
Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth






Gezeichnet nach einem Interview-Mitschnitt. Er macht da einen unglaublich nervösen Eindruck.






Hinweis -> vor einigen Jahren hatte ich mir mal ein twitter-Account eingerichtet und ihn jetzt endlich aktiviert. Wer da immer folgsam sein möchte, der findet meine täglichen Sätze und Worte unter @fugenpoet
Das Wort stammt noch aus der heißen Renovierungsphase hier im Haus, als ich ständig mit Fugendichtung zu tun hatte…










Wenn man per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist, so hat man, laut gängiger Theorie, jedenfalls keine richtige Geburt erlebt. Man hat also auch eigentlich nicht wirklich einen „Geburts“-Tag. Nungut. Jedenfalls dachte ich letzten Dienstag immerhin den ganzen Tag daran, mir wenigstens ein Kaiserschnittlauchbrot zu machen und es einer rituellen Verspeisung zu unterziehen. Vielleicht nächstes Jahr…






Beim Aufräumen über eine alte Daten-CD gestolpert (als es noch keine externen Festplatten für mich gab). Hier ein paar Signale aus der Vergangenheit.

Dieses Bild umtreibt mich schon länger. Auf meiner abendlichen Radstrecke komme ich in Hirzweiler an einem Strommast vorbei, der, wenn der Mond entsprechend steht, einerseits an Bilder aus der Romantik erinnert, wo der Mond auch immer wieder eine wichtige Rolle spielt, andererseits die Strenge des Strommastes an konstruktive Bilder erinnert. Dies in einer Landschaft zu kombinieren (also quasi dieses Genre aus heutiger Sicht damit zu verknüpfen) fand ich eine reizvolle Idee.
Im letzten Jahr bin ich dann irgendwann drangegangen, fand das Ergebnis aber ausgesprochen langweilig und nichtssagend.
Gestern abend dann, beim Abhören einer alten Audio-Cassette aus den frühen 90er Jahren, als ich eine Radiosendung mit Stücken von Eric Dolphy mitgeschnitten hatte, bin ich nochmals über das Bild drüber gegangen. Es wurde etwas „wilder“ als beabsichtigt, der Anklang an Konstruktivismus ein wenig weniger, dafür musste ich beim abschließenden Betrachten an die Zentralgestaltungen Arnulf Rainers denken, und das fand ich dann eigentlich sogar besser, denn der hat für meine künsterische Genese durchaus eine größere Rolle gespielt als alles Konstruktivistische. So kann es also jetzt erstmal bleiben!



