einflussnahmen über eine größere zeitliche Distanz entstanden sind. Zwischendurch liegen geblieben, dann einige Stunde später beendet. Angefangen, von einer Frau aus dem Publikum einfach ungefragt weitergezeichnet, in einer Art, die ich erst einmal recht schwierig fand, dann spielt Stefan irgendwann etwas auf dem Bass, sehr klar, sehr ruhig, was sofort die Assoziation nahelegte: dem Blatt ist mit parallelen Linien beizukommen. Sehr schön das alles. Und ein absolut exklusiver Parkplatz. Und was ich schon immer sehr mochte: Räume zu betreten, die einem sonst verwehrt sind!

 

Veranstaltungstipp:

Vom 5.-7. September 2014 feiern wir wieder unser KunstZwergFestival auf dem Rinckenhof bei Jürgen in Zweibrücken!
Wie immer mit Zelten, Grillen und vielen guten Sachen.

Diesmal sind dabei:
Wille zur Macht post-structuralist dreamscapes aus Zweibrücken facebook.com/will

ezurmacht
(X)+(X) mimimal rock noise aus Tübigen
SKOrchestra Casio Improv Kollektiv
Stefan Flommersfeld und Klaus Harth erweiterte Lesung
Klaus Harth Zeichnung Workshop www.zeichenblock.info
Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V. Workshop plastisches Gestalten
Wer kann möge sich das Wochenende freihalten!

Naturgelände, deshalb leider nur bedingt rollitauglich.

Anfahrtsflan folgt

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Infos auf facebook.com/kunstzwergfestival

Veranstaltungstipp:

MY WIFE IS A LITTLE KRÄNK
am Sonntag, 17. August 2014 / 11 – 17 Uhr durchgängig / Mudam Luxemburg

Spartenübergreifendes Ausstellungs- und Performanceprojekt des Künstlerkollektivs „my wife“ (Wort, Bild, Musik) 

Nach dem Prinzip der „stillen Post“ hat „my wife“ bereits im vergangenen Jahr Folgen von aufeinander reagierenden Werken aus allen möglichen künstlerischen Disziplinen erstellt: Texte, Zeichnungen, Klangstücke, Filme u.a. Im Mudam werden die Ergebnisse dieses Prozess’ gezeigt und live in einer von Spontaneität geprägten, performancehaften Actio-Reactio auch interaktiv mit dem Publikum weitergesponnen.

my wife is a little kränk
Projet d’exposition et de performance pluridisciplinaire du collectif d’artistes
my wife (mot, image, musique). D’après le principe du téléphone arabe, le collectif d’artistes my wife a élaboré l’année dernière des séquences d’œuvres issues de disciplines artistiques variées, dont il montre ici les résultats au Mudam, en interaction avec le public.


mit
Monika Bagdonaite, Viola
Katharina Bihler, Text/Stimme
Julien Blondel, Violoncello
Klaus Harth, Zeichnungen/Malerei/Film
Stefan Scheib, Kontrabass/Hörkunst


Adresse:
Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean / 3, Park Dräi Eechelen / L-1499 Luxembourg-Kirchberg

buchalovs freunde tour

Das Wochenende war ausgesprochen schön und anstrengend. Jürgen war hier und wir haben viel und viel und viel geredet, was natürlich gut war. Wir haben Armin in Saarbrücken besucht und dabei auch die Ateliers von Vera Kattler (geplant) und Arne Menzel (ungeplant). Die abendliche Sommermusik haben wir dann aus intellektueller Überlastung gecancelt. Am nächsten Tag zu Stephan nach Wöllstein, was auch wieder sehr sehr sehr sehr redeintensiv war und – wie immer – unglaublich interessant und bereichernd. Und gestern nach Jürgens Abreise dann auch noch meinen VHS-Kurs gehalten und jetzt brauche ich dringend ein Fahrrad, um ein paar Dinge abzustrampeln…

http://buchalovsfreunde.wordpress.com/2014/08/08/Verortung/

ikarus

 

 

Die beiden großen Himmel gefallen mir schon um ein Vielfaches besser als gestern, was aber auch an dem Grün am unteren Bildrand liegt. Der Farbton gefällt mir heute besser und es gibt jetzt deutliche Pinselspuren von links nach rechts, die das Thema Boden/Landschaft ein wenig konterkarieren und malerisch auflösen. Die beiden Lichter sind sonnengemacht…Jetzt darf das erstmal trocknen und dann geht’s weiter. Der Stuhlbildfries wächst. Zwei Stühle fehlen noch und dann darf auch das erstmal der Trocknung anheimgegeben werden. …

Am Donnerstagnachmittag kommt Jürgen Küster. Am Freitag geht’s dann nach Saarbrücken und am Sonntag fahre ich mit ihm nach Wöllstein!

my wife is a little kränk, am 17.8. im MudAM in Luxembourg, 11 – 17 Uhr

 

 

Die Räume werden immer schwieriger und man muss überlegen, wie man die Sachen sinnvoll präsentieren kann. Da die Zeichnungen und auf Papier ausgedruckten Texte sowieso eine gewisse Transparenz und Leichtigkeit habenn, könnte man das in diesem Raum ja auch durch solche Konstruktionen betonen. Heute erste Versuche dazu gemacht, mir persönlich gefällt das durchaus…aber ich habe auch noch keine Ahnung vom real existierenden Raum…

titelversuch

„che fine hai fatto? – 12 Versuche über den Sturz des Ikarus…“

klingt vielleicht ein wenig prätentiös? aber irgendwo mag ich es trotzdem…aber auf jedenfall so in die richtung…

arbeitstitel

Hätte jetzt einen Arbeitstitel: „DER STURZ DES IKARUS“  oder „DIE WELT ALS WILLE UND VORSTELLUNG“. Vielleicht geht auch eine Kombi aus beidem? „DIE WELT ALS STURZ UND VORSTELLUNG“ „DIE VORSTELLUNG ALS WELT OHNE STURZ“ ???

mühdamm

EINE NACHRICHT VOM LIQUID PENGUIN ENSEMBLE:
…………………………………………………………………..
31. Juli bis 21. August 2014
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Liquid Penguins Sommerprojekt im MUDAM Luxemburg:
…of sounds, words, turtles & you
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Das MUDAM Luxemburg hat uns eingeladen, ein Sommerprojekt mit Performances, Aktionstagen Workshops und Entwicklung einer Klanginstallation zu realisieren, bei dem das Publikum mitwirken kann!
Morgen, am Donnerstag, den 31.07.2014 um 18 Uhr ist Eröffnung.
Ein Besuch lohnt sich natürlich täglich, aber insbesondere an den Wochenenden:
samstags (02.08., 09.08., 16.08. & 21.08.2014, 11h – 18h) kann man mit uns u.a. an der nach und nach entstehenden Klanginstallation basteln
und sonntags (03.08., 10.08., 17.08.) führen wir zusammen mit weiteren KünstlerInnen jeweils ein Konzert oder eine Performance auf.
Das erste Konzert ist diesen Sonntag,
03.08. um 15 Uhr (Auditorium im MUDAM):
Die Schildkröte klettert durch den verkorksten Sprossenkohl“
– vertonte Wörter –
mit Dirk Rothbrust, Perkussion
Stefan Scheib, Kontrabass
Katharina Bihler, Stimme/Text
Die während des Sommer-Projekts entstehende Klanginstallation wird außerdem im Herbst während der Ausstellung im Mudam, Art & Me, ab dem 07.11.2014 präsentiert werden.
Informationen zu den weiteren Performances, den Workshops und dem ganzen Projekt unter
Adresse:
Mudam Luxembourg
Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean
3, Park Dräi Eechelen
L-1499 Luxembourg-Kirchberg

Bubheit

Mit meinen Filmkritiken hier auf dem blog bin ich ein wenig schluderig geworden. Keine zeit, keine Zeit, keine Zeit. Aber das gilt jetzt wirklich nicht als Ausrede: Das was man tun will, sollte man auch irgendwie schaffen.

BOYHOOD von Richard Linklater. Liegt jetzt auch schon ein paar Wochen zurück, vieles also aus dem gedächtnisgetrübten Zurückblick. Ich muss gestehen, ich mochte die Linklater-Filme bisher nicht. Before and after dawn und sunrise, egal wann und wie, hat mich alles nicht sonderlich interessieren können. Also recht skeptisch in diesen Film gegangen, weil ich trotzdem die Idee äußerst spannend fand, Kindheit und Jugend des Protagonisten zu beschreiben und dabei wirklich dieselben Schauspieler über Jahre hin zu beobachten und sich den Film mit ihnen entwickeln zu lassen. Die Zeit als Thema. Ein Thema, das mich auch selbst zutiefst trifft und beschäftigt. Die persönliche Entwicklung von Menschen in der Zeit. Aber meine Skepsis bestand vor allem darin, ob der Film es schafft, dass ich mich wirklich für eine amerikanische Kindheit und Jugend interessieren werde, deren Lebensstil uns in Europa dann doch eher befremdlich erscheinen könnte. Ist uns dieses Lebensgefühl dann doch nicht zu fremd? Muss ich wissen, dass das Kind in einem bestimmten Alter mit seinem, wenn auch von der Mutter getrennt lebenden Vater zum Baseball geht? Der Film dauert lange. Und ich war überrascht, wie gut das dann doch alles funktioniert. Man langweilt sich keine einzige Minute. Im Gegenteil: Man will wissen, wie sich das weiterentwickelt. Das Älterwerden der Figuren/Schauspieler betrachtet man interessiert und fasziniert aber mit großer Selbstverständlichkeit. Nicht zuletzt dies macht auch die Geschichte selbst glaubwürdig, rückt sie einem näher. Und die Geschichte vermag, wenn auch aus us-amerikanischem Lebensgefühl, Grundbefindlichkeiten des menschlichen Daseins zu beschreiben. Die letzten Worte, mit denen die Mutter (Patricia Arquette) aus dem Film verschwindet „Ich hätte mir vorgestellt, es sei irgendwie mehr gewesen…“ (aus dem Gedächtnis zitiert), als ihr Sohn sich zu Studium (und somit zum eigenständig abgenabelten Leben) hin verabschiedet. Ganz beiläufige und gleichzeitig ganz tiefgehende Szene. Und davon hat man viele. Wie die Figuren geführt sind, zum Teil auch, wie das bildnerisch inszeniert ist: Wenn all die after-dawn-and-before-sunrise-Filme Vorübungen zu diesem Film waren, dann will ich das gerne akzeptieren.