waltz

Am Samstag Abend waren wir im Grand Théatre in Luxembourg. Ich hatte zwei Freikarten für einen Vorstellung von Sasha Waltz & Guests „Gefaltet“. Im Programmheft stehen die Namen der vier Tänzerinnen und vier Tänzer. Und damit ich mich vielleicht auch zukünftig an sie erinnere, habe ich im Internet geforscht und kleine Gedächtnisstützen gezeichnet. Wie schnell man Gesichter auch wieder vergisst: Ein im Internet gefundenes Gesicht wollte sich partout nicht in meiner Erinnerung wiederfinden. Alle anderen ja.

2 gartenbilder

 

Öl auf Malpappe, je 30x30cm, 5.5.2013, abends zwischen 18 Uhr 30 und 19 Uhr 50.

heute nachmittag in wö-stein

heute nachmittag n Wöllstein gewesen und mit Stephan F. die ein oder andere Strategie für die Minipressen-Messe besprochen. Schöne kleine Filmchen gedreht und nett gegessen. Unten: L. und S. im Gespräch. (Übrigens würde es sich wirklich mal lohnen, die Wohn-, Arbeits- und Präsentationsstätte des Stephan F. mit einer kleinen Exkursion zu ehren. Da hat man wirklich was zu gucken!

l und s (plus wemmetsweiler hängung)

Das Wochenende war begleitet vom Hängen alter Bildbestände um neuen Domizil. Das Treppenhaus wurde am Freitagabend in meiner Abwesenheit bestückt. Hier finden sich Arbeiten von Vera Kattler, Julia Baur, Lisa Borscheid, Kerstin Follmann, Ute Thiel, (und mir), neben dem übrig gebliebenen Stilleben eines ehemaligen VHS-Kursteilnehmers, der sein Bild nie abgeholt hat…(Abb. oben: findet sich im vorderen Raum oben: zwei Portraits aus meiner Hand (L. und S.).

neunkirchen/saar – nichtraucherbahnhof

Rückwerk:
In dieser Stadt kann ich nicht ans Meer gehen.
Ich kann nicht spät ankommen.
Ich kann kein Zimmer im Hotel finden.
Ich kann auf dem Rückweg vom Meer nicht vom eiskalten Regen durchnässt zu werden.
Ich kann keinen Wein auf dem Zimmer trinken.
Kein belgisches Fernsehn gucken.
An keinerlei Meer gehen.
Und ich kann in dieser Stadt nicht schlafen.
Ich kann nicht früh aufstehen, um, jetzt ohne Regen, Fotos am Strand zu machen bei Eiseskälte und in über Nacht getrockneten Klamotten.
Es gibt hier keinen Strand. Und er ist auch nicht verbaut mit hässlichen Häusern, die scheiße aussehen,
wo man sich aber stattdessen wenigstens die Aussicht klasse vorstellen könnte.
Hier in dieser Stadt gibt es keine Aussicht.
Und es gibt schon gar kein Meer.
Ich fahre falsch herum durch den Kreisel und ziele rückwärts auf die Autobahn, blicke in den Rückspiegel und erkenne Zukunft oder Vergangenheit.