gegend (BGB)

Februar 22nd, 2019

concetto spaziale (Gesichter für Kaiserslautern)

Februar 22nd, 2019

finalmente

Februar 19th, 2019

interessant, wer sich für ein vergleichbares Sterbedatum entschieden hat: Bruno Ganz und Karl Lagerfeld nur wenige Tage auseinander – das ist fast interessanter, als wer am selben Tag Geburtstag hat (Gerhard Schröder und Billy Holday z.Bsp.)

2 gegenden zu BGB

Februar 17th, 2019

 

3 gegenden aus dieser Woche zu BGB

Februar 10th, 2019

 

 

 

 

2 gegenden (BGB)

Februar 4th, 2019

 

 

anspieltipp gegenden (BGB)

Februar 2nd, 2019

Jörn Budesheim hat sich interpretatorisch sehr interessant an meine BGB-Gegenden herangetastet.

Hier ein LINK.

eine der schönsten Ausstellungen, bei denen ich mitmachen durfte!

Februar 2nd, 2019

anspieltipp

Februar 1st, 2019

Danke Veronika! Danke Jörn!

 

links zwei drei, nee, nur einer, jajaja neeneenee

gesicht

Januar 30th, 2019

aus meiner vergangenheit

Januar 29th, 2019

gestern abend wurde mir dieses Foto zugespielt. aus meiner vergangenheit. 1990 oder so. mit einer spezialkamera aufgenommen, so dass auch der heiligenschein deutlich zu erkennen ist. das gebäude, in dem das stattgefunden hat, steht auch schon lange nicht mehr. dort befindet sich jetzt ein discounter. und nebenan die aok. immer noch. foto: isabel weiler.

total schön, irgendwie

Januar 28th, 2019

auch in diesem Jahr wieder in und an der Bosener Mühle

->   https://www.bosener-muehle.de/kursprogramm/workshops-erwachsene/2-erwachsene/197-toetal-schoen-irgendwie-zeichnerisches-simultanschach?fbclid=IwAR23mU41jHWapB6cnIL3-k5VHnlOa2fFnVAoi2XDdq6sxjNdl-HNt_PT1f8

4x bgb

Januar 28th, 2019

 

 

 

2 gegenden zu bgb

Januar 24th, 2019

 

in eigener Sache

Januar 21st, 2019

Im Neunkircher KULT wird derzeit die Ausstellung

BRENNPUNKT KERAMIK

gezeigt. Gerade wurde sie verlängert bis zum 24. Februar.

Eine sehr sehenswerte Ausstellung. Und eine wunderbare Gelegenheit, sich nicht nur ein wenig im Objektzeichnen zu üben, sondern den Versuch zu wagen, sich eine Ausstellung zeichnerisch zu erobern. Zeichnen ist Sehen, Verstehen und verstärktes Wahrnehmen. Man macht das einfach viel zu selten: sich in eine Ausstellung setzen und die Dinge, die man dort sieht, zeichnerisch erfassen.

Am 9.2. ergibt sich die Gelegenheit, genau dies zu tun. Wir treffen uns um 13 Uhr und bleiben bis zum Schluss der Ausstellung um 17 Uhr. Anmeldung über die VHS Neunkirchen. Kostenpunkt etwa 15,- €.

Tel.:  06821-202-552

 

Abb.: Lisa Borscheid (allerdings kein Objekt aus der genannten Ausstellung)

gegend (BGB)

Januar 21st, 2019

filmkritik nr. 6

Januar 20th, 2019

Die Jury des Max-Ophüls-Preises hat den Preis für den besten Spielfilm an meinen absoluten Favoriten übergeben: DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN. Schön. Sehr schön. Dann hat er die Wahrnehmung, die er verdient. Gelangt vielleicht sogar in die deutschen Kinos. Und vielleicht auch auf DVD. Wie gesagt (und auf die Gefahr, mich zu wiederholen): eines der klügsten und unterhaltsamsten Kunstwerke, die ich in der letzten Zeit sehen und hören durfte. Wau!

filmkritik nr. 5, Samstag

Januar 20th, 2019

MACHT DAS ALLES EINEN SINN UND WENN JA, WARUM DAUERT DAS SO LANGE. AUs dem Dokumentarfilm-Wettbewerb. Von Andreas Wilcke.

Ein Dokumentarfilm über die Volksbühne Berlin. Kein Dokumentarfilm über die Volksbühne Berlin, wenn man von der Volksbühne keine Ahnung hat. Ein Dokumentarfilm für Kenner der Volksbühne. Kein Kommentar aus dem Off. Überhaupt nichts Erklärendes. Nur Bilder. Gute Bilder zum Teil. Einblicke in Schneider- und Tischlerwerkstätten. Einblicke hinter die Kulissen. Frank Castorf bei einer sognannten Konzeptionsprobe. Das Ensemble seinen teils verschwurbelten Gedankengngen lauschend. Frank Castorf beim Inszenieren, wo man denkt, da muss man als Schauspielerin schon ganz schön fest im Sattel sitzen, um das unbeschadet zu überstehen. Frank Castorf beim Lachen und Trinken. Chris Dercon bei öffentlichen Auftritten. Christ Dercon beim einer Gesprächsveranstaltung mit den Bühnenmitarbeiterinnen und – mitarbeitern. Alexander Scheer beim Singen und Proben. Vieles recht laut und schnodderig aneinandergeschnitten. Sophie Rois. Kathrin Angerer. Georg Friederich. Martin Wuttke. Im Gespräch nach dem Film kommt der Regisseur genauso schnodderig wie sein Film. Vielleicht alles in allem zu lang, um ein wirklich umwerfender Film zu sein. Ein bisschen so, wie Castorfs Konzeptionsprobe. Aber trotzdem gelingt es ihm tatsächlich, einiges der Stimmungen und Faszinationen der Volksbühne zu vermitteln.

 

Zwischenbilanz

Januar 19th, 2019

Morgen noch den Dokumentarfilm über die Volksbühne. Und am Sonntag noch einen Spielfilm aus dem Beiprogramm. Von den 16 Spielfilm-Wettbewerb-Beiträgen haben wir 5 gesehen. Noch nicht mal die Hälfte. Die Entdeckung dieses Jahres für uns aber die Doku HELMUT BERGER, MEINE MUTTER UND ICH von Valesca Peters. Der war wirklich sensationell. Frisch, witzig und berührend.

Von den Spielfilmen wäre mein Wunschpreisträger DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN. Ein sehr kluger und politisch motivierter Film mit sehr viel Humor und radial-verspielter Form. Und Super-Soundtrack! Ein Film, der sich durch seine Frische und Frechheit von den anderen abhebt, mögen die Themen noch so gut umgesetzt sein (wobei dies von den von uns gesehenen eigentlich nur auf NEVRLAND zutrifft. STERN haben wir leider nicht mehr in unseren Zeitplan bekommen, der klang in der Beschreibung ja auch gut).  Mindestens der Drehbuchpreis sollte für das melancholische Mädchen drin sein. So wie ich das gesehen habe, dürfte NEVRLAND ein heißer Kandidat für den Spielfilm-Preis sein. Aber Abwarten.

Zum erstenmal seit längerer Zeit bin ich tatsächlich auf den Juryentscheid sehr gespannt.

Filmkritik Nr. 3, unser 4. Tag auf dem Ophüls-Festival.

Januar 18th, 2019

Wettbewerb Spielfilm: NEVRLAND von Greogor Schmidinger.

Eigentlich kann man die Österreicher blind buchen. Der Regisseur und Autor macht einen klugen und emotionalen Film über seine eigenen Erfahrungen mit Angststörungen. Er hat in den USA Drehbuch studiert und mag den amerikanischen Film genauso wie das harte österreichische Sozialdrama. Als solches beginnt der Film und bekommt einen Dreh in Ebenen, bei denen für die diversen Angstzustände eindringliche und nicht mehr auseinanderhaltbare Bilder gefunden werden. Der Protagonist Jakob lernt im Internet einen homosexuellen Kunststudenten kennen. Beide treffen sich auch bald im realen Leben. Oder etwa nicht? Denn ob dieser Kristjan existiert oder nicht auch bereits ein Trugbild ist, lässt der Film geflissenlich offen. So wie auch der Protagonist zwischen Wahn- und Angstvorstellungen nicht mehr unterscheiden kann, so wird auch uns als Filmzuschauer dies nicht vergönnt. Kristjan ist eine dermaßen körperlich wie seelische Wunschfigur des 17jährigen, dass er fast schon zu schön ist, um wahr zu sein. Viele viele kluge Bezüge gibt es in diesem Film: Jakob trägt seit seiner Geburt ein sogenanntes Feuermal im linken Brustbereich. Diese Stelle ist sensibler als andere, wie er sagt. Krystian trägt auf dem rechten Brustbereich ein merkwürdiges Tatoo aus logisch erscheinenden klaren, sich fast spinnennetzartig verschachtelnden Linien. Das österreichische Sozialdrama beginnt in der Muttersprache deutsch. Alles, was mit Wunschvorstellungen zu tun hat, Sex im Internet und die Person Krystian ist mit der englischen Sprache verknüpft. Der Autor erklärt das so, dass wir unsere Träume und Wünsche gerne aus englischsprachig geprägten Traumfabriken entnehmen, ob dies nun amerikanische Filme seien oder Dinge im Internet. Immer mehr Menschen seiner Generation schauten diese Filme auch durchaus im Original. Also schien es ihm ausgesprochen Konsequent, diese Parallelebene auch mit der englischen Sprache zu verknüpfen. Kunst sei dazu da, persönliche Erfahrungen derart zu transformieren, ach, wir dürfen vielleicht auch einfach „formulieren“ sagen, dass sie für ein Publikum verstehbar, anschaulich und vielleicht auch begreif- und spürbar zu machen. Dies gelingt ihm mit diesem eindrucksvollen Film auf alle Fälle. Den Preis für den Nachwuchs-Darsteller sollte es für diesen Film aber allemal geben.

 

MOP-Shortlist NEUE HORIZONTE.

Ein Programm, das von Hannes Wesselkämper, dem Kurator für Kurzfilme beim Max-Ophüls-Preis zusammengestellt wurde. Mehr oder weniger kurze Filme von Kunststudentinnen und Absolventinnen diverser Filmhochschulen. Von drei bis 26 Minuten Länge.

NÖ YORK. Von Vera Brückner. 26min. Kommt daher wie eine Selbstdoku eines New York-Aufenthaltes incl. Geschichte einer gescheiterten Beziehung. Und ist in sofern eigentlich fast schon der beste Film dieser Auswahl, denn dieser falschen Fährte folgt man durchaus bereitwillig. Dabei gelingt es allemal, die Geschichte schlüssig zu transportieren und nur bedingt zu lange zu werden.

I. Von EunJin Park. 8 min. Formal sehr interessant. Man sieht erstmal nur Füße auf Lichsstreifen balancieren. Das steigert sich zu Personen im Raum, die zeitweise per How do you do Kontakt aufnehmen, um dann wieder alleine weiterzubalancieren. Vermag durch seine Bilder, ohne viel Worte und inhaltliche Verbrämungen durchaus zu überzeugen.

WINTER BIENEN. Von Josephine Ahnelt. 14 min. Eigentlich in etwa 10 Minuten zu lang. Formal durchaus interessant: schräger Sound (eigentlich wollte sie in Japan eigentlich einen Film über die dortige Noise-Musik-Szene drehen), interessante Kombi zwischen eigefügten Tafeln mit Zeichnungen und filmischen Sequenzen. Bald wird einem das aber ein wenig zuviel, die Bilder zu uninteressant (wenn auch immer wieder die ein oder andere interessante Sequenz auftaucht). Aber irgendwann hat das Hirn aber keinen Spaß mehr daran, die Zeichnungen zu entziffern (dafür sind sie dann ab einem bestimmten Zeitpunkt zu gleich und durchschaubar) und mit den nachfolgenden filmischen Passagen in Verbindung zu bringen zu versuchen. Weil klar wird: da gibt es keine. Kardinalfehler Nummer zwei (nebst der Länge): Skype-Dialoge auf Englisch. Hört man hin oder hört man nicht hin? Keine Untertitel. Im Frage und Antwortspiel heißt es dann, es seien Gespräche mit ihrer Therapeutin gewesen. Warum soll sich der Betrachter dafür aber interessieren? Und es sich auch noch übersetzen und irgendwie mit den Bildern in Verbindung zu bringen versuchen? Nö. Nach 4-5 Minuten wäre das noch ein interessanter Film gewesen.

APPARTMENT MONOLOGUE. 12 min. Hedda Schattanik und Roman Szczesny. Im Frage und Antwort-Spiel fällt plötzlich das Wort metoo-Debatte und man denkt: hupps, hab ich da was verpasst. Vielleicht war es einfach der Mittagsschlafmüdigkeit geschuldet, keine Ahnung. Jedenfalls gab es am Anfang ein paar interessante Licht- und Schattenbilder eines Zimmers mit Lamellen in den Rolläden, interessante Korrespondenzen zwischen diesen Lichtern und blinkenden Diodendiagrammen und menschlichen Geräuschen. Und dann eine Menge Bilder, die damit scheinbar nix zu tun hatten, einen Text, der elegant an meinem Verständniszentrum vorbeihuschen wollte und und und. What the fuck: Vielleicht muss man manchmal Dinge klarer benennen, damit sie der Zuschauer auch verstehen kann? Vielleicht müsste man den Film nochmal sehen, um ihn mit den Aussagen der beiden zur Deckung zu bringen. Aber sollte das der Film nicht auch über seine Inhalte selbst schaffen. Beide studieren an der Akademie in Düsseldorf. Mir schien es ein wenig zu sehr noch in Kunstsuppe schwimmend, zu wenig Idee von der wirklichen Welt und zu sehr im elfenbeinernen Diskurs ästhetischer Spielereien. Vielleicht war ich aber einfach auch nur zu müde. Aber erwecken konnte mich das Werklein dann auch nicht. Hat aber den Marler Medienkunstpreis gewonnen…

FEST. 3 min. Von Nikita Diakur. Ein kleines buntes Trickfilmchen, computeranimiert. Tanzende und essende und trinkende Gestalten. Ein Transparent mit dem Wort Fest in Hochhausschluchten. Die Trickfiguren in einem schönen Kontrast zu real erscheinenden Häusern vor getricksten Himmeln. Ein Mann wird an einem Seil vom Hochhausdach in die Tiefe geworfen (Bungee-Jumping?). Kurz vorher sieht man noch das liebevolle kleine Detail eines Vogels, der sich in die Tiefe wirft. Der Mann pendelt unten her und hin und reißt dabei auch das FEST-Transparent weg. Filmende. In seiner Frische und seinem Nichtwollen und seiner radikalen Kürze fand ich das ganz ok. Der Filmer war nicht zum Gespräch anwesend.

WESTERN UNION. 14min. Steffen Goldkamp. In einer wüsten Landschaft fährt ein Auto. Man hört einen Funkverkehr (?): „Wie sollen wir über die Grenze fahren ohne Pässe.“ Man sieht, wie das Auto liegenbleibt. Man sieht zwei Männer zu Fuß durch die wüste Gebirgslandschaft laufend. Einer trägt einen Stuhl. Der andere eine Tasche. Sie durchqueren einen Fluss. Der eine trägt ein T-Shirt mit der Aufsschrift UHNCR. Beide klettern einen rutschigen Abhang hinab. Dunkelheit. Eine Kamerafahrt von einem Boot aus. Man sieht einen kleinen Hafen, der in keinster Weise mit der wüsten Gebirgslandschaft von eben in Verbindung zu bringen ist. Filmende. Im anschließenden Gespräch heißt es zu meiner Überraschung, es sei  ein Film über Flüchtlinge gewesen. Der Regisseur wollte dem gängigen Flüchtlingsbild ein anderes entgegensetzen. Ausgehend davon, dass ihm aufgefallen sei, dass die Berichterstattung und vor allem Bebilderung von Flüchtlingsschicksalen in vielem deckungsgleich sei, was der amerikanische Western in seinen Westwärts-Bewegungen gezeigt habe. Ich habe in diesem Film die beiden Männer nicht als Flüchtlinge gelesen. Für mich waren das, was auch immer, Mitarbeiter der UHNCR oder Journalisten, die in Kriegsgebiet liegenbleiben und dann zu Fuß weitergehen müssen. Warum hatten sie ein Auto? Warum blieb es liegen? Was hat der kleine Hafen mit allem zu tun? Die Idee der Verknüpfung von Flüchtlingsrouten mit Western-Bewegungen fand ich gar nicht mal so uninteressant. Ich hätte das in dem Film ohne die erklärenden Worte aber nicht, und nie und nimmer, gesehen. Pardon. Und er Hafen bleibt mir ein ewiges Rätsel.