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HEUTE, 17 Uhr, www.paff-the-magic.de auf dem ehemaligen PFAFF-Gelände: BH KlangKoerper = BrandStifter und Harth = ZUM TEE BEI DUBUFFET.
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B.H. KlangKoerper zum Tee bei Dubuffet
Konzertante Soundinstallation von Klaus Harth & Brandstifter (B.H. KlangKoerper)
glockenspiel, metallrohr, hundespielzeug, sax, vibrator, radio, diktiergerät, melodika, stimmen, kuhhorn, nebelhorn, lachsack, buddah maschine, spieluhr, tempelglöckchen und vieles anderes
wie das in teestunden so üblich ist.
3.6.2018, PAFF Gelände, PAFF THE MAGIC, 17 Uhr
27.05.2018 – 10.06.2018 | PAFF THE MAGIC
Kunstprozesse auf dem alten Industriegelände
Zum Konzept der Ausstellung
- Die Übergangsphase, in der sich das alte Verwaltungsgebäude auf dem PFAFF-Gelände momentan befindet, wird zum Thema. Die zehnjährige Phase des Leerstandes ist noch stark spürbar, allerdings sind alle Holzböden inzwischen abgeschliffen (Fischgrät Eiche). Die Zukunft dieser Räume als Wohnungen ist also schon konkret sichtbar geworden (ein geringerer Teil wird auch Bürofläche werden), der Dornröschenschlaf wird bald beendet sein. Die Räume bzw. das ganze Gebäude bzw. Gelände befinden sich also momentan in einer künstlerisch spannenden Übergangsphase, in einer Konversion, Schwebezustand, ein „immer noch“ und „schon ein wenig“.
- Die experimentelle Kunstaktion TRI TRI TRI (Die Besudelung) widmet sich der dunklen Seite des industriellen Zeitalters: der Kontamination des Pfaff- Geländes durch Giftstoffe aus der vergangenen Produktionsepoche. Die Künstlerwerkgemeinschaft greift das Motiv der „Besudelung“ künstlerisch mit speziell für das Gelände erarbeiteten Performances und musikalischen Interventionen auf.
Alle weiteren Infos und Veranstaltungsdetails entnehmen Sie bitte unserem weblink:
www.paff-the-magic.de (work in progress)
Teilnehmende Künstler_innen und Gäste:
Eva Paula Pick (Wort/Performance), Michael Fetzer (Malerei/Installation/Foto), Reiner Mährlein (Bildhauerei), Silvia Rudolf (Zeichnung/Multimedia), Roland Albert (Zeichnung/Malerei/Bildhauerei), Helmut Engelhardt (Musik), Veronika Olma (Malerei/Installation), Hannelore Bähr (Schauspiel), Gela Steinmacher (Installation), Michael Geib (Installation), Volker Tinti (Malerei), Klaus M. Hartmann (Bildhauerei), Marta Maria Mroz (Film/Fotografie), Marie Gouil (Installation).
Geladene Gäste: Judith Leinen (Rauminstallation), Thomas Brenner (Fotografie), Fabian Knöbl (Multimedia), Gertrud Riethmüller (Rauminstallation), Stefano Cattaneo (Installation), Klaus Harth (Malerei/Zeichnung), Marcel Friedrich Weber (Rauminstallation), Brandstifter (Multimedia), Bea Roth (Film/Fotografie)
gefördert durch Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Dr.-Feldbausch-Stiftung Landau/Saarbrücken
mit freundlicher Genehmigung von Lukas Sorek PAFF14
40 tage / 40 gedanken für beate g.

DO THE BIRD einige Fotos von der Eröffnung letzten Freitag
hinweis
Theater im Viertel
In.Zeit Ensemble – Improvisation
Das In.Zeit Ensemble steht für einen Musik, die sich mit Leichtigkeit zwischen zeitgenössischer Kammermusik und improvisierter Musik hin und her bewegt. So werden einerseits regelmäßig Uraufführungen realisiert, andererseits auch Klassiker der Neuen Musik zu Gehör gebracht.
In diesem Konzert setzt das Ensemble den Schwerpunkt auf die Improvisation.
Neben dirigierten Improvisationen werden auch grafische Stücke oder verbale Improvisationsanweisungen der In.Zeit Musiker zu hören sein.
2. Zeichnung DER RADIOZEICHNER
Hier gefällt mir schon ausgesprochen gut der Titel, wie so oft bei dieser Künstlerin: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Eine Österreicherin. Und wie so oft: in Österreich ist man etwas direkter und direkter drauf. Was sieht man auf dieser Zeichnung? Sieht man auf dieser Zeichnung einen Staubsauger? Hat man den Titel noch nicht gelesen (und das ist ja wohl in den meisten Fällen so: man sieht erst einmal das Blatt, es zieht einen aus irgendwelchen, noch näher zu klärenden Gründen an oder auch nicht und dann erst schaut man nach, von wem ist das denn und was trägt das Kind für einen Namen), dann sieht man leicht schwingende klare Linien, die sich, sofern man will, zu einer Form verdichten, die sich vielleicht zuerst als eine Art „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ aufdrängen, wenn man denn überhaupt etwas darin erkennen will. Aber ja: man will unbedingt etwas darin erkennen. Die Linien sind nicht so gesetzt, dass man sich mit einer Wahrnehmung: „aaah, interessante Linien!“ zufrieden gibt. Die Linien sind interessant. Sie bilden eine interessante Figur. „Figur mit Hut und gehobenen Ärmchen“ dann aber doch nicht. Mal geschwind auf den Titel geschaut, vielleicht hilft das ja weiter: „Die wohltuenden Geräusche des Staubsaugers“. Hhmm. Einen Staubsauger kann man aber noch weniger darin erkennen als eine Figur mit Hut (und gehobenen Ärmchen). Aber diese leicht schwingenden Linien sind vielleicht mit den Geräuschen eines Staubsaugers in Verbindung zu bringen? Sind sie vielleicht sogar, aber so leise und gleichmäßig habe ich meinen eigenen Staubsauger höchst selten wahrgenommen. Der ist meist lauter und unangenehmer. Exakt: Es heißt ja auch: die WOHLTUENDEN Geräusche des Staubsaugers. Diese Zeichnung lebt also vom grafischen Reiz der ins Blatt gesetzten Form (einige sehr einfache ineinander verschachtelte Grundformen, einfache klare Linien, einige davon gekräuselt, als wolle man auf kindliche Art klitzekleinste Wellen zeichnen – interessanterweise bringt man genau dieses „Kräuseln“ mit dem „Geräusch“ aus dem Titel in Verbindung – ein Geräusch scheint ein schwingendes, kein geradLINIGES (sic!) Ding zu sein) , dem Verhältnis dieser grafischen Reize zu dem, was ich darin erkennen will und dem, was der Titel vorgibt, was es sein soll. Nichts geht 1:1 auf und genau dies erzeugt die Freude beim Betrachten dieses Blattes. „Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Aufwand sie wie wenig erreichen!“ ist so ziemlich die härteste Kritik für einen Künstler, die man sich vorstellen kann. Der Autorin unseres Blattes gelingt das Gegenteil: sehr wenig Aufwand, sehr viel erreicht. Was gibt es Schöneres? Hier noch ein akustisches Adäquat:
Breughel (neu verrechnete Filme von 2009)
heinrich böll, reinhard mey und e. macron haben am selben tag geburtstag,

quelques choses von unterwegs: heute vor einer woche: der kellner aus gargilesse

aus der Erinnerung skizziert, hellblondes Haar, getrimmter Bart, könnte auch ein Zeitgenosse der Impressionisten sein, die hier rumgeturnt sind und ihre Punkte verteilt haben: ce chien là: 3.139.234 points
heute


heute morgen ein Blatt, das im umbauten Raum begonnen wurde, im Freien fertig gezeichnet, guter Arbeitsplatz, und interessant für mich die Mischung zwischen drinnen und draußen, groß und kleinteilig, und sowieso zwischen den unterschiedlichen Materialien. Format in etwa 1,30 x 1,00 m
China in den 70ern

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total-schoen-werbefilm-2 from Klaus Harth on Vimeo.
10. und 11. Juni. Zeichnen gefährdet geistige Trägheit und Desinteresse im Alltag. total schön wird es nur, wenn man auch hingeht!
Erfolg durch Bildung

wie früher

aus gegebenem anlass
die menschen träumen davon, ihre füße in warmes wasser zu stellen, dafür ist ihnen kein weg zu weit, täglich werden die thermometer miteinander verglichen, die herzschläge und das gewicht: wer hat schon 23.000 schritte, wessen fenster schließt sich im schlaf?
die erde ist eine scheibe und die erde ist eine scheibe, auf der man ständig einkaufen muss

ohne bleibenden
heute zum erstenmal gelesen: wenn man hier etwas bestellt, dann erhält man ein wertiges postkartenset, kein hochwertiges, kein minderwertiges, sondern ein wertiges: ca veut dire quoi?





