
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth












erklärzeichnung
wemmetsweiler, letztens abends, skizzenbuch
die welt als wille und vorstellung


Zwei Köpfe aus dem Gedächtnis.



der gute alte onkel schopenhauer schreibt in seinem lustigen vorwort zu „Die Welt als Wille und Vorstellung“, dass dieses Buch nur einen einzigen Gedanken enthalte, es ihm aber leider nicht möglich war, ihn einfacher auszudrücken als in der vorliegenden Abhandlung. Und wenn man es gelesen habe, solle man am besten gleich wieder von vorne beginnen, um den Gedanken auch wirklich zu verstehen.
Meinerseits musste ich heute abend seit langem (ich erinnere mich nicht wirklich), über ein Werk von mir lachen. Dies sagt man ja Arno Schmidt nach, dass seine Frau ihn beim Schreiben immer hat lachen hören…jedenfalls nehme ich das mal als gutes Zeichen. Die Idee zu diesem Objekt (wie soll man es notgedrungen auch nennen?) hatte ich gestern, ausgeführt habe ich es heute ein wenig anders als geplant, aber die Verwirklichung ließ mich lachen. Das kann doch nur heißen, dass das Werk schlauer ist als ich. Was ja nicht so schwer sein sollte. Was aber auch heißen kann, dass mir hier etwas gelungen ist, was so nicht in mir drin war, oder mir zumindest bisher noch nicht bekannt. Nungut. Jedenfalls heißt das Teil: Die Welt als Wille und Vorstellung. Und besteht aus einer Modelleisenbahnlampe, einer Leselampe, 2 Kabeln und einer Pappschachtel. C’è tutto.
Jedenfalls gibt es von meiner Seite kaum mehr als dies über die Welt zu sagen. Fertig. Werk vollendet. Der Rest ist Wiederholung.







oberer Entwurf -> Klaus H.
unterer Entwurf -> Lisa B.



die Christlich Demokratische Überraschungspartei Deutschlands (CDÜ) bringt es auf den Punkt -> weiterführender link
und die Saarbrücker Zeitung, die sich gerne SZ nennt, schreibt es heute: immer mehr Saarländer mit psychischen Problemen. Was ist los? Die Umsatzzahlen von Karlsberg oder Bitburger zurückgegangen? Wieso kriegt das keiner in den Griff? Bier gibt’s doch an jeder Ecke. Wer bisschen mehr Geld hat, kann ja auch Laphroig in Erwägung ziehen…nungut…aber es muss diese Portraitstudie zur Reihe Momente der Verblödung zugesellt werden, wenn es die Zeichnung natürlich auch thematisch nicht packt, aber irgendwie finde ich George Grosz so langsam immer überzeigender. Merke: Wer psychische Probleme hat, mit Geltungsbedürfnis, Verbaldiarrhoe etc. muss nicht unbedingt in die Politik gehen, er kann auch einfach eine Therapie machen, sofern es die Krankenkasse deckt, oder einfach zuhause bleiben und seine Kinder schlagen.


oben: Erklärzeichnung. Gestern abend im Kurs gemacht. Erklärt alles und garnix. Unten: innerhalb 12 außerhalb 16. Erinnert mich ein wenig an’s Studium, als ich Zeichnungen gemacht habe mit Titeln wie: gestreckt 4, gestaucht 8.
Ansonsten den Morgen damit verbracht, den U-Bahn-Plan für MY WIFE wieder ein wenig zu aktualisieren, auch eine Zeichnung, wie wahrscheinlich bereits erwähnt, eine sehr komplexe zumal, in einem Zeichenprogramm erstellt sogar…

heute feiert sie 18. Geburtstag: die Serie der M-Aquarelle von Alwin Alles. 18 Jahre lang jeden Tag ein Blatt. Und eine sehr schöne Präsentation im Künstlerhaus: Alwin zeigt jedes Blatt einzeln. Bis zum Jahre 2000 waren wir eben dort…unaufgeregt, in lockerer Atmosphäre sieht man strenge Arbeiten und freut sich über die Freiheit(en). Kunst (und ihre Präsentation) so wie ich sie mag.
