
Am 30. August 2020 im Foyer des SaarlandMuseums kann man Papiere gegen Papiere tauschen. Scheinverhältnisse finden statt! 10 Uhr 30 bis 13 Uhr.
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth

Am 30. August 2020 im Foyer des SaarlandMuseums kann man Papiere gegen Papiere tauschen. Scheinverhältnisse finden statt! 10 Uhr 30 bis 13 Uhr.
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Kunst macht Spaß, ist aber keine Arbeit. Oh, scheiße, ich glaube, der ging anders…
auf der Spotify – Seite von 8argos jibbet noch mehr 🙂
in diesem Falle: erste Datei von Stephan plus Mundharmonika und Verdopplungen und Verschnellerungen von meiner seiner einer Wenigkeit.

auf dem blog 8argos findet sich ein gemeinsames Gedicht von Stephan Flommersfeld und mir. It goes like this:

JETZT IST ES SOWEIT. DANK DER UNERMÜDLICHEN VORARBEIT VON STEPHAN FLOMMERSFELD, MEINEM LANGJÄHRIGEN COMPAGNON UND MITSTREITER, GIBT ES NICHT NUR DEN BLOG 8argos, WO ER, JÖRN BUDESHEIM AUS KASSEL, DANIELA DAUB UND OLIVER SCHULTZ AUS WIESBADEN ET MOI TEXTE, ZEICHNUNGEN UND ANDERE SACHEN AUSPROBIEREN, SONDERN AUCH EINEN AKUSTISCHEN ABLEGER AUF SPOTIFY. UNSERER BERÜHMTHEIT STÜNDE ALSO NIX MEHR IM SOGENANNTEN WEGE.
HIER DER LINK ZU wir hauchen den weg frei, EINER KOLLABORATION MIT STEPHAN
UND HIER DER LINK ZUM BLOG 8argos ITSELF.

In diesem Jahr sind wir etwas früher: 2. August!!! in Worten: zweiter August!!! wie üblich zwischen 10Uhr30 und 17Uhr. Anmeldung auch wie üblich unter la.mora@web.de 45,- € incl. geistige und körperliche Verpflegung. Kann auch bei schlechtem Wetter stattfinden von wegen weil Urwaldcamp. Die Corona-Abstandsregeln können 1a eingehalten werden. Sowieso bewegen wir uns eh nur an der sog. frischen Luft. Malen, Zeichnen, Ein- und Ausatmen.

Der Doppel-Mercedes basiert auf einer Mercedes-Benz-Anzeige, die ich letztes in der ZEIT entdeckt habe (Ausgabe Nr. 25 vom 10. Juni 2020). Ich fand das sehr bemerkenswert. Das weiße Feld oben links ist in der Anzeige ein schwarzes und enthält außer dem Mercedes-Stern im unteren Teil folgenden Text: „Gedacht für die Wildnis. Gemacht für Euch: der neue GLA. Jetzt bei Deinem Mercedes-Benz-Partner. Mehr erfahren unter…“ Der Hund rechts. Die Platzierung auf einem Parkdeck. Der zurückgelehnte Blick. Der Blick auf eine Stadt. Und zwar auf den Teil einer Stadt, in dem so eine Mercedes-Fahrerin nicht unbedingt wohnen wollte. Die Fahrerin: lässig zurückgelehnt, weißes Shirt mit roten Streifen (es sind keine drei, sondern zwei). Wenn man sich das Foto nochmals genauer anschaut, entdeckt man auch Tatoos auf dem linken Unterarm, direkt hinter dem Handgelenk. Ca veut dire quoi? Die potentielle Kundin ist weiblich und wird geduzt. Die potentielle Kundin ist gut situiert, trotzdem lässig und selbstbestimmt und traut sich sogar in die urbanen Vorstädte. Wenn auch der Blick ein sicherer Blick einer sicheren Plattform aus ist. Man muss Suburbia nicht betreten. Man steigt ins Auto und fährt gefahrlos nachhause. Das Auto bietet also Sicherheit, Unabhängigkeit und verträgt in seinem Inneren auch einen Hund. Naturverbundenheit wird suggeriert. Wenn auch die Wildnis hier wohl eher die Stadtlandschaft abseits der Shoppingmalls und Edelsteingeschäfte zu sein scheint. Sauvage hieß mal ein Duft, für den mit Johnny Depp geworben wurde. Und Amseln waren früher scheue Waldvögel. i-Tüpfel: den Wagen bestellt man natürlich im Internet (Kontakt-Angaben dazu rechts oben im Himmel.)
hier geht`s ab sofort ab. -> LINK
Das Projekt 8argo der Argonauten Budesheim, Daub, Flommersfeld, Harth, Schultz ist kein weiteres Webprojekt, das Literatur und Bildende Kunst ins Web verlagern will und damit auf Interaktivität und – Medialität anstelle einer fundierten Ästhetik vertraut. Es greift eher eine dynamisch-labyrinthische Struktur auf – die Teilnehmer schreiben aufeinander zu oder voneinander weg, benutzen Wortfelder als Absprungbasis in unbekanntes Terrain, lassen kleine Lichtungen oder unerwartete Pfade entstehen, schlagen eine Schneise oder drohen zu verwildern.
Es wird stattfinden! Unser VHS-Mal-und-Zeichnen-Treffen am 20. Juni 2020! Sofern sich genügend Menschen anmelden. Zeichnerische und malerische Stadterkundung. Wagwiesenthal Neunkirchen!
Wagwiesenthal: Thema „Parklandschaft“Kursnummer 5208An diesem Termin beschäftigen wir uns mit der Parklandschaft und mit Menschen im Park. Es geht auch um die Farbe „Grün“ und um die Nähe zur Stadt. Hier darf neben den üblichen Skizzen natürlich auch gerne ausgiebig gemalt werden.Termin: Sa, 20.06.2020, 14.15-18.00 Uhr Ort: Zwischen Skatepark undTuS-Halle (Zugang von derBrunnenstraße aus), Neunkirchen Leitung: Klaus Harth Entgelt: 15,00 €; keine Ermäßigung möglich
Anmeldung unter: 06821 – 202552

ein geglückter moment gesterday. nichts ging so recht vom kopf in die hand. überhaupt der kopf. die hand hat ja eh selten ein problem mit den dingen. selten. manchmal und bei manchen dingen dann doch. und gestern abend dann ein kleiner moment im garten. handke. eine alte suhrkamp-ausgabe: Stücke 1. „weissagung“. handke war nie so mein ding. und diese „weissagung“ fing ich an, als literarisches experiment zu lesen. bis es irgendwann einklickt. alle diese einfachen sätze, die einfach in die zukunft verlegt werden, als könne es nicht jetzt schon so sein. und dann fängt es an, alles auf den kopf zu stellen. und nichts löst sich wirklich auf, dass man sagen könnte: 1 und 1 macht 2. noch nicht mal 1 und 1 macht 5. dann hätte man ja auch eine lösung. nee. ich sitze auf einem kleinen kinderstuhl im garten und bin ganz 1:1 bei mir selbst und schraube mir meine welt wieder anders zusammen. und das stück (was für mich eher ein langes gedicht ist) versucht die welt zu greifen, indem es eine sprache findet, die nicht abbildet und nichts erzählt. und damit die welt besser trifft als manch anderes.
und ist das nicht meine tägliche aufgabe und verpflichtung? die welt immer wieder neu zusammenzuschrauben, sie zu greifen und umzudeuten? es ist wie es ist und es wird wie es wird aber nichts war wie es war.
„Und die Umgewandelten werden sich wie umgewandelt fühlen“. (P.H. in W.)
Daher geht der Kurs AH2404, Malen/Zeichnen/Montagskurs, ab dem 25.05.2020, wöchentlich, um 19:00 Uhr in der Vorstadtstraße 29-31 (Kunstpalais) weiter. (Termine: 25.05., 8.6., 15.6., 22.6., 29.6., 6.7. und 13.7. (Kunstpalais))
Daher geht der Kurs AH2405, Samstagsmalklasse, ab dem 27.06.2020 um 14:00 Uhr in der Vorstadtstraße 29-31 (Kunstpalais) weiter. (Termine: 27.06., 18.7., 29.8. und 26.9.2020 (Kunstpalais))








Dieses Himmelbild ist ein altes und gemaltes. Es gibt aber eine schöne Aktion von Hannah Mevis, die man gerne unterstützen darf. Deshalb hier der LINK. Ich hab gestern schon drei Fotos geschickt.
Nichts langweilt mich mehr als Verschwörungstheorien und ihre Exegeten:
Die Erde ist eine Scheibe, oder kennt von euch jemand jemanden, der schonmal eine gebogene Straße vor seiner Haustütr gesehen hat?
Derzeit laufen die Berliner Festspiele im Internetz. Noch eine ganze Weile kann man sich die Hamlet-Inszenierung
des Schaupielhauses Bochum ansehen. Ich finde auch, wie die Süddeutsche Zeitung, dass man diesen Hamlet gesehen haben sollte.
Heute noch bis 19Uhr59 CHINCHILLA ARSCHLOCH WAS WAS
Aus der Bockenheimer Warter Frankfurt. Helge Haug. Rimini Protokoll.
Und morgen dann morgen noch den Vacuum Cleaner.
Und heute abend aus der Schaubühne Berlin Hedda Gabler mit u.a. Katharina Schüttler. Hab ich vor 8 Jahren life an der Schaubühne gesehen. Läuft wohl immer noch. Auch nicht schlecht.
Vielleicht kann es ein Trost sein: nicht alles läuft immer gut! Man könnte sich ja vorstellen: da sitzt der dann den ganzen Tag da in seiner Bude und produziert fleissig vor sich hin. Ein Aquarell nach dem anderen Aquarell. So wie früher: ein Vogelbild nach dem anderen Vogelbild. Eine Zeichnung nach der anderen Zeichnung. Keine Fragen, keine Krisen. Nix. Einfach nur: Tun. Und so ist das eben nicht. Bildchen malen ist eben nicht nur Bildchen malen. Sondern: Tun und in Frage stellen. Und wenn man mal das Glück hat, so wie derzeit, auftragsmäßig an einem Bildkonzept/Entwurf für ein bestimmtes Vorhaben zu arbeiten, dann kommt man an dem ein oder anderen Punkt auch mal nicht weiter. Und hockt einen Abend deprimiert und still starrend in eben besagter Bude. Träumt von was anderem und wacht morgens wieder auf. My personal Sisyphos schleppt an zu langem Arm eine zu große Hand hinter sich her und rollt keinen Stein einen blöden Berg hinauf. Heute ist Feiertag (Tag der Arbeit. sic!). Alle ruhen sich aus. Ich versuche es ein wenig mit Staubsaugen. Der Mensch ist ein Saugetier. Und vielleicht komme ich dann auch ein wenig mit meinem Bildkonzept weiter.
PS: Gestern abend auf DVD -> Familie Brasch. Angucken!




was macht der eigentlich so den ganzen tag? sowas z.b. noch nicht spruchreif. aber ättwörck.